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letzte Aktualisierung: 27.02.2020 20:31
  • Bayern beendet Pleiten-Serie

    Der deutsche Meister Bayern München hat in der EuroLeague seine Talfahrt gestoppt und nach vier Niederlagen in Serie wieder einen Sieg gefeiert.

    Im Kellerduell bei Zenit St. Petersburg setzten sich die Münchner am 26. Spieltag 77:68 (40:36) durch und gaben die Rote Laterne an die Russen ab.

    Die Bayern sind nach ihrem achten Saisonsieg nun Tabellen-17., St. Petersburg liegt mit weiter sieben Erfolgen auf Rang 18.

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    Überragender Akteur der Bayern war der langjährige NBA-Center Greg Monroe, der auf 26 Punkte und acht Rebounds kam.

    Bei den Gastgebern, bei denen der Ex-Münchner Alex Renfroe (zwei Punkte in fünf Minuten Spielzeit) unauffällig blieb, war Austin Hollins, von 2018/19 bei Rasta Vechta unter Vertrag, mit 18 Punkten bester Werfer.

    Stenogramm:

    Zenit St. Petersburg - Bayern München 68:77 (36:40)
    Beste Werfer: Hollins (18), Ayon (17) für St. Petersburg - Monroe (26), Zipser (13), Lucic (10) für München
    Zuschauer: 4679

  • Brady und die Patriots: Die Zeichen stehen auf Abschied

    In weniger als drei Wochen beginnt die Free Agency in der NFL - und die Frage aller Fragen lautet: Wohin führt der Weg des Tom Brady?

    Ein Abschied des Star-Quarterbacks von den New England Patriots schien fast zwei Jahrzehnte lang unvorstellbar, doch seit einigen Wochen verdichten sich die Anzeichen, dass das Unmögliche tatsächlich eintritt.

    Wie ESPN berichtet hat Brady offenbar in seinem inneren Kreis angedeutet, dass er aktuell von einem Wechsel ausgeht.

    Brady erstmals Free Agent

    Zum ersten Mal in seiner Profi-Karriere ist der Superstar ein Free Agent. Am 18. März läuft sein Vertrag offiziell aus - und ab diesem Zeitpunkt darf er erstmals selbst entscheiden, für welches Team er spielen möchte.

    Brady entschied sich ganz bewusst für diese Verhandlungsposition und will sich während der Free Agency Angebote verschiedener Teams anhören. Dabei stellen sich nun zwei Fragen: Erstens, legen die Patriots ein Angebot vor, und zweitens, nimmt Brady dieses überhaupt an?

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    Bradys Haus steht zum Verkauf

    Die letzten Aussagen der Legende deuten tatsächlich auf ein Ende seiner Ära bei den Patriots hin.

    "Er spricht auch mit einer gewissen Rhetorik: 'Das waren die besten 20 Jahre meines Lebens, ich habe es sehr genossen.' Es ist alles nichts Definitives, aber zwischen den Zeilen kann man schon was rauslesen", berichtete Sebastian Vollmer, der jahrelang mit Brady zusammengespielt hat, bereits im November in einem Interview mit SPORT1:

    "Er hat sein Haus auf dem Markt, sein persönlicher Trainer (Alex Guerrero, Anm. d. Red.) verkauft das Haus auch. Gisele (Bradys Frau Gisele Bündchen, Anm. d. Red.) schaut nach Schulen in New York."

    Beziehung zwischen Brady und Patriots angekratzt

    Doch woher kommen die plötzlichen Abschiedsgedanken? In der mittlerweile fast 20-jährigen Liebesbeziehung zwischen Brady und den Pats gibt es seit geraumer Zeit Misstöne.

    Zuletzt zeigte sich der Quarterback frustriert, dass in Skandalprofi Antonio Brown sowie Josh Gordon zwei hochtalentierte Receiver und Anspielstationen die Patriots verlassen mussten.

    Prompt musste sich der Titelverteidiger in den diesjährigen Playoffs bereits im Wildcard-Game gegen die Titans geschlagen geben.

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    Belichick muss Garoppolo und Brissett ziehen lassen

    Und auch seitens der Franchise herrscht längst nicht mehr heile Welt mit dem Spielmacher.

