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letzte Aktualisierung: 03.06.2020 20:12
  • Coronafall bei Tottenham Hotspur

    Bei der jüngsten Analyserunde in der englischen Premier League ist eine namentlich nicht genannte Person von Tottenham Hotspur positiv auf das Coronavirus getestet worden.

    Insgesamt wurden 1197 Spieler und Staff-Mitglieder auf COVID-19 untersucht. Die positiv getestete Person muss sich für sieben Tage in häusliche Quarantäne begeben.

    Bei der vierten Testreihe waren zuvor keine positiven Fälle aufgetreten. Seit Anfang Mai wurden fünf Runden mit insgesamt 5079 Tests durchgeführt, 13 ergaben ein positives Ergebnis. 

    Die Premier League plant, am 17. Juni den Spielbetrieb wiederaufzunehmen. Der FC Liverpool mit Teammanager Jürgen Klopp ist souveräner Tabellenführer, neun Spieltage stehen noch aus.

  • Legende Lewis: Lichtgestalt mit dunklem Schatten

    Wenn er lief, schaute ein Millionen-Publikum in der ganzen Welt an den TV-Geräten zu.

    Carl Lewis gehörte zu seiner aktiven Zeit nicht nur in der Leichtathletik zu den absoluten Superstars, er wurde auch dank seiner Ausstrahlung zur Sport-Ikone einer gesamten Generation.

    1984 bei den Olympischen Spielen in Los Angeles eroberte er eine ganze Nation im Sturm. Wie kein Zweiter brachte der Sprinter und Weitspringer Explosivität und Geschmeidigkeit in Einklang.

    Viermal Gold holte Lewis in L.A.: über 100 Meter, 200 Meter, mit der amerikanischen Sprintstaffel und im Weitsprung. Da war er gerade mal 23 Jahre alt und schaffte genau das, was sein großes Vorbild Jesse Owens 1936 in Berlin auch schon gelang.

    Weitsprung-Epos zwsichen Lewis und Powell

    Sieben Jahre und zwei weitere olympische Goldmedaillen später duellierte er sich mit Mike Powell um den WM-Titel im Weitsprung. Tokio, 1991.

    Der Zweikampf zwischen den beiden US-Athleten entwickelte sich zu einem epischen Duell, das in die Sport-Geschichte einging.

    Lewis legte die beste Wettkampfserie hin, die je ein Weitspringer erreichte. Viermal sprang er mindestens 8,84 Meter weit und übertraf mit einem Sprung sogar die legendäre Bestmarke von 8,90 Meter von Bob Beamon aus dem Jahre 1968 um einen Zentimeter.

    Doch der Sprung konnte wegen zu starken Rückenwinds nicht als Weltrekord gewertet werden. Den schnappte sich dann sein Rivale Powell im selben Wettkampf mit unglaublichen 8,95 Meter. Diese Weite ist bis heute unübertroffen.

    Lewis lockt Mihambo nach Houston

    Malaika Mihambo war zu dieser Zeit noch gar nicht geboren. Und dennoch wird die aktuelle Weitsprung-Weltmeisterin wohl schon bald mehr darüber wissen als viele ihrer Kolleginnen und Kollegen.

    Denn die 26-jährige gebürtige Heidelbergerin hat vor einigen Tagen angekündigt, dass sie ihre Zelte in Deutschland abbrechen und sich der Trainingsgruppe der Universität Houston anschließen wolle.

    Lewis, der dort dem Cheftrainer und früheren Weltklasse-Sprinter Leroy Burell als Co-Trainer assistiert, habe sie mit dem Versprechen gelockt, ihr Potenzial weiter ausschöpfen zu können.

    "Wenn der beste Weitspringer der Welt so etwas sagt, ist das ein schönes Zeichen und ermutigt dich", sagte Mihambo im Interview mit der Bild am Sonntag.

    Dass Lewis sie auch über seine Doping-Vergangenheit informiert, ist eher nicht zu erwarten. Dabei gehört auch dieses Kapitel zur Geschichte des erfolgreichsten amerikanischen Leichtathleten aller Zeiten.

    Vier Jahre waren seit seinen Glanzleistungen von Los Angeles vergangen, als in seinem Körper 1988 während der Olympia-Qualifikation für Seoul drei verbotene Substanzen gefunden wurden: Pseudoephedrin, Ephedrin und Phenylpropanolamin.

    Laufen und springen durfte er in Südkorea trotzdem. Im Weitsprung holt er ebenso Gold wie über 100 Meter. Im Sprint aber erst, nachdem seinem großen Konkurrenten Ben Johnson der Olympiasieg wieder aberkannt wurde. Der Kanadier war gedopt.

    Johnson wird bestraft - Lewis nicht

    Dass ihm ein solcher Skandal damals erspart blieb, konnte nie wirklich erklärt werden. Das Nationale Olympische Komitee der USA hatte ihn zunächst tatsächlich suspendiert. Lewis aber bestand auf seiner Sichtweise, dass die Mittel ihm keinen Vorteil gebracht hätten. Außerdem hätten sie sich in einem Nahrungsergänzungsmittel befunden, über dessen Inhalte er nicht informiert gewesen sei.

    Die Folge: Freispruch und Startrecht für Olympia 1988.

    Erst 15 Jahre später sprach Lewis erstmals öffentlich darüber. Eine Entschuldigung oder gar Reue kam ihm aber nicht über die Lippen.

    "Ich bin auf drei verbotene Substanzen positiv getestet worden, aber das Olympische Komitee der USA hat mich freigesprochen. Bei mir wurde genauso verfahren wie bei hundert anderen Sportlern auch, die positiv getestet wurden", sagte er im April 2003 der kalifornischen Zeitung Orange County Register.

    All dies scheint Mihambos Begeisterung für ihren neuen Trainer nicht zu schmälern.

    "Er ist der Athlet des Jahrhunderts. Er interessiert sich für Politik, spielt Klavier und hat sich vegan ernährt. Er hat gesungen, geschauspielert und hatte ein eigenes Mode-Label. Das sind Menschen, die nicht den 08/15-Weg gehen", schwärmt sie von Lewis.

    Dass der neunmalige Olympiasieger ein politisch engagierter Mensch ist und sich für die Rechte der afroamerikanischen Bevölkerung eintritt, zeigt sich gerade in diesen Tagen wieder.

    Nachdem George Floyd in der vergangenen Woche durch Polizeigewalt starb, erhob auch "King Carl" seine Stimme und schloss sich über Social Media der Protestbewegung an.

    Sein positiver Dopingbefund und der Umgang damit aber bleibt ein Schatten auf seiner Karriere.

  • England-Klub kanzelt Fan ab: "Werden Sie nicht vermissen"

    Die Antwort von West Bromwich Albion auf den Tweet eines verärgerten Fans ist auf rege Zustimmung gestoßen.

    Der englische Zweitligist hatte sich am Dienstag mit dem Statement "Together we are stronger" via Twitter unter dem Hashtag #BlackOutTuesday an der Protestbewegung "Black Lives Matter" beteiligt.

    Das missfiel einem Anhänger offensichtlich derart, dass er in einer Reaktion auf den Tweet schrieb: "Erbärmlich. Annulliert meine Saisonkarte."

    Fans feiern Antwort von West Brom

    Der offizielle Account von West Brom wiederum antwortete: "Wir werden Sie nicht vermissen." Für diese Reaktion erntete der Klub große Zustimmung seiner Anhänger.

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    West Brom, in dieser Saison in der Championship, der zweiten englischen Liga aktiv, hatte in seiner Vergangenheit zahlreiche Top-Spieler mit dunkler Hautfarbe in seinen Reihen.

  • Drittligisten setzen Zeichen gegen Rassismus

    Vor der Drittligabegegnung zwischen dem FC Bayern München II und Preußen Münster haben die Spieler nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd durch Polizeigewalt in den USA auf dem Rasen ein Zeichen gegen Rassismus gesetzt.

    Nach der Gedenkminute zu Ehren der Opfer der Corona-Krise knieten sich alle 22 Spieler rund um den Mittelkreis nieder. 

    Der Kniefall wurde durch den früheren Star-Quarterback Colin Kaepernick aus der US-Footballliga NFL zu einem Symbol für den Kampf gegen Rassismus. 

    Kaepernick hatte 2016 in der NFL gegen Polizeigewalt und Rassismus in Amerikas Alltag demonstriert. Während der Nationalhymne, die vor jedem Spiel ertönt, kniete sich der heute 32-Jährige hin. Damit hatte er für weltweites Aufsehen gesorgt.

    In der Bundesliga hatten Weston McKennie (Schalke 04) sowie Jadon Sancho und Achraf Hakimi (beide Borussia Dortmund) am Wochenende mit Botschaften am Arm und auf dem T-Shirt ("Justice for George") auf Floyds Tod reagiert. Der Mönchengladbacher Marcus Thuram ging nach einem Torerfolg auf die Knie. 

  • Hammer-Strafe für Trabzonspor

    Der türkische Traditionsklub und Süper-Lig-Tabellenführer Trabzonspor muss wegen Verstößen gegen das Financial Fairplay (FFP) in in einer der kommenden beiden Spielzeiten im Europapokal zuschauen. Zu diesem Urteil kam das unabhängige Finanzkontrollgremium CFCB der Europäischen Fußball-Union (UEFA).

    Dem Klub von der Schwarzmeerküste wird zur Last gelegt, sich nicht an eine 2016 getroffene Vereinbarung gehalten zu haben. Diese sah vor, dass Trabzonspor im Geschäftsjahr 2019 zu einem finanziellen Gleichgewicht zurückkehrt.

    Trabzon kann allerdings wie etwa der englische Meister Manchester City, der zu Beginn des Jahres ebenfalls für 2020/21 und 2021/22 von europäischen Wettbewerben ausgeschlossen wurde, vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS in Berufung gehen.

    Der türkische Meister qualifiziert sich automatisch für die Champions-League-Gruppenphase. Die Süper Lig, die aufgrund der Corona-Pandemie seit Mitte März pausiert, soll am 12. Juni fortgesetzt werden. Trabzonspor belegt bei acht ausstehenden Spieltagen aufgrund der besseren Tordifferenz den ersten Platz vor Basaksehir.

  • NBA will mit 22 Teams weiterspielen

    Einen Tag vor der erwarteten Entscheidung über den endgültigen Modus des Re-Starts in der NBA werden weitere mögliche Details bekannt.

    Wie ESPN berichtet, soll die Saison in der nordamerikanischen Basketball-Liga spätestens am 12. Oktober beendet werden - mit einem eventuellen Spiel 7 in den Finals.

    NBA: Draft und Free Agency im Oktober

    Mit diesem Vorschlag wird demnach NBA-Boss Adam Silver in die Abstimmung mit den Klub-Besitzern am Donnerstag gehen. (Die Tabellen der NBA)

    Nach dem Ende der Saison, die wegen des Ausbruchs der Coronavirus-Pandemie seit Anfang März unterbrochen ist, sollen den Informationen zufolge der Draft und die Free Agency folgen.

    Was das genaue Format der restlichen Spielzeit betrifft, kann es offenbar noch zu Änderungen kommen. Sicher scheint derzeit aber zumindest das grobe Prozedere.

    22 Teams spielen wohl um den Titel

    So sollen am 31. Juli in Disney World in Orlando die Spiele weitergehen, allerdings nur noch mit 22 Mannschaften, die sich zunächst noch in wenigen Spielen der Regular Season und Playin-Games für die Playoffs qualifizieren können und dort dann den NBA-Champion ausspielen.

    Wie ESPN’s Adrian Wojnarowski berichtet, handelt es sich bei den 22 Mannschaften neben den 16 Playoff-Teams nach jetzigem Stand um die New Orleans Pelicans, Portland Trailblazers, Phoenix Suns, Sacramento Kings, San Antonio Spurs und Washington Wizards, also insgesamt 13 Teams aus der Western- und neun aus der Eastern Conference.

