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letzte Aktualisierung: 19.04.2021 04:04
  • Zwölf europäische Top-Klubs gründen Super League

    Zwölf europäische Top-Klubs haben die Gründung einer neuen Super League beschlossen und damit ein Erdbeben im internationalen Fußball ausgelöst. Die Vereine aus Spanien, England und Italien wollen nach eigenen Angaben aber Teil ihrer nationalen Ligen bleiben und den Wettbewerb unter der Woche ausspielen. Die Klubs gehen dennoch auf Konfrontationskurs zur UEFA, die zuvor mit einem Bann der Vereine und Spieler gedroht hatte.

    Bei den Vereinen handelt es sich um die englischen Klubs FC Liverpool, Manchester United, Manchester City, Tottenham Hotspur, FC Arsenal und FC Chelsea, die spanischen Topteams Real Madrid, FC Barcelona und Atletico Madrid sowie Juventus Turin, AC Mailand und Inter Mailand aus Italien.

    Deutsche Teams wie Bayern München und Borussia Dortmund oder der französische Primus Paris St. Germain sind zunächst nicht beteiligt. Allerdings würden noch "drei weitere Vereine eingeladen", teilte die exklusive Gruppe mit. Insgesamt sei Platz für 20 Mannschaften.

    Weil der neue Wettbewerb unter der Woche ausgespielt werden soll, wollen alle Teams Teil ihrer nationalen Ligen bleiben. Die Super League soll nach Angaben ihrer Mitglieder "so früh wie möglich" an den Start gehen. Juventus Turin ließ allerdings schon durchblicken, dass der Zeitpunkt derzeit nicht absehbar sei.

    Die Gründungsmitglieder sollen eine einmalige Zahlung in Höhe von je 3,5 Milliarden Euro erhalten. Die UEFA hatte zuvor von einem "zynischen Projekt" gesprochen und gedroht, teilnehmende Klubs von allen Wettbewerben zu sperren und Spieler nicht mehr für die Nationalmannschaften zuzulassen.

    Davon ließen sich die zwölf Vereine aber offenbar nicht abschrecken. "Indem wir die zwölf besten Klubs und Spieler zusammenbringen und gegeneinander spielen lassen, wird die Super League ein neues Kapitel des europäischen Fußballs aufschlagen", sagte Joel Glazer, Co-Vorsitzender von Manchester United und Vize-Vorsitzender der Super League.

    Der Weltverband FIFA drückte daraufhin seine "Missbilligung" des Schritts aus und forderte "Solidarität" ein. "Vor diesem Hintergrund kann die FIFA nur ihre Missbilligung einer geschlossenen europäischen Liga außerhalb der Fußball-Strukturen ausdrücken", hieß es in einem Statement.

    Die Gründungsvereine gaben dagegen an, sich auf "Gespräche mit der UEFA und der FIFA zu freuen", um "partnerschaftlich" zusammenzuarbeiten.

  • Die Erklärung zur Super League im Wortlaut

    Die Super League ist beschlossen!

    Zwölf Top-Klubs, darunter der FC Liverpool, Real Madrid und Juventus Turin, haben die Einigung über die Gründung der neuen Eliteliga in der Nacht von Sonntag auf Montag in einem gemeinsamen Statement offiziell verkündet.

    Super League: Die gemeinsame Erklärung im Wortlaut:

    "Zwölf der führenden europäischen Fußballvereine haben sich heute zusammengeