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letzte Aktualisierung: 25.06.2019 13:57
  • Joshuas Sparringspartner nach pikantem Gerücht bedroht

    Die sensationelle Niederlage des früheren Box-Weltmeisters Anthony Joshua gegen Andy Ruiz Jr. hatte unangenehme Folgen für einen seiner Sparrings-Partner.

    Der US-Amerikaner Joey Dawejko berichtet, dass er nach dem Kampf Morddrohungen bekommen hätte. Der Grund: Gerüchte, dass Dawejko Joshua beim Training k.o. geschlagen hätte.

    Joshuas Promoter dementierte diese Gerüchte - was aber nichts daran änderte, dass sich gegen Dawejko Hass entlud.

    "Ich und Anthony Joshua sind cool"

    "Ich habe Todesdrohungen und alles Mögliche bei Instagram bekommen", sagte der 29-Jährige in einem Interview mit Fight Hype.

    Dawejko selbst wollte ansonsten nichts zu den Gerüchten sagen ("Ich respektiere Anthony Joshua, darüber rede ich nicht, keine Geschichten aus dem Sparring"), versicherte aber: "Ich und Anthony Joshua, wir sind cool, wir waren Freunde im Camp und so ist es geblieben, ich hoffe, er sieht das auch so und weiß, dass ich auf seiner Seite stehe."

    Was Dawejko tatsächlich kann, darf er am 27. Juli gegen den ehemaligen Cruisergewichts-Weltmeister Murat Gassiev beweisen, der ins Schwergewicht wechselt.

    Dawejko hat durchwachsene Bilanz

    Bislang hat Dawejko in 30 Profikämpfen eine durchwachsene Bilanz (19 Siege, 7 Niederlagen, 4 Unentschieden). Spekulationen, dass die Ansetzung seines bislang größten Fights in irgendeiner Form mit den Gerüchten um Joshua zu tun hat, tritt Dawejko auch noch entgegen.

    "Leute verbreiten jetzt die Verschwörungstheorie, dass Eddie Hearn mir das Angebot gegen Gassiev gemacht hat wegen dem, was im Camp passiert sein soll. Als Knochen, den er mir hinwirft oder irgendwas", führt Dawejko aus: "Nichts davon stimmt." Der Kampf sei schon vor längerer Zeit fixiert worden.

    Joshua soll im Lauf des Jahres die Chance zur Revanche gegen Ruiz erhalten, der ihm im Madison Square Garden in New York die WM-Titel der Verbände WBO, WBA und IBF abnahm.

  • Hillsborough-Katastrophe: Neuer Prozess angeordnet

    Ein britisches Gericht hat die Wiederaufnahme des Prozesses gegen den Polizeibeamten, der die Sicherheit rund um die Hillsborough-Katastrophe verantwortet hatte, angeordnet. "Ich genehmige eine Wiederaufnahme des Verfahrens gegen den Angeklagten David Duckenfield", sagte Richter Peter Openshaw am Dienstag.

    Der Prozess soll am 7. Oktober am Preston Crown Court in der Nähe von Liverpool beginnen.

    Duckenfield wird vorgeworfen, für 95 der insgesamt 96 Todesfälle verantwortlich zu sein. Das letzte Opfer starb mehr als ein Jahr nach der Katastrophe und kann rechtlich nicht mit dem Fall in Verbindung gebracht werden. Der mittlerweile 74-Jährige entging im April einer Strafe wegen fahrlässiger Tötung, nachdem ein Gericht nach einem zehnwöchigen Verfahren zu keinem Urteil gekommen war.

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    Reds-Anhänger zu Tode gequetscht 

    Vor dem Halbfinale im FA Cup am 15. April 1989 zwischen dem FC Liverpool und Nottingham Forest im nordenglischen Sheffield war es zu einem Gedränge und einer Massenpanik gekommen. Dabei wurden die Reds-Anhänger im Gästeblock zu Tode gequetscht. Die Polizei hatte ein Tor geöffnet, durch das etwa 2000 zusätzliche Fans auf die ohnehin überfüllte Liverpool-Tribüne strömten.

    Es wurde bereits gerichtlich festgestellt, dass ein "Fehler in der polizeilichen Planung" - und eben nicht das Verhalten der Fans - die Ursache für die Tragödie gewesen war.

  • So wurde Nowitzkis Erbe im Eiltempo zum NBA-Superstar

    Die Karriere von Luka Doncic zum Durchklicken:

    Erdrutsch-Sieg für Luka Doncic bei den NBA-Awards!

    Der Super-Neuling der Dallas Mavericks hat mit 98 von 100 möglichen Stimmen den Titel als "Rookie of the Year" abgeräumt.

    Nach einer grandiosen ersten Saison in der NBA ist es für den Slowenen der verdiente Lohn.

