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letzte Aktualisierung: 17.10.2019 11:08
  • "Haben es geschehen lassen": Özil packt aus!

    Jetzt spricht Mesut Özil!

    Seit Monaten steht der 31-Jährige in der Kritik, nicht wenige haben ihn beim FC Arsenal bereits abgeschrieben. 

    Nun setzt sich der Weltmeister von 2014 in einem Interview mit The Athleticzur Wehr - und redet erstmals ausführlich über das Foto mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, das am Ende in seinem Rücktritt aus der deutschen Nationalmannschaft gipfelte.

    Mesut Özil über...

    …den Vorwurf, sich auf seinem teuren Vertrag auszuruhen:

    “Wenn das so wäre, warum habe ich dann in der Vorbereitung auf diese Saison so hart gearbeitet? Und warum bin ich im letzten Jahr nach der Weltmeisterschaft zum ersten Mal in meiner Karriere früher aus dem Urlaub gekommen? Ich habe es für den neuen Trainer getan, die Mannschaft und den Verein. Vielleicht mögen es Leute nicht, dass ich einen guten Vertrag habe. Aber das weiß ich nicht, beziehungsweise es ist mir egal.

    …den Vorwurf, in großen Spielen unterzutauchen:

    "Wenn wir in einem ‚großen Spiel‘ nicht abliefern, ist es immer mein Fehler. Wenn das wahr ist, wie lassen sich dann unsere Ergebnisse in diesen Spielen erklären, wenn ich nicht dabei war. Da gibt es keinen wirklichen Unterschied“, erklärt der ehemalige Schalker. Ich bin nicht der einzige Spieler im Team und man sollte nicht vergessen, dass einige unserer Gegner einfach besser sind als wir."

    …seine oft kritisierte Körpersprache:

    "Das ist meine Persönlichkeit. Die Leute wollen mich ändern, aber seit dem Tag, als ich mit Fußballspielen begonnen habe, war ich so. Wenn ich schlecht spiele, bin ich natürlich frustriert, weil ich weiß, dass ich es besser kann. Ich bin ein Perfektionist und manchmal will ich zu viel Perfektion. Ich laufe aber nicht fünf Minuten über den Platz und bin angefressen. Das ist nur dieser eine Moment und dann geht es weiter. Später realisiere ich, dass es nicht gut, dass so zu zeigen, aber es passiert instinktiv. Ich mache das nicht absichtlich und es ist nicht einfach, dass zu ändern.

    …das Foto mit dem türkischen Präsidenten Erdogan:

    "Erdogan ist der aktuelle Präsident der Türkei und ich zolle dieser Person Respekt, wer auch immer es ist. Auch wenn ich in Deutschland geboren und aufgewachsen bin, ist die Türkei ein Teil von mir. Wenn die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel in London wäre und mich um ein Treffen bitten würde, würde ich das natürlich auch machen. Es geht nur darum, der Person im höchsten Amt eines Landes Respekt zu zeigen."

    …seinen Rücktritt aus der deutschen Nationalmannschaft:

    "Mit ein wenig Zeit, darüber nachzudenken, weiß, ich, dass es die richtige Entscheidung war. Ich habe neun Jahre für Deutschland gespielt und gehörte zu den erfolgreichsten Spielern. Ich bin Weltmeister geworden, habe viele Spiele gemacht - sehr viele davon sehr gut - und habe alles gegeben. Ich sage nicht, dass die Leute mich lieben müssen, aber sie sollten Respekt davor zeigen, was ich für Deutschland getan habe."

    …die Folgen des Fotos:

    "Nach dem Foto mit Erdogan habe ich mich nicht respektiert und schutzlos gefühlt. Ich wurde rassistisch beleidigt, sogar von Politikern und anderen Personen aus der Öffentlichkeit. Niemand aus dem Nationalteam hat sich hingestellt und gesagt ‚Stopp. Das ist unser Spieler, ihr könnt ihn nicht so behandeln‘. Sie haben nichts gesagt und es geschehen lassen. Ich hatte das Gefühl, dass von mir erwartet wird, dass ich für das Treffen entschuldigen und einen Fehler eingestehen, dann wäre alles gut. Wenn nicht, wäre ich im Team nicht mehr willkommen und sollte zurücktreten. Das würde ich niemals tun. Rassismus war immer da, aber Leute nutzten diese Situation, um ihm freien Lauf zu lassen. Jeder darf seine eigene Meinung haben und das Foto, das ich gemacht habe, nicht gut finden. Genauso darf ich aber auch die Entscheidung treffen, dass Foto zu machen."

    …die aktuelle Lage in Deutschland:  

    "Es gibt große Probleme in Deutschland. Man muss sich nur anschauen, was letzte Woche in Halle passiert ist. Ein weiterer antisemitischer Anschlag. Leider ist Rassismus nicht nur ein Problem des rechten Flügels im Land. Er ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen."

  • Wird dieser Londoner-Großklub Mourinhos nächste Station?

    Wildes Gerücht aus England! Das französische Portal SoccerLink berichtet davon, dass die Tottenham Hotspurs angeblich Kontakt mit "The Special One" José Mourinho aufgenommen haben. Inmitten der Diskussionen um den aktuellen Coach Maurizio Pochettino.

    Pochettino wackelt

    Die Spurs sind extrem schlecht in die Saison gekommen. Ein neunter Platz in der Premier League sowie die historische 2:7-Heimpleite gegen den FC Bayern lässt den Trainerstuhl des Argentniers in Englands Hauptstadt im Moment ordentlich wackeln.

    Mourinho ist seit Dezember 2018 arbeitslos. Damals wurde er wegen anhaltender Erfolgslosigkeit bei Manchester United gefeuert. Als Nachfolger wurde damals ironischerweise Pochettino gehandelt. 

    Lyon-Präsident heizt Gerüchte an

    Interessant sind zu diesem Thema auch die Aussagen des Präsidenten von Olympique Lyon, Jean-Michel Aulas. In der Liga hinken die Lyonnais mit Platz 14 ihren Ansprüchen hinterher, deswegen musste Coach Sylvinho gehen. 

    Ursprünglich hatte Mourinho immer wieder betont, in einer weiteren Liga arbeiten zu wollen, in der er bisher noch nicht war. Der Job bei Lyon hätte sich also durchaus angeboten. Laut Aulas lehnte der portugiesische Star-Trainer das Angebot aber ab, weil er in England schon einen neuen Verein gefunden habe.

    Welcher Verein das ist, wird sich bald zeigen...

  • Nach Verletzungs-Horror: Das schönste WWE-Debüt 2019

    Hinter diesem WWE-Debüt steckt eine Leidensgeschichte, die zu bitter erscheint, um wahr zu sein.

    Die Waliserin Tegan Nox war bei der dieswöchigen TV-Show des Drittkaders NXT erstmals dort im Ring zu sehen und führte sich mit einem Sieg über Taynara Conti standesgemäß ein.

    Ein kleiner Triumph für die 24-Jährige, die auf dem Weg dorthin einen Verletzungs-Horror erlebt hat, der für ganze Karrieren gereicht hätte.

    Tegan Nox hat zwei üble Verletzungen hinter sich

    Das 2017 verpflichtete Talent (in der Euro-Szene bekannt als Nixon Newell) sollte dem Publikum eigentlich beim Mae-Young-Classic-Turnier 2017 erstmals präsentiert werden, riss sich jedoch vor Beginn der Aufzeichnungen das Kreuzband und fiel lange aus - und es sollte dann noch viel schlimmer kommen.

    Als Nox dann im zweiten Mae Young Classic 2018 (das bei Evolution an Finalsiegerin Toni Storm ging) zu ihrem Comeback kam, endete es in ihrem Viertelfinal-Match gegen Rhea Ripley wieder mit einer schweren Verletzung - einer Verletzung in anderer Dimension: Nox riss sich bei einem missglückten Sprung aus dem Ring das Kreuzband, das Innen- und Außenband, den Meniskus und renkte sich die Kniescheibe aus. Das Ergebnis: wieder 10 Monate Pause.

    Seit Juni steht Nox wieder im Ring, nun hat sie ihr TV-Debüt bei der Konkurrenzshow für AEW Dynamite gefeiert und danach auch eine Wiedervereinigung mit ihrer ebenfalls vor kurzem aus einer langen Verletzungspause nach einem Kreuzbandriss zurückgekehrten Partnerin Dakota Kai aus Neuseeland.

    Nox dürfte mittelfristig nach dem NXT-Damentitel von Ronda Rouseys Kumpanin Shayna Baszler greifen, eine erste Andeutung gab es nach dem Kampf bereits: Baszler und ihre früheren MMA-Kolleginnen Jessamyn Duke und Marina Shafir warnten Nox und Kai, sich nicht mit ihnen anzulegen.

    Rückkehrer Ciampa und Debütant Priest siegen

    Das NXT-TV-Debüt von Nox war nicht die einzige Comeback-Geschichte des Tages: Der frühere Champion Tommaso Ciampa bestritt sein Comeback-Match, acht Monate nachdem eine schwere Nackenverletzung seine Beförderung in den Hauptkader und den Abschluss seiner bahnbrechenden Fehde gegen Johnny Gargano ausbremste.

    Ciampa, der in den vergangenen Wochen schon dem aktuellen Champion Adam Cole mit seiner Präsenz gedroht hatte, besiegte im Eröffnungskampf Angel Garza.

    Ein weiteres TV-Debüt gab es im Hauptkampf, in dem der geheimnisvolle Damian Priest in seinem ersten Match nach dem Fernseh-Deal von NXT in den USA den früheren UK-Champion Pete Dunne forderte. Der "Archer of Infamy", in der Indy-Szene bekannt als Punishment Martinez - siegte nach einem zuvor ausgeglichenen Fight unfair mit einem unbemerkten Tritt unter die Gürtellinie.

    Die Ergebisse von WWE NXT am 16. Oktober 2019:

    Tommaso Ciampa besiegt Angel Garza
    Marcel Barthel & Fabian Aichner besiegen Oney Lorcan & Danny Burch
    Io Shirai besiegt Kayden Carter
    Dominik Dijakovic vs. Keith Lee - No Contest
    Matt Riddle besiegt Bronson Reed
    Tegan Nox besiegt Taynara Conti
    Killian Dain besiegt Boa
    Damian Priest besiegt Pete Dunne

  • Transferticker: Arsenal-Abschied? Özil bricht Schweigen
    • Özil bricht sein Schweigen (9.20 Uhr)
    • Flüchtet Can in die Bundesliga? (8.47 Uhr)
    • Papadopoulos zur U21 abgeschoben (15.02 Uhr)

    +++ 9.51 Uhr: Upamecano vor RB-Abgang +++

    Die nächste Sommer wird für RB Leipzig wetterunabhängig heiß. 

    Der Grund: ein Jahr darauf laufen die Verträge von gleich zehn Spielern aus. Darunter Leistungsträger wie Lukas Klostermann, Kevin Kampl, Diego Demme, Konrad Laimer und auch Dayot Upamecano. 

    Falls Leipzig mit den Akteuren nicht verlängern kann oder will, ist daher im nächsten Sommer die letzte Chance, noch eine adäquate Ablösesumme einzustreichen. Genau das könnte bei Upamecano der Fall sein. 

    Laut dem kicker steht der französische Juniorennationalspieler vor dem Absprung. Er soll den Klub nach der laufenden Saison verlassen. 

    Upamecano hatte bereits im vergangenen Sommer ein Angebot des FC Arsenal erhalten. Die Gunners boten 60 Millionen Euro für den 20-Jährigen. Leipzig lehnte ab. 

    Laut der Enthüllungsplattform Football Leaks besitzt der Innenverteidiger eine Ausstiegsklausel, die in jeder Spielzeit um 20 Millionen Euro sink. 2018 betrug diese 100 Millionen Euro, im nächsten Jahr würde sie folgerichtig eben jene 60 Millionen Euro betragen, die Arsenal bereits zu zahlen bereit war. 

    +++ 9.20 Uhr: Özil bricht sein Schweigen +++

    Ganze 142 Minuten stand Mesut Özil in dieser Saison für den FC Arsenal auf dem Platz. Ein Einsatz in der Premier League und einer im EFL Cup sind der Arbeitsnachweis des Deutschen.

    Die Hoffnungen, dass er sich in dieser Saison wieder einen Stammplatz erarbeiten könnte, sind dahin. Unter Trainer Unai Emery genießt Özil keinen hohen Stellenwert. "Andere verdienen es mehr", sagte der Spanier zuletzt. 

    Lange schwieg sich der 31-Jährige über die deprimierende Situation aus, nun brach er im Interview mit Theathletic sein Schweigen.

    "Als ich meinen neuen Vertrag unterschrieben habe, hatte ich vorher sehr gut darüber nachgedacht", verriet Özil. "Ich wollte nicht nur für weitere ein oder zwei Jahre bleiben, ich wollte zeigen, dass meine Zukunft bei Arsenal liegt." 

    Zu dieser Entscheidung steht der Spielmacher auch jetzt noch: "Manchmal muss man durch schwere Zeiten wie diese gehen. Das ist aber kein Grund, um wegzulaufen. Ich werde mindestens bis 2021 bleiben." Dann läuft sein Vertrag bei den Gunners aus. 

    +++ 8.47 Uhr: Flüchtet Can in die Bundesliga? +++

    Der neue Juve-Coach Maurizio Sarri strich Emre Can aus dem Champions-League-Kader, was den DFB-Star völlig unerwartet traf.

    "Es ist extrem schockierend für mich. Letzte Woche hat der Verein mir noch etwas anderes versprochen", sagte Can Anfang September und kündigte "Konsequenzen" an.

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    Dabei hätte der 25-Jährige im vergangenen Sommer zu Paris Saint-Germain wechseln können, wie der Defensiv-Allrounder verriet: "Ich habe aber den Entschluss gefasst, bei Juve zu bleiben. Bedingung war, dass ich in der Champions League dabei bin."

    Das wurde aber nicht eingehalten, weshalb im Winter PSG vielleicht wieder auf den Plan gerufen wird, sofern der Tuchel-Klub keinen Ärger mit dem Financial Fair Play hat. Die Tuttosport berichtet aber auch von anderen Interessenten. So sollen wohl Vertreter aus der Bundesliga und der Premier League Cans näheres Umfeld kontaktiert haben.

    Dem Bericht nach soll ManUnited die attraktivste Option sein. Erst recht, wenn sein Ex-Coach Massimiliano Allegri Ole Gunnar Solskjaer als Trainer der Red Devils ablösen sollte. Dieses Gerücht kocht gerade in und um Manchester hoch. Can kann mit drei Einsätzen für Juve nicht zufrieden sein und sucht wohl einen Ausweg.

    Mittwoch, 16.10.19

    +++ 23.26 Uhr: Ex-Wunderkind träumt von VfB-Rückkehr +++

    Als 16-Jähriger verließ Alexander Merkel 2008 Stuttgart und schloss sich dem AC Mailand an.

    Nach einem vielversprechenden Start in der Serie A, als man den Mittelfeldspieler gar als Wunderkind bezeichnete, kam genauso schnell wie der Aufstieg auch prompt der Abstieg.

    Mittlerweile spielt der Deutsch-Kasache bei Heracles Almelo und ist unter Trainer Frank Wormuth Stammspieler. In neun Spielen kommt der 27-Jährige auf zwei Vorlagen.

    Der Klub aus der Eredivisie ist bereits Merkels neunter Verein, doch in Almelo hat das VfB-Eigengewächs noch mal die Kurve gekriegt.

    "Nach vielen Stationen, bei denen es nicht gut lief, ist Heracles Almelo ein echter Glücksgriff. Es ist das perfekte Umfeld für mich. Hier kann ich mich nochmal ganz neu formen und neu finden", erzählte der ehemalige deutsche Jugendnationalspieler in der Sport Bild.

    Auf die Frage, ob er sich eine Rückkehr zum VfB Stuttgart vorstellen kann, sagte Merkel: "Stuttgart ist meine Heimat. Der VfB ist ein großer Verein in Deutschland, mit viel Tradition – natürlich wäre es toll, wieder in meiner Heimatstadt zu spielen."

    +++ 19.17 Uhr: ManUnited lehnte João Félix ab +++

    Im vergangenen Sommer wechselte das portugiesische Wunderkind von Benfica Lissabon zu Atlético Madrid– für 126 Millionen Euro.

    Die Rojiblancos setzten sich gegen namhafte Konkurrenz durch und waren mehr als glücklich über den Transfer-Coup, doch ein englischer Top-Klub nahm von João Félix‘ Verpflichtung überraschenderweise Abstand.

    Laut The Athletic soll Manchester United dem 19-Jährigen die harte Premier League nicht zugetraut haben. João Félix sei für zu leicht und zu schmächtig befunden worden und zudem waren sich die Verantwortlichen der Red Devils nicht sicher, ob das Sturm-Juwel an seine erfolgreiche erste Profi-Saison bei Benfica anknüpfen könne.

    Atlético wird darüber müde lächeln, denn João Félix kommt in La Liga immer besser in Fahrt - drei Tore und ein Assist

    +++ 15.02 Uhr: HSV schiebt Papadopoulos zur U21 ab +++

    Kyriakos Papadopoulos steht vor dem Absprung beim Hamburger SV. Der griechische Abwehrspieler will den Zweitligisten im Winter verlassen.

    Auf den Wechselwunsch reagierte der HSV mit Degradierung: Der 27-Jährige trainiert ab sofort nicht mehr mit der Profi-Mannschaft. Dies teilten die Hamburger am Mittwoch mit.

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    Papadopoulos spielt seit Anfang 2017 für den HSV, absolvierte in der vergangenen Spielzeit aufgrund einer Knieverletzung aber nur zwei Pflichtspiele. Auch in dieser Saison kam er bislang nur zweimal zum Einsatz.

    "Aufgrund der für ihn sportlich unbefriedigenden Situation ist Papa mit dem Wunsch an uns herangetreten, den Verein im Winter verlassen zu können. Da wir die Spannung im aktuellen Wettbewerb hochhalten wollen, sind wir gemeinsam zu dem Entschluss gekommen, dass er sich so lange bei der Regionalliga-Mannschaft fit halten wird", sagte Hamburgs Sportvorstand Jonas Boldt.

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    Papadopoulos selbst sagte: "Wer mich kennt, der weiß, dass ich immer spielen und dabei alles geben möchte. Die Verantwortlichen haben mir deutlich aufgezeigt, dass dies derzeit nicht möglich ist. Diese Entscheidung habe ich zu akzeptieren."

    +++ 11.30 Uhr Papadopoulos will den HSV verlassen +++ 

    Kyriakos Papadopoulos steht vor dem Absprung beim Zweitligisten Hamburger SV. Der griechische Abwehrspieler will den Klub im Winter verlassen und trainiert ab sofort nicht mehr mit der Profi-Mannschaft des HSV. Dies teilten die Hamburger am Mittwoch mit.

    Papadopoulos spielt seit Anfang 2017 für den HSV, absolvierte in der vergangenen Spielzeit aufgrund einer Knieverletzung aber nur zwei Pflichtspiele. Auch in dieser Saison kam er bislang nur zweimal zum Einsatz.

    +++ 10.49 Uhr: Burgstaller will nach Australien +++

    Noch steht Guido Burgstaller bis 2022 bei Schalke 04 unter Vertrag. Dennoch macht sich der Österreicher bereits Gedanken über die Zeit nach Gelsenkirchen.

    Wie der Stürmer jetzt verraten hat, würde er seine Karriere gerne Down Under ausklingen lassen. "Ich würde gerne noch mal im Ausland spielen, in Australien. Mein Bruder hat zwei Monate in Sydney gelebt und von Australien geschwärmt. Meine Frau und ich wollen dorthin", sagte der 30-jährige der Sport Bild.

    Ein Wechsel innerhalb Deutschlands ist kein Thema für ihn. "Meine Karriere in Europa möchte ich schon gerne auf Schalke beenden. Für einen anderen Bundesligisten würde ich nicht mehr spielen wollen", betonte Burgstaller.

    +++ 10:14 Uhr: Darum entschied sich Gnabry 2016 gegen Bayern +++

    Seit Sommer 2018 spielt Serge Gnabry fest beim FC Bayern und wurde schnell zum Leistungsträger.

    Bereits zwei Jahre zuvor hatte der Nationalspieler die Möglichkeit nach München zu wechseln. Schon damals beobachtete der Rekordmeister den gebürtigen Stuttgarter, der in Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge einen großen Fürsprecher hatte.

    Letztendlich hatte sich der 24-Jährige jedoch gegen einen Wechsel zum FC Bayern entschieden. 

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    Warum er diese Entscheidung damals getroffen hat, verrät Gnabry in der aktuellen Ausgabe der Sport Bild. "Ich wusste, dass Bayern auch Interesse hatte. Aber der Schritt nach München wäre zu groß gewesen. Mein Ziel war es dennoch immer das einmal zu schaffen."

    Nach Informationen der Sport Bild entstand bei den Bayern der Plan, Gnabry über eine Zwischenstation zu holen.

    In der Folge wechselte Gnabry für sechs Millionen zu Werder Bremen. Zu diesem Zeitpunkt soll es zwischen Bremen und Bayern bereits eine Vereinbarung gegeben haben, die es den Münchnern ermöglicht, Gnabry ein Jahr später für sieben Millionen Euro an die Isar zu holen.

    2017 kam er schließlich zum FC Bayern, die ihn direkt für eine Saison nach Hoffenheim verliehen haben.

    +++ 08:11 Uhr: Bundesliga-Star zieht es nach Australien +++

    Nicolai Müller verlässt die Bundesliga. Den 32-Jährigen zieht es mit sofortiger Wirkung nach Australien zu den Western Sydney Wanderers.

    Über die Vertragslaufzeit hat der Verein bislang keine Angaben gemacht.

    In Sydney trifft Müller auf seine ehemaligen Mannschaftskollegen Alex Meier und Pirmin Schwegler. 

    Bei der Eintracht spielte der Offensivspieler unter Trainer Adi Hütter keine Rolle mehr. In dieser Saison hatte Müller noch kein Pflichtspiel für die Frankfurter bestritten.

    In der vergangenen Spielzeit war der ehemalige Nationalspieler an Absteiger Hannover 96 ausgeliehen.

    Zuvor spielte Müller in der Bundesliga bereits für Mainz 05 und den Hamburger SV.

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    Dienstag, 15. Oktober

    +++ 23.11 Uhr: BVB-Star wohl vor Vertragsverlängerung +++

    Es ist schon mehr als ein Monat vergangen, nachdem BVB-Sportdirektor Michael Zorc die Vertragsverlängerung von Raphael Guerreiro ankündigte. Es bestehe ein "generelles Agreement" zwischen beiden Seiten.

    Doch bislang wurde die Vertragsverlängerung bis 2023 noch nicht offiziell verkündet. Laut "kicker" soll dies aber in Kürze geschehen, denn Guerreiros Vertrag läuft im Sommer 2020 aus.

    Die BVB-Fans müssen sich dem Bericht nach aber keine Sorgen machen, dass der linke Außenbahnspieler die Schwarz-Gelben ablösefrei verlassen wird. Die bisherige Verzögerung bestehe anscheinend allein wegen juristischer Formalitäten.

    Guerreiro wechselte im Sommer 2016 vom FC Lorient zum BVB und absolvierte seitdem 61 Bundesliga-Spiele (zehn Tore) für die Schwarz-Gelben. Einige weitere sollen noch dazukommen in den nächsten vier Jahren.

    +++ 16.22 Uhr: Kann Bayern den Preis für Coutinho drücken? +++

    Philippe Coutinho ist angekommen beim FC Bayern. Der Brasilianer traf gegen Köln und Paderborn und macht einen glücklichen Eindruck in München.

    Die spanische Zeitung AS berichtet nun, dass der FC Barcelona Coutinho wohl nicht zurückhaben möchte - er soll schnellstmöglich von der Gehaltsliste.

    Zur Erinnerung: Coutinho ist für ein Jahr an die Bayern ausgeliehen. Zudem besitzt der deutsche Rekordmeister eine Kaufoption in Höhe von 120 Millionen Euro.

    In dem Bericht heißt es, Barca sei so erpicht darauf, den 27-Jährigen abzugeben, dass es sogar denkbar sei, dass Bayern noch einmal nachverhandeln und Coutinho für weniger als die vereinbarte Kaufoption bekommen könnte.

    Grund soll Barcas Interesse an Neymar sein. Um den Superstar von Paris Saint-Germain loszueisen, muss zunächst Geld eingenommen werden.

    +++ 15.44 Uhr: Schalkes Chancen auf Real-Stürmer steigen wohl +++

    Bereits in der Sommerpause kursierten Gerüchte, wonach der FC Schalke 04 an Mariano Díaz von Real Madrid interessiert sei. Der Transfer kam nicht Zustande - Mariano wollte wohl abwarten wie es für ihn unter Zinédine Zidane läuft.

    Die Antwort: schlecht. Beziehungsweise sehr schlecht, denn Mariano war in dieser Saison noch kein einziges Mal im Kader von Real Madrid. Unter Zidane hat er wohl keine Chance. Nun wittern die Königsblauen ihre Chance auf einen Transfer.

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    Sky vermeldet, dass die Chancen durch Domenico Tedescos neuem Job gestiegen sind, da der Ex-Schalke-Coach als neuer Cheftrainer bei Spartak Moskau vorgestellt wurde. Somit sparen sich die Knappen, bei denen Tedesco einen Vertrag bis 2022 hatte, insgesamt rund fünf Millionen Euro an Gehalt.

    Das eingesparte Geld soll in den Transfer einfließen. Zudem verweist Sky auf einen Journalisten der Marca, der Einblicke in die Geschicke von Reals Transferpolitik haben soll.

    Dieser ist sich sicher: Mariano Díaz wird im Winter auf jeden Fall gehen. Beide Parteien wollen den Abschied.

    +++ 15.15 Uhr Uhr: Demirbay lehnte BVB-Vertrag ab +++

    Auf der Klubwebseite seines jetzigen Vereins Bayer Leverkusen gab Kerem Demirbay Details über seinen Abschied von Borussia Dortmund bekannt.

    Demirbay erinnert sich an ein Angebot von Jürgen Klopp persönlich zurück. “Ich weiß noch, wie er mich in den Raum zum Gespräch gerufen hat und sagte: 'Komm, wir wollen dich'", so Demirbay. "Aber damals war ich damit überfordert und einfach noch nicht so weit, mich der großen Konkurrenz dort zu stellen."

    Stattdessen unterschrieb Demirbay 2013 beim HSV. Über Leihen nach Kaiserslautern und Düsseldorf, kam der zentrale Mittelfeldspieler zur TSG 1899 Hoffenheim, wo er sogar zum deutschen Nationalspieler avancierte.

    Mittlerweile spielt der 26-jährige bei Bayer Leverkusen. In dieser Spielzeit kommt er auf sieben Einsätze.

    +++ 14.02 Uhr: Nach St. Pauli-Rauswurf: Sahin hält sich bei Erdogan-Klub fit +++

    Cenk Sahin solidarisierte sich mit türkischen Streitkräften und wurde vom FC St. Pauli vor die Tür gesetzt. Nun hält er sich ausgerechnet beim Erdogan-Klub fit.

    Nun - nur wenige Stunden nach seiner Suspendierung - vermeldete der türkische Europa-League-Teilnehmer Istanbul Basaksehir FK, dass Sahin sich bis auf weiteres in deren Reihen fit halten wird.

    Brisant dabei: Basaksehir ist der offenkundige Lieblingsverein des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan.

    +++ 13.20 Uhr: Neuhaus lobt Eberl für Transfers +++

    Sonderlob von Florian Neuhaus für seinen Manager Max Eberl. Der 22-jährige Mittelfeldspieler lobte die Einkaufsstrategie bei Borussia Mönchengladbach.

    "Wir haben sehr viel Qualität dazubekommen. Man sieht auch an der Einsatzzeit der neuen Spieler, was sie unserem Spiel geben können. Da wurde sehr gute Arbeit geleistet", sagte Neuhaus bei transfermarkt.de.

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    Es läuft rund bei den Fohlen. Schließlich grüßt Gladbach den Rest der Bundesliga aktuell von der Tabellenspitze. (Service: Die Tabelle der Bundesliga)

    +++ 12.49 Uhr: Ende für Giroud und Batshuayi bei Chelsea? +++

    Neues von der Stamford Bridge. Laut Sky UK will der FC Chelsea im Winter gleich zwei Stürmer loswerden.

    Nachdem Eigengewächs Tammy Abraham (22 Jahre) nach seinen Leihen bei Swansea City und Aston Villa zurück im Verein ist und aktuell sogar Blues-Legende Didier Drogba vergessen lässt (Abraham traf achtmal in acht Premier-League-Spielen), wird die Luft dünn für den Ersatz.

    Olivier Giroud (33 Jahre) und Michy Batshuayi (26 Jahre) sollen auf dem Abstellgleis stehen. Da Chelsea jedoch noch auf drei Hochzeiten tanzt (Premier League, Pokal und Champions League), ist es unwahrscheinlich, dass beide Angreifer im Winter weichen werden.

    Am wahrscheinlichsten scheint derzeit, dass der "Batsman" mal wieder per Leihe den Verein verlässt.

    Nach seinen Stationen in Dortmund und bei Valencia verbrachte er die Rückrunde in der letzten Saison bei Crystal Palace.

    Und die Eagles sollen durchaus interessiert sein, Batshuayi erneut in der zweiten Saisonhälfte zu "beherbergen".

    +++ 12.00 Uhr: Darum entschied sich Hernández für die Bayern +++

    Lucas Hernández fiel zuletzt zwei Wochen aus – trotzdem nominierte ihn Didier Dechamps für die Länderspiele Frankreichs. Beim Spitzenspiel der Gruppe H gegen die Türkei (1:1) stand er in der Startelf und absolvierte die ganze Partie.

    Nach der Partie stand er France Football Rede und Antwort und gab interessante Gründe für seinen Wechsel von Atlético Madrid zum FC Bayern preis.

    "Es war für mich der richtige Moment, um eine Veränderung in mein Leben zu bringen: Neue Stadt, neue Kultur, neues Land. Ich wollte etwas anderes sehen. Bayern hat da als Klub am besten zu mir gepasst, zu meiner Mentalität, zu meinen Ambitionen", so der amtierende Weltmeister.

    Hernández suchte eine neue Herausforderung, wollte sich mit dem Wechsel “selbst unter Druck setzen“ und raus “aus der Komfort-Zone bewegen", die er bei Atlético hatte.

    Er fühlt sich wohl in München. Seine neuen Teamkollegen sagten ihm bereits vor seinem Wechsel, dass er bei den Bayern in eine Familie aufgenommen werde. "Und genau das ist die Wahrheit", betonte Hernández.

    +++ 11.33 Uhr: Torwart-Legende van der Sar 2001 fast nach Dortmund +++

    Das wäre doch was gewesen! Edwin van der Sar verrät in einem Gespräch mit t-online, dass er 2001 ein Angebot von Borussia Dortmund und dem FC Liverpool vorliegen hatte.

    Woran der Wechsel scheiterte? Beide Vereine gingen nicht “all-in“. So erklärt die Torwart-Ikone: "Ich hätte nach Liverpool und Dortmund wechseln können. Aber beide Vereine haben ein wenig gezögert, also habe ich mich letzten Endes für Fulham entschieden."

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    Nach seiner erfolgreichen Zeit in Fulham wechselte er 2005 zu Manchester United. Der Rest ist Geschichte. Mit den Red Devils gewann er viermal die Premier League, holte zweimal den Ligapokal und wurde 2007/08 Champions-League-Sieger.

    2011 hängte er seine Handschuhe an den Nagel.

    +++ 11.09 Uhr: Zidanes Sohn spricht über seinen neuen Verein +++

    Zurzeit ist Luca Zidane von Real Madrid an Racing Santander verliehen. Für den Verein ist er Stammkeeper in der 2. spanischen Liga.

    Bei einer Werbeveranstaltung in Madrid äußerte sich der 21 Jahre alte Keeper zu seiner Situation. "Ich bin sehr glücklich in diesem tollen Klub zu sein, die Leute hier haben mich sehr gut aufgenommen. Es ist eine tolle Chance, mich zu zeigen."

    Bei den Königlichen konnte sich der junge Keeper nicht gegen die namhafte Konkurrenz durchsetzen. Er ist sich sicher, mit der Leihe einen positiven Schritt gewagt zu haben.

    "Ich bereue es nicht, Real verlassen zu haben. Ich weiß, dass es ein wichtiger Schritt war. Ich wollte zu einem professionellen Verein, bei dem ich spielen und zeigen kann, was ich drauf habe."

    Nach elf Spieltagen steht Racing zwar auf dem Relegationsplatz - positiv für Zidane ist jedoch, dass er in den letzten sechs Partien dreimal ohne Gegentor blieb.

    +++ 8.43 Uhr: Werder will mit Sahin verlängern +++

    Werder-Sportchef Frank Baumann hatte es bereits angedeutet, nun spricht der Trainer Klartext. "Die sportliche Wertschätzung für Nuri ist sehr hoch. Es ist so, wie Frank es gesagt hat: Wir werden da jetzt die Gespräche aufnehmen“, erklärt Florian Kohfeldt in der Bild. Und weiter: "Dass wir sehr, sehr gerne mit ihm weiterarbeiten würden, steht für mich außer Frage."

    Der 31 Jahre alte Mittelfeldspieler kam im Sommer 2018 von Borussia Dortmund an die Weser. Nuri Sahins aktueller Vertrag läuft bis 2020. 

    Die Verhandlungen laufen jedoch noch - Kohfeldt betonte, dass man sehen müsse, "was Nuri sich vorstellt und wie wir es uns vorstellen."

  • Medien: Klinsmann wird Nationaltrainer in Südamerika

    Zieht es Jürgen Klinsmann nach Südamerika? Angeblich steht der ehemalige Bundestrainer vor einem Engagement bei der Nationalmannschaft von Ecuador.

    Das berichteten am Mittwochabend deutscher Zeit mehrere ecuadorianische Medien übereinstimmend, laut Bild steht Klinsmann bereits in konkreten Verhandlungen mit den Verantwortlichen.

    "Jürgen Klinsmann hat es sich seit 30 Jahren angewöhnt, sich erst zu melden, wenn alles klar ist und es was zu vermelden gibt. Deshalb will er sich zu diesem Thema nicht äußern", sagte Berater Roland Eitel auf SPORT1-Nachfrage.

    Im September hatte sich der 55-Jährige noch in Verhandlungen mit dem VfB Stuttgart begeben. Klinsmann sollte das Amt des Vorstandsvorsitzenden übernehmen, die Parteien konnten damals jedoch keine Einigung erzielen. 

    Derzeit ist der ehemalige Bundestrainer TV-Experte und analysiert bei RTL die Spiele der deutschen Nationalmannschaft. 

    Ecuador wurde zuletzt interimsweise von Jorge Celico betreut. Das Team scheiterte bei der Copa América in diesem Sommer ohne Punkte bereits in der Vorrunde. 

  • Koreanisches Bruderduell: "Das Spiel war wie Krieg"

    Das historische koreanische Fußball-Duell in der WM-Qualifikation hat nicht zur Annäherung der beiden verfeindeten Bruderstaaten geführt - ganz im Gegenteil. Die Südkoreaner erhoben nach dem 0:0 in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang schwere Vorwürfe gegen die Gastgeber.

    "Spiel war wie Krieg"

    "Das Spiel war wie Krieg. Ich habe nie zuvor eine solche Aggression erlebt", sagte der südkoreanische Verbands-Vizepräsident Young-Il Choi, der selbst eine martialische Rhetorik wählte: "Beim nächsten Aufeinandertreffen werden wir sie bestrafen. Wir werden sie bestrafen. Wir haben mehr Talent als sie."

    Heung-Min Son fassungslos

    Der frühere Bundesliga-Profi Heung-Min Son zeigte sich fassungslos und geschockt. "Es gab viele aggressive Momente. Die Nordkoreaner waren extrem angestachelt", sagte der Stürmer von Tottenham Hotspur: "Ich würde das Ganze am liebsten vergessen."

    Das Spiel im 50.000 Zuschauer fassenden Kim-Il-Sung-Stadion fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Ausländische Medien waren für das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams in Nordkorea nicht zugelassen, südkoreanische Fans durften nicht anreisen. Die Partie wurde nicht im Fernsehen übertragen.

    Infantino rügt Nordkorea

    FIFA-Präsident Gianni Infantino hatte die Umstände nach dem Spiel gerügt. "Ich hatte ein volles Stadion erwartet, war aber enttäuscht, leere Ränge ohne Fans zu sehen", sagte der Weltverbands-Boss: "Für uns sind Freiheit der Presse und Freiheit der Rede von höchster Bedeutung. Auf der anderen Seite ist es wohl naiv zu glauben, dass man die Welt von einer Minute auf die andere verändern kann."

    Die Bruderstaaten befinden sich seit dem Koreakrieg (1950-1953) völkerrechtlich im Kriegszustand und ringen nach wie vor um eine politische Annäherung. Zuletzt belasteten nordkoreanische Waffentests erneut das Verhältnis auf der koreanischen Halbinsel.

  • Rabiater Titelfight: Newcomer bringt Jericho ans Limit

    Es war eine ungewöhnliche Ansetzung für das erste TV-Match um den World Title der neuen Liga AEW.

    Bei der dritten Episode von Dynamite wurde Champion Chris Jericho von Darby Allin herausgefordert, 26 Jahre alt und in der Independent-Szene vor allem durch halsbrecherische Hardcore-Fights aufgefallen.

    Als World-Title-Herausforderer beim WWE-Rivalen hatten die Fans den Mann mit dem Skateboard und der halben Totenkopf-Bemalung nicht unbedingt auf der Rechnung - aber es wurde mehr als deutlich, was die AEW-Bosse sich bei der Ansetzung dachten.

    Mit teils atemberaubenden Aktionen nutzte Allin die Bühne, um sich den Fans als potenziell kommender Star zu präsentieren. Niederringen konnte Jericho am Ende nur auf eine Weise, die der Inszenierung seines Charakter auch gerade zupass kommt: Mit rabiaten Mitteln und unfeiner Hilfe seines vergangene Woche eingeführten Inner Circle mit Ex-WWE-Kollege Jake Hager, dem einstigen Jack Swagger.

    Jake Hager verhilft Chris Jericho zum Sieg

    Gegen Ende des Street Fights ohne Disqualifikationen zügelte Veteran Jericho Allins Offensive, indem er ihn mit Gaffertape die Hände hinter dem Rücken zusammenband - was das, was folgte, umso mitreißender machte: Allin startete eine Verzweiflungsoffensive, zeigte unter anderem einen Springboard Splash, einen Dropkick und sprang in einer besonders gefährlichen Aktion mit einem Dive aus dem Ring auf Jericho.

    Jericho griff dann zu härteren Mitteln, verpasste dem immer noch gefesselten Allin einen brutalen Dragon Suplex auf dessen eigenes Skateboard - Allin aber befreite sich immer noch aus dem Versuch, das Match durch Pinfall zu beenden und ging wieder in die Gegenoffensive.

    Erst der eingreifende Hager würgte Allin die Luft ab, indem er ihn vom Seil schubste. Jericho nahm seinen Gegner dann in seinen Aufgabegriff Walls of Jericho und siegte. Er feierte seinen Triumph dann auf die Art und Weise, die er nach seinem Titelgewinn bei All Out zum Internet-Hit machte: mit "A little bit of the bubbly", einer großen Champagner-Sause mit seinen Circle-Kollegen Hager, Sammy Guevara, Santana und Ortiz (ehemals LAX).

    Es war ein logischer Sieg für Jericho, der den Titel bei der nächsten Großveranstaltung Full Gear am 9. November gegen den namhafteren Herausforderer Cody Rhodes aufs Spiel setzen wird. Für Newcomer Allin war es aber auch genau das, was AEW im Sinn hatte: ein moralischer Sieg in der Niederlage.

    Die weiteren Highlights:

    - Vor dem Auftaktmatch zwischen SCU (SoCal Uncensored) und den Best Friends, einem Erstrundenduell im Turnier um die neuen Tag-Team-Titel der Liga, attackierten die Lucha Bros. Pentagon Jr. und Rey Fenix SCU und verletzten dabei deren Mitglied Christopher Daniels. Der dritte SCU-Mann Scorpio Sky trat stattdessen mit Frankie Kazarian gegen Chuck Taylor und Trent Beretta an, SCU siegte mit einem Double Team Move gegen Beretta.

    Die Lucha Bros. folgten SCU später ins Halbfinale, sie besiegen den Jurassic Express in der körperlich unterlegenen Kombination Jungle Boy (Jack Perry, Sohn des verstorbenen Schauspielers Luke Perry) und dem nur 1,57 Meter großen Marko Stunt, der für den verletzten Hünen Luchasaurus einsprang. Pentagon und Fenix treffen damit kommende Woche auf Private Party, SCU auf die mit einem Freilos vorgerückte Dark Order.

    - Santana und Ortiz - die kein Teil des Turniers waren - feierten innerhalb von zwei Minuten einen klaren Sieg über zwei lokale Wrestler und forderten dann die überraschend gegen Private Party ausgeschiedenen Young Bucks zu einem großen Match bei Full Gear.

    - In einem weiteren Titelmatch behielt der japanische Damenchampion Riho den Titel gegen Dr. Britt Baker, Riho konterte Bakers Versuch, sie mit der Mandible Claw schachmatt zu setzen, mit einem Einroller und schulterte Baker. Es folgte ein Handschlag-Angebot von Riho, das Baker nur widerwillig anzunehmen schien.

    - Im Co-Main-Event der Show wurden die beiden Fehden zwischen Kenny Omega und Jon Moxley (Ex-WWE-Star Dean Ambrose) sowie Hangman Page und Pac (bei WWE: Neville) zu einem heißen Tag Team Match kombiniert. Es wurde genutzt, um das große Omega-Moxley-Duell anzuschieben, das bereits in den vergangenen Woche bei Dynamite und im Überraschungs-Kracher zwischen Omega und Joey Janela bei der YouTube-Show AEW Dark Thema war.

    Moxley und Omega wollten das Match auf die nächste Stufe treiben, indem sie sich mit den Fremdgegenständen bewaffneten, die Omega vergangene Woche einführte - Moxley mit einem mit Stacheldraht umwickelten Baseball-Schläger, Omega mit einem ebenso drapierten Besen. Pac ging dazwischen und entfernte die Waffen, weil sie zur Disqualifikation seines Teams geführt hätten. Moxley zeigte ihm darauf den Stinkefinger, verpasste ihm den Double Arm DDT und verließ den Ring. Pac war dann leichtes Opfer für die Spezialaktionen von Page und Omega.

    Der offene Bruch der Zweckgemeinschaft Moxley und Pac wird kommende Woche zu einem Match der beiden führen.

    Die Ergebnisse von AEW Dynamite am 16. Oktober 2019:

    AEW Tag Team Title Tournament Match: SCU besiegen Best Friends
    Santana & Ortiz besiegen Alex Reynolds & John Silver
    AEW Women's Title Match: Riho (c) besiegt Dr. Britt Baker
    AEW Tag Team Title Tournament Match: Lucha Bros. besiegen Jungle Boy & Marko Stunt
    Hangman Page & Kenny Omega besiegen Jon Moxley & Pac
    AEW World Title Street Fight: Chris Jericho (c) besiegt Darby Allin

  • Frodeno-Coach über Doping: "Würde Sportler verklagen"

    Dan Lorang, Trainer der deutschen Ironman-Weltmeister Anne Haug und Jan Frodeno sowie des Radsport-Hoffnungsträgers Emanuel Buchmann, hat Verständnis für Skepsis gegenüber immensen Ausdauerleistungen im Spitzensport.

    "Es gab immer wieder Betrugsfälle und gibt es heute noch. Von daher verstehe ich, dass vor allem die Sieger besonders im Fokus stehen", sagte Lorang im Interview mit der Süddeutschen Zeitung: "Der Sport ist auch nur ein Abbild der Gesellschaft, Betrug wird uns immer verfolgen."

    Frodeno-Coach: "Würde Sportler verklagen"

    Lorangs Schützlinge Frodeno und Haug hatten sich am vergangenen Wochenende auf Hawaii die Titel bei der Ironman-WM gesichert, der 38 Jahre alte Frodeno triumphierte dort als erster Deutscher bereits zum dritten Mal.

    Radprofi Buchmann hatte im Sommer bei der Tour de France einen hervorragenden vierten Platz in der Gesamtwertung belegt. 

    "Ich vertraue meinen Athleten absolut – aber wenn es Auffälligkeiten gäbe, würde ich entsprechend handeln", betonte Lorang und führte aus: "Ich würde sogar so weit gehen, dass ich den Sportler verklagen würde. Ein Athlet, der dopt, riskiert ja nicht nur seine Karriere, er riskiert den Ruf und auch die Arbeitsplätze eines Teams, das nach bestem Gewissen arbeitet."

    Grundsätzlich hält der Luxemburger heute Ausdauerleistungen aber für "deutlich nachvollziehbarer", wie er weiter sagte.

    Lorang über Trainingsreize

    Im Radsport wie im Triathlon verfolge er die Philosophie, "dass man über einen längeren Zeitraum schon viel trainiert, aber keine extremen Einheiten macht", sagte Lorang: "Immer konstant, immer so, dass der Körper Zeit hat, sich zu erholen. Aber er kriegt jeden Tag einen Reiz. So passieren im Ausdauersport die Anpassungen, so kann man die Entwicklung auch gut nachvollziehen."

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