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    Heißt im Umkehrschluss: Für die Atlanta Hawks, Charlotte Hornets, Chicago Bulls, Cleveland Cavaliers, Detroit Pistons, Golden State Warriors, New York Knicks und Minnesota Timberwolves ist die Saison beendet.

    Play-in-Turnier vor Playoffs möglich

    Jede in Orlando antretende Franchise soll acht weitere reguläre Saisonspiele absolvieren. Somit kommt jedes Team auf 70 bis 75 der 82 eigentlich anberaumten Regular-Season-Spiele.

    Vor Beginn der Playoffs könnte es noch zu einem Play-in-Turnier um den achten Playoff-Platz kommen. Voraussetzung dafür: Nach Ende der regulären Saison müsste der Rückstand des neuntplatzierten Teams auf den Achtplatzierten nicht mehr als vier Siege betragen.

    Die anschließenden Playoffs sollen wie gewohnt nach Conferences getrennt in vier Runden und Best-of-Seven-Serien ausgetragen werden. 

    Über diese groben Züge des Formats herrscht nach amerikanischen Medienberichten weitgehende Einigkeit zwischen der Liga und der Spielergewerkschaft. Für eine endgültige Entscheidung ist jedoch eine Dreiviertel-Mehrheit der 30 Klub-Bosse nötig. Auch diese gilt aber als sehr wahrscheinlich.

  • Hat Reals Transferstrategie auch bei Haaland und Sancho Erfolg?

    Mit Sergio Canales und Mesut Özil fing alles an. 

    Für den damals 18-jährigen Canales überwies Real Madrid fünf Millionen Euro an Racing Santander, für den 21-jährigen Özil 18 Millionen Euro nach Bremen. Die beiden Neuzugänge im Jahr 2010 sollten die Richtung einer neuen Transferstrategie vorgeben. 

    Seither nahmen die Königlichen die astronomische Summe von 438 Millionen Euro für junge Spieler unter 22 Jahren in die Hand. Für ihre neuen Prinzen, die den stolzen Klub in die Zukunft führen sollten. 

    Bei Özil und Canales funktionierte die Strategie nicht zur vollen Zufriedenheit - beide spielen längst bei anderen Klubs. Mit Özil, der 2013 für 47 Millionen Euro zum FC Arsenal wechselte, machte Real immerhin eine pralle Summe an Transfergewinn. Canales brachte 7,5 Millionen Euro ein und spielt mittlerweile bei Real Betis.

    Varane, Casemiro und Carvajal als Volltreffer

    Bei anderen Verpflichtungen traf Real auch ins Schwarze. In der Saison 2011/12 kam der damals 19-jährige Raphael Varane für zehn Millionen Euro vom RC Lens, ein Jahr später der ebenfalls 19-jährige Casemiro für sechs Millionen Euro vom FC Sao Paulo. 

    In der Spielzeit 2013/14 verpflichtete der Klub die 21-jährigen Dani Carvajal (für fünf Mio. von Bayer Leverkusen) und Isco (für 30 Mio. vom FC Malaga). Alle vier entwickelten sich zu wichtigen Säulen Reals und trugen ihren Teil zu den drei aufeinanderfolgenden Triumphen in der Champions League (2016 bis 2018) bei. 

    Die letzten großen Transfers in dieser Richtung stellten die Verpflichtungen von Vinicius Junior (für 45 Millionen Euro von Flamengo), Reinier (für 30 Mio. von Flamengo), Rodrygo (für 45 Mio. Euro vom FC Santos), Éder Militao (für 50 Mio. Euro vom FC Porto) und Luka Jovic (für 60 Mio. von Eintracht Frankfurt) dar. 

    Insgesamt verpflichtete Real Madrid seit 2010 24 Spieler unter 22 Jahren. 

    Calafat als wichtigster Mann hinter den Kulissen

    Diese Transferausrichtung Reals in den letzten Jahren ist vor allem auf einen Mann zurückzuführen: Juni Calafat.

    Der in Spanien geborene Brasilianer arbeitete bis 2014 nur sporadisch als Talentspäher für die Königlichen, dann bekam er eine Festanstellung als Südamerika-Experte. Mittlerweile ist er Reals Chefscout. 