    21,2 Punkte, 7,8 Rebounds und 6,0 Assists legte Doncic im Schnitt auf - der einzige Rookie mit mindestens 20-7-6 war Legende Oscar Robertson.

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    Schon jetzt gilt der 20-Jährige als kommender NBA-Superstar. Er spielt bei den Dallas Mavericks eine überragende Saison. Vor seinem Schritt in die USA brach er bei Real Madrid die Rekorde.

    SPORT1 blickt auf seinen bisherigen Werdegang zurück

  • Bamberg verpflichtet Nationalspieler

    Brose Bamberg hat Nationalspieler Christian Sengfelder als ersten Neuzugang verpflichtet. Der 24-Jährige wechselt von Bundesliga-Konkurrent Löwen Braunschweig zum neunmaligen deutschen Meister und hat einen Dreijahresvertrag bis 2022 unterschrieben.

    "Die Verpflichtung von Chris ist der erste Baustein für unsere neue Identität. Er wurde von vielen deutschen Topklubs umworben, da es wenige Spielertypen wie ihn gibt, die so vielseitig einsetzbar sind und zudem noch einen enorm hohen Basketball-IQ besitzen", sagte der neue Sportdirektor Leo De Rycke.

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    Sengfelder hat im Februar beim WM-Qualifikationsspiel in Israel sein Debüt in der Nationalmannschaft gegeben. Für Braunschweig kam der Power Forward in der abgelaufenen Saison in 37 Einsätzen im Schnitt auf 11,3 Punkte und 5,9 Rebounds.

    Sechs Spieler bereits weg 

    Bamberg stellt sich derzeit neu auf. Die Franken haben sich bereits von Nikos Zisis, Cliff Alexander, Ricky Hickman, Arnoldas Kulboka, Augustine Rubit und Patrick Heckmann getrennt. Trainer Federico Perego wurde durch den Belgier Roel Moors ersetzt.

  • Kanada setzt bei WM auf Raptors-Meistercoach Nurse

    Kanada setzt bei der Basketball-WM in China auf NBA-Meistertrainer Nick Nurse.

    Der Amerikaner, der die Toronto Raptors als Headcoach zum ersten kanadischen Champion in der besten Profiliga der Welt formte, wird bei seiner neuen Aufgabe vom langjährigen Frankfurter Bundesliga-Trainer Gordon Herbert unterstützt.

    Nurse, bei den Olympischen Sommerspielen 2012 in London Assistenzcoach bei Gastgeber Großbritannien, steht vor einer schwierigen Mission. Kanada trifft in der Gruppe H auf Australien, Litauen und den Senegal. Nur zwei Teams kommen weiter. Gelingt den Kanadiern der Sprung in die zweite Gruppenphase, ist ein Duell mit der deutschen Mannschaft möglich.

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    "Ich freue mich auf die Arbeit mit diesen sehr talentierten jungen Spielern", sagte Nurse (51). Kanada hat bei seiner bislang letzten WM-Teilnahme 2010 alle fünf Spiele verloren. Der Kanadier Herbert soll 2020 als Headcoach zu den Frankfurt Skyliners zurückkehren. In der kommenden Saison unterstützt der 60-Jährige den Klub als sportlicher Berater. Das Traineramt übernimmt Sebastian Gleim (35). 

  • U21-Coach Di Biagio tritt nach Italien-Aus zurück

    Nach dem Aus von Italiens U21-Fußball-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft im eigenen Land ist Trainer Luigi Di Biagio zurückgetreten.

    "Wir haben eine tolle Arbeit geleistet. Viele Spieler haben sich verbessern können und waren gegen starke Teams wettbewerbsfähig. Das Resultat ist für Italien nicht positiv, ich betrachte es persönlich aber nicht als eine Pleite", sagte Di Biagio.

    Nach Informationen der Gazzetta dello Sport könnte Di Biagio durch Trainer Alberico Evani ersetzt werden. Auch der Weltmeister von 2006, Fabio Grosso, käme infrage.

    Mögliche Absprache empört Italien

    Das Ausscheiden der Italiener wurde durch ein 0:0-Remis zwischen Rumänien und Frankreich besiegelt und sorgte für großen Ärger. Der Gastgeber witterte eine Absprache zwischen den beiden Mannschaften, die nach dem torlosen Unentschieden gemeinsam ins Halbfinale (U21-EM: Spanien - Frankreich am Do. ab 20.55 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) eingezogen sind.

  • Suárez leistet sich peinliche Handspiel-Reklamation

    Uruguay hat sich dank Edinson Cavani bei der Copa América mit 1:0 gegen Titelverteidiger Chile durchgesetzt.

    Für die Szene des Spiels sorgte allerdings Luis Suárez. Der Stürmer des FC Barcelona reklamierte in der 23. Minute ein Handspiel im Strafraum. Sein Gegenspieler hatte tatsächlich den Ball mit der Hand berührt.