    Erfolgscoach Bill Belichick war es ein Dorn im Auge, dass mit Jimmy Garoppolo (jetzt San Francisco 49ers) und Jacoby Brissett (jetzt Indianapolis Colts) gleich zwei vielversprechende Brady-Nachfolger den Klub verlassen haben – nur weil dieser immer wieder betont hatte, bis 45 spielen zu wollen und das Duo keine Aussicht auf regelmäßige Einsätze hatte.

    Da es aktuell also keinen adäquaten Ersatz für einen Starting-Quarterback aus den eigenen Reihen gibt, macht es für die Patriots aktuell keinen Sinn, dem Brady ohne ein Angebot ziehen zu lassen - auch aus finanzieller Sicht. Denn geht Brady, hätten sie mehr als 13 Millionen Dollar totes Kapital auf ihrer Gehaltsliste stehen. So viel Spielraum haben die Patriots 2020 nicht, auch wegen anderer Free Agents wie Lnebacker Kyle Van Noy.

    Patriots in Gesprächen mit QB-Talenten

    Auf der anderen Seite berichtet der Boston Herald, dass die Patriots offenbar mit dem 21-Jahre alten Quarterback-Talent Jake Fromm von den Georgia Bulldogs beim NFL Combine Gespräche geführt haben. Auch Jordan Love, Spielmacher der Utah State Aggies, soll gehandelt werden.

    Zudem wurde laut ESPN-Reporter Jeff Darlington ein Gespräch zwischen Belichick und Brady bislang nicht terminiert. Brady will zudem heuer keinen Rabatt geben und stellt sich ein Jahresgehalt von etwa 30 Millionen Dollar vor. Stehen die Zeichen also auch seitens der Patriots auf Abschied?

    Zwei Teams kommen für Brady in Frage

    Kommt es zur Trennung, kämen aktuell zwei Teams für Brady in Frage: "Möglich wären die Los Angeles Chargers oder die Tennessee Titans. Mit Mike Vrabel (Titans-Headcoach, Anm. d. Red.) hat er noch zusammengespielt", sagt Vollmer.

    Brady benötige ein Team, "das eigentlich schon reif für den Super Bowl ist, dem aber noch ein Quarterback fehlt. Das sind eben so Teams wie Tennessee oder die Chargers."

    Beide Teams wären allerdings vom geplanten neuen Wohnort New York weit entfernt – auch wenn Brady "nur" während der maximal sechsmonatigen Saison nicht bei seiner Familie an der Ostküste leben könnte …

  • Coronavirus: Bach sieht keine Gefahr für Olympia

    Präsident Thomas Bach (66) vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) sieht in der Coronavirus-Epidemie keine Gefahr für die planmäßige Durchführung der Olympischen Spiele in Tokio (24. Juli bis 9. August).

    Er werde den "Flammen der Spekulation" keine weitere Nahrung geben sagte Bach am Donnerstag gegenüber japanischen Medien und betonte: "Das IOC setzt sich in Zusammenarbeit mit allen Behörden und den nationalen olympischen Komitees für den Erfolg der am 24. Juli beginnenden Olympischen Spiele in Tokio ein."

    Die Vorbereitungen auf das Mega-Event werden wie geplant fortgesetzt, sagte Bach: "Sie liegen im Zeitplan." Das IOC setze alles daran, dass nicht nur die Spiele in Tokio ein Erfolg würden, sondern auch die Qualifikationen und Vorbereitungen der Athleten. Zudem habe "die Sicherheit jedes Teilnehmers an den Olympischen Spielen - ob Athlet, Offizieller oder Zuschauer - für das IOC als auch für das Organisationskomitee Tokio 2020 oberste Priorität."

    Infektions-Experte sieht Gefahren

    Derweil hat der führende japanische Infektions-Experte Norio Ohmagari für die Spiele konkrete Gefahren ausgemacht.

    "Wir stehen am Scheidepunkt für eine Eindämmung des Coronavirus. Sollte die Zahl der Infizierten im Land in den nächsten drei Wochen nicht abnehmen, sollte man wirklich darüber nachdenken, die Olympischen Spiele auszutragen oder nicht. Das ist eine große Entscheidung", sagte der Direktor der Abteilung für Infektionskrankheiten im nationalen Gesundheitszentrum am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP.

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    In Japan haben sich mittlerweile fast 200 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, drei Menschen starben. Ein zusätzlicher Infektionsherd war das Kreuzfahrtschiff "Diamond Princess", das mit 3700 Passagieren und Besatzungsmitgliedern zwei Wochen im Hafen von Yokohama unter Quarantäne stand.

    Bei mehr als 700 Menschen an Bord wurde eine Infektion festgestellt, vier Passagiere starben. Bei mehreren Passagieren, die nach einem negativen Test von Bord gehen durften, wurde das Virus erst nach ihrer Heimkehr nachgewiesen.

  • Triumph-Rückkehr! Undertaker siegt bei WWE-Comeback

    Wrestling-Legende The Undertaker hat ein erfolgreiches Comeback bei der Wrestling-Liga WWE gefeiert.

    Im Rahmen der Saudi-Arabien-Show Super ShowDown trat der Deadman zum ersten Mal im Jahr 2020 beim Showkampf-Marktführer auf und leitete eine Fehde gegen AJ Styles ein, die höchstwahrscheinlich beim Jahreshöhepunkt WrestleMania gipfeln wird. (Die heißesten WrestleMania-Gerüchte)

    Im ersten Match der Hauptshow kämpften in einem Gauntlet Match sechs Wrestler um die sogenannte Tuwaiq Trophy. In dieser Matchart beginnen zwei Kämpfer im Ring, nach einem erfolgreichen Pin fordert der Sieger den nächsten Wrestler, bis am Ende nur noch einer übrig bleibt.

    Styles fordert Sieg nach Aufgabe

    AJ Styles kam als Fünfter zum Ring und hatte gegen R-Truth, der das Match begonnen hatte, nur wenige Probleme. Als letztes sollte Rey Mysterio antreten, dieser wurde jedoch backstage von Styles' O.C.-Gefährten Karl Anderson und Luke Gallows abgefertigt.

    Da Mysterio nicht zum Kampf antreten konnte, forderte Styles den Sieg via Aufgabe. Der Referee gab an, dass er zunächst bis 10 zählen müsse, erst dann würde der Sieg zählen. Während des Zählens wurden Anderson und Gallows jedoch von einer unbekannten Person angegriffen und ausgeknockt.

    Die Kamera zeigte eine Person im schwarzen Mantel, die vorbei lief, dann erklang der berühmte Gongschlag des Undertaker. Der Taker marschierte zum Ring, stellte sich Styles entgegen und verpasste ihm den Chokeslam.

    Der Pin ging durch, der Undertaker wurde als Sieger des Matches und der Tuwaiq Trophy angekündigt. Anschließend verließ er unter einem großen Feuerwerk die Halle.

    Undertaker-Fehde als Belohnung für AJ Styles

    WWE hatte bereits am Vortag bestätigt, dass der Taker sich in Saudi-Arabien aufhalte. Die Fehde mit Styles war laut übereinstimmenden Medienberichten seit Wochen geplant und dürfte in einem WrestleMania-Match gipfeln. 

    Der 54 Jahre alte Undertaker trat beim Jahreshöhepunkt im vergangenen Jahr nicht auf, 2020 will er seine beeindruckende Bilanz von 23:2 Mania-Siegen ausbauen. Zuletzt besiegte er dort 2018 WWE-Ikone John Cena.

    Für Styles bedeutet das Match gegen den Undertaker eine Belohnung für herausragende Ringleistungen in den vergangenen Jahren. Mit 42 Jahren gehört er zwar ebenfalls bereits zu den Routiniers bei WWE, dennoch zeigt er im Ring nach wie vor allerhöchstes Niveau. Auch das Match gegen den Undertaker dürfte besser werden als dessen enttäuschende Matches in den vergangenen Jahren.

    Die Ergebnisse von WWE Super ShowDown:

    Kickoff Show: The O.C. besiegen The Viking Raiders
    Tuwaiq Trophy Gauntlet Match: The Undertaker besiegt AJ Styles, R-Truth, Bobby Lashley, Andrade und Erick Rowan
    SmackDown Tag Team Championship: The Miz und John Morrison besiegen The New Day (c) - TITELWECHSEL

    Die Show ist im Gange, Ergebnisse und Bericht werden im Lauf des Abends upgedatet.

  • Wird auch Frankfurts Spiel in Bremen verlegt?