    Viel ist über Calafat nicht bekannt. Er ist ein ungewöhnlich stiller Vertreter seiner Zunft und scheut das Rampenlicht. Er soll früher ein überragender Futsalspieler gewesen sein, sich aber früh für eine Karriere neben dem Rasen entschieden haben. 

    Die spanische Zeitung ABC bezeichnete Calafat einmal als "Fußballverrückten", der an die 100 Spielervideos pro Woche analysiere. Als für die breite Öffentlichkeit Unbekannter hat er sich zu einem der wichtigsten Protagonisten der Galaktischen aufgeschwungen. 

    Calafats liebstes Scoutingziel ist seine Heimat. 2013 riet er Real zu der Verpflichtung von Casemiro. Ein echter Glücksgriff, wie sich bald herausstellen sollte, der dem Brasilianer großes Vertrauen in der spanischen Hauptstadt einbrachte. 

    Haaland und Camavinga stehen auf der Einkaufsliste

    Seitdem fädelt Calafat auch Transfers von Spielern anderer Nationen ein. Zuletzt beispielsweise die Verpflichtungen der Spanier Marco Asensio und Brahim Diaz, des Uruguayers Fede Valverde, des Norwegers Martin Odegaard, oder des Serben Jovic. 

    Eduardo Camavinga könnte sein nächstes großes Projekt sein. Der 17 Jahre alte Franzose steht derzeit bei Stade Rennes unter Vertrag. Bei vielen Experten wie Calafat wird er als eines der größten Talente seiner Generation angesehen. 

    Zuletzt machten Gerüchte die Runde, wonach sich Camavinga bereits mit Real einig sein soll. Der Mittelfeldspieler würde auf jeden Fall in das Beuteschema der Königlichen fallen. 

    Das trifft auch auf Jadon Sancho und Erling Haaland zu. Die Shootingstars von Borussia Dortmund werden bereits mit den Madrilenen in Verbindung gebracht. 

    Die Vorstellung, einmal das Trikot von Real zu tragen, scheint Haaland durchaus zuzusagen. Als die Internetseits madridgraphcis ein Foto von Odegaard und Haaland im Trikot der Königlichen postete versah er es mit einem Like. 

    Auch Haalands Vater hatte bereits der AS verraten, dass es Haaland liebe, mit Odegaard zu spielen.

    Vielleicht führen Real also bald zwei Norweger in die Zukunft. Als Prinzen der spanischen Hauptstadt.

  • Schwere Auftaktgegner für München und Berlin

    Die deutschen Starter in der Eishockey-Champions-League (LIVE im TV auf SPORT1) bekommen es in der ersten K.o.-Runde mit interessanten Gegnern zu tun.

    Der EHC Red Bull München, Finalist von 2019, trifft zum Auftakt in Hin- und Rückspiel auf Ilves Tampere aus Finnland. Das ergab die Auslosung am Mittwoch in Zürich.

    Im schwedischen Premierensieger Lulea Hockey (2015) haben die Eisbären Berlin aus dem Quartett der Deutschen Eishockey Liga (DEL) die nominell höchste Hürde zu nehmen. Weiter trifft Adler Mannheim in der Runde der besten 32 Mannschaften auf die Bruleurs de Loups de Grenoble/Frankreich, Königsklassen-Debütant Straubing Tigers bekommt es mit Servette Genf zu tun.

    CHL: Geplanter Start am 6. Oktober

    Angesichts der Coronakrise wurde der Beginn der neuen Saison um einen Monat nach hinten verschoben. Losgehen soll es am 6./7. Oktober, die Rückspiele sind in der Woche darauf angesetzt. Auch der Modus wurde verändert: Es wird keine Gruppenphase, sondern ausschließlich K.o.-Partien mit Heim- und Auswärtsspielen geben. Das Finale soll am 9. Februar 2021 ausgetragen werden.

    Ende April hatte CHL-Präsident Peter Zahner angekündigt, die Spiele würden "nur mit Zuschauern in den Arenen ausgetragen", die Klubs aus 13 Nationen müssten unbeschränkt durch Europa reisen können.

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