    Dass es sich dabei allerdings um den chilenischen Torhüter Gabriel Arias handelte und somit nicht um ein strafbares Handspiel, merkte Suárez erst nach seiner Beanstandung.

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    Am Ende konnte der 32-Jährige trotzdem lachen: Uruguay beendete die Vorrunde als Gruppenerster und trifft im Viertelfinale am Samstag auf Peru (Copa América: Uruguay - Peru ab 21 Uhr im LIVETICKER).

  • "Genau wie erwartet": Mögliche Absprache empört Italien

    Der "Keks" war in Italien in aller Munde. Wieder einmal.

    "Dieser Biscotto ist nur schwer zu verdauen. Genau wie erwartet", schrieb die Zeitung Gazzetta dello Sport nach dem Aus des Gastgebers bei der U21-EM, das zumindest ein Geschmäckle hatte.

    Zwei Tage lange hatte Italien ein Remis zwischen Rumänien und Frankreich im letzten Gruppenspiel befürchtet. Prompt spielten beide Teams 0:0, zogen gemeinsam ins Halbfinale (U21-EM: Spanien - Frankreich am Do. ab 20.55 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) ein und warfen die Azzurrini aus dem Rennen.

    Kein Torschuss bei Frankreich gegen Rumänien

    Im Internet machten schon während der Begegnung Bilder von Keks-Packungen mit den Fahnen Rumäniens und Frankreichs die Runde. "In 30 Minuten ist das Plätzchen fertig", hieß es unter anderem, als kein Tor fallen wollte.

    Die Anspielung war eindeutig: Der Begriff "Biscotto" bedeutet wörtlich Keks, steht in Italien aber auch für Verschwörung oder Absprache.

    Der berühmteste Biscotto ist inzwischen 15 Jahre alt. Bei der EM 2004 hatten sich Schweden und Dänemark im letzten Gruppenspiel 2:2 getrennt. Beide Teams erreichten die K.o.-Runde, Italien schied aus, die Aufregung war groß. Kein Wunder also, dass sich auch jetzt viele Fans verschaukelt fühlten.

    Von einem Ballgeschiebe konnte beim ersten 0:0 der EM zwar keine Rede sein - von einem Offensivfeuerwerk aber eben auch nicht. Die offizielle UEFA-Statistik weist im Punkt "Schüsse" nur 13 Versuche auf, bei "Schüssen aufs Tor" sogar ein 0:0. Zum Vergleich: In Rumäniens Gruppenspiel gegen England (4:2) drei Tage zuvor hatte es 38 Schüsse gegeben, davon 16 aufs Tor.

    Italiens Presse übt auch Kritik an eigener U21

    Die größte Verantwortung, so das einhellige Urteil, trägt aber Italien selbst.

    "Dem Biscotto die Schuld zu geben, wäre sinnlos. Dass wir auf ein Wunder hoffen mussten, ist eine große Schuld der U21-Mannschaft. Sie hat viele Fehler begangen", schrieb der Corriere dello Sport. Vor allem das 0:1 gegen Polen im zweiten Gruppenspiel kostete Italien am Ende das Halbfinale.

    Und so überwog letztlich die Enttäuschung über eine verpasste Chance bei der Heim-EM, auch der Traum von Tokio 2020 platzte. "Die Olympischen Spiele sind für Italiens U21 verflucht. Das letzte Spiel bei Olympia liegt jetzt fast elf Jahre zurück. Diese Niederlage wirft einen Schatten auf die Renaissance des italienischen Fußballs", schrieb der Corriere della Sera.

    Di Biagio tritt nach EM-Aus zurück

    Am Tag nach dem Aus zog Trainer Luigi Di Biagio die Konsequenzen und trat zurück. "Wir haben eine tolle Arbeit geleistet. Viele Spieler haben sich verbessern können und waren gegen starke Teams wettbewerbsfähig. Das Resultat ist für Italien nicht positiv, ich betrachte es persönlich aber nicht als eine Pleite", sagte Di Biagio.

    Nach Informationen der Gazzetta dello Sport könnte er durch Alberico Evani ersetzt werden. Auch Fabio Grosso, Weltmeister von 2006, käme infrage.

    Die gute Nachricht für Di Biagios Nachfolger: Das unübliche Turnier-System mit zwölf Teilnehmern, bei dem nur die drei Gruppensieger und der beste Gruppenzweite weiterkommen und das schon vor zwei Jahren für Ärger sorgte, hat bald ein Ende. Bei der U21-EM 2021 in Ungarn und Slowenien wird es erstmals 16 Teilnehmer und vier Vierergruppen geben.

    "Biscottos" werden dann deutlich unwahrscheinlicher.

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