    Die Verschiebung des Europa-League-Duells zwischen Red Bull Salzburg und Eintracht Frankfurt auf Freitagabend (18.00 Uhr) hat möglicherweise auch Auswirkungen auf den Bundesliga-Spielplan.

    Die Deutsche Fußball Liga (DFL) prüft laut Mitteilung vom Donnerstag Termin-Alternativen für das Spiel der Eintracht in Bremen, das für Sonntag (18.00 Uhr) angesetzt ist.

    "Es ergibt sich die unglückliche Situation, dass Eintracht Frankfurt bis zur Bundesliga-Begegnung bei Werder Bremen nur ein voller Tag zur Regeneration bleibt", teilte die Liga mit. "Die DFL steht diesbezüglich in Kontakt mit beiden Clubs und prüft trotz großer Termin-Enge bis zum Saisonende mögliche Alternativen."

    Entscheidung fällt am Freitag

    Über eine mögliche Neu-Ansetzung soll am Freitag entschieden.

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    Das für Donnerstag geplante Europa-League-Spiel war wegen einer Orkanwarnung verschoben worden. Am kommenden Mittwoch (20.45 Uhr) empfängt Frankfurt die Bremer zum DFB-Pokal-Viertelfinale.

  • RTL und Klinsmann vor der Trennung?

    Die Schlammschlacht mit Hertha BSC könnte für Jürgen Klinsmann Folgen haben. 

    Wie SPORT1 exklusiv erfuhr, steht der TV-Sender RTL vor der Trennung vom ehemaligen Trainer der Berliner. Auf SPORT1-Nachfrage sagte Sportchef Manfred Loppe: "Kein Kommentar".

    Klinsmann arbeitete bei RTL als Experte für Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft. An der Seite von Moderator Florian König analysierte er zuletzt die Qualifikationsspiele für die Europameisterschaft 2020. 

    Noch hat es kein Telefonat zwischen dem Kölner Sender und der Klinsmann-Seite gegeben. Man wolle sich, so ist zu hören, zu einem geeigneten Zeitpunkt über das weitere Vorgehen unterhalten. 

    Klinsmann "schwer vermittelbar"

    Klinsmann und RTL befinden sich derzeit in einem vertragslosen Zustand, da der Kontrakt zum 31. Dezember 2019 auslief. 

    RTL machte wohl vor allem das 22-seitige Protokoll des 54-Jährigen Sorgen, das die Sport Bild an die Öffentlichkeit brachte. Darin bewertet Klinsmann jeden einzelnen Hertha-Spieler hinsichtlich aktueller Leistungsfähigkeit und einem möglichen "Mehrwert" für die Zukunft. Auch Manager Michael Preetz bekam sein Fett weg. 

    Klinsmann, so heißt es senderintern, sei nach der schmutzigen Hertha-Abrechnung "schwer vermittelbar". Im Sender wird seit Mittwoch heiß über die Personalie Klinsmann diskutiert.

    Noch im Februar 2019, da folgte Klinsmann als neuer TV-Experte auf Jens Lehmann, sagte Loppe: "Seine Stimme hat enormes Gewicht, seine kritische Meinung ist gefragt, seine klare Haltung sehr geschätzt."

  • "Könnten alle kotzen" - Scharfe Kritik an Pechstein

    "Boshaft", "peinlich", "populistisch": Bundestrainer Erik Bouwman hat in einer Generalabrechnung die fünfmalige Olympiasiegerin Claudia Pechstein auf Schärfste attackiert und die nächste Schlammschlacht im deutschen Eisschnelllauf eingeläutet.

    In einem Brandbrief, den die Bild veröffentlichte, übte der Niederländer heftige Kritik am Charakter der 48-Jährigen und sprach auch ihrem Lebensgefährten Matthias Große die Eignung für das von ihm angestrebte Präsidentenamt im deutschen Verband ab.

    "Über ihre übertriebene Freundlichkeit könnten alle im deutschen Team kotzen. Sie trägt eine Maske mit einer boshaften doppelten Agenda", schrieb Bouwman über Pechstein.

    Bouwman: Pechstein habe "nur Eigeninteressen"

    Er habe großen Respekt vor der Sportsfrau Claudia Pechstein, die Liste ihrer Erfolge sei "beeindruckend", ihre Leistungen im jetzigen Alter "außergewöhnlich", so Bouwman, ehe er relativierte: "Leider sorgt ihr Verhalten dafür, dass wir ihre Leistungen nicht mehr genießen können."

    Pechstein habe "nur Eigeninteressen", sie habe "noch nie im allgemeinen Interesse gehandelt", sagte Bouwman.

    Er habe ihre Erfahrung für junge Athleten nutzen wollen, "doch das erwies sich als kontraproduktiv", so Bouwman: "In ihrem Schatten kann sich kein Athlet weiterentwickeln. Mit einer populistischen Propaganda versucht sie jetzt, einen Weg für ihren eigen Profit, bzw. ihre Zukunft zu sichern. Alle Mittel werden eingesetzt."

    Kritik an Pechsteins Lebensgefährte Große

    Auch zu Große, der sich bei der Außerordentlichen Verbandsversammlung am 28. März in Erfurt zum Präsidenten des Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) wählen lassen will, hat Bouwman eine klare Meinung. "Die Tatsache, dass ihr Freund Mathias Große mittlerweile eine ernsthafte Option auf das Amt des DESG-Präsidenten ist, ist der größte Witz, den ich je im Spitzensport erlebt habe."

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    Bei der Einzelstrecken-WM habe Pechstein internationale Läufer und Betreuer "in die Verlegenheit brachte, ein Handy-Video zu drehen, um für ihren Freund zu werben", sagte Bouwman, der dies als "peinlich" bezeichnete.

    Große fordert Konsequenzen - auch Pechstein reagiert

    Große forderte in einer ersten Reaktion Konsequenzen: "Da hat Erik Bouwman aber blitzartig von Jürgen Klinsmann gelernt, wie man sich selbst disqualifiziert. Da habe ich es relativ einfach und muss nur Michael Preetz zitieren: Das ist perfide, das ist ungehörig", sagte Große der Bild. Wenn sein Verhalten nicht unverzüglich sanktioniert werde, sei es mehr denn je Zeit dafür, "im Verband für Ordnung zu sorgen", so Große.

    Pechstein, die am Wochenende bei der Mehrkampf-WM in Hamar/Norwegen startet, meinte: "Ich bin hier bei einer WM und konzentriere mich auf den Sport. Vielen Dank an den Bundestrainer, dass er mich mit seiner Wortmeldung unmittelbar vor dem Beginn der Wettkämpfe bestmöglich unterstützt."

    Der für den Langstreckenbereich zuständige Niederländer Bouwman hatte Pechstein vor der Saison mitgeteilt, dass er "keinen Bock" darauf habe, dass sie zu seiner Trainingsgruppe gehöre.

    Es entbrannte ein heftiger Disput, Pechstein forderte eine Entschuldigung und trainierte in der Folge mit der polnischen Mannschaft. Am Rande des Weltcups in Nagano im Dezember waren laut DESG "Differenzen in einem persönlichen Gespräch beigelegt" worden. Das Thema sei damit für beide abgehakt, die volle Konzentration gelte dem Sport.

  • Bamberg verpflichtet NBA-Veteran

    Der frühere Serienmeister Brose Bamberg hat für den Endspurt in der BBL einen prominenten Zugang an Land gezogen.

    Die Bamberger verpflichteten den früheren NBA-Profi Jordan Crawford (31) bis zum Saisonende.

    "Jordan Crawford ist ein Scorer, der aus jeder Position punkten kann. Vor allem aber: Er ist ein Veteran, ein Go-to-guy. Einer, der ein Spiel lesen kann. Er hat Erfahrung auf höchstem Level und kann uns so Stabilität vor allem in entscheidenden Phasen eines Spiels geben", sagte Bambergs Sportdirektor Leo De Rycke.

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    Der 1,93 m große Guard Crawford bestritt für Atlanta, Washington, Boston, Golden State und New Orleans 294 NBA-Partien, 281 in der Hauptrunde und 13 in den Playoffs. Zuletzt spielte er in China bei den Sichuan Blue Whales.

    "Ich bin letzte Woche in den Flieger gestiegen und wusste, dass ich hier spielen werde. Ich musste mich beweisen, war mir aber sicher – weil ich es hundertprozentig wollte –, dass ich es schaffe", sagte Crawford, der beim Vorspielen in Bamberg überzeugte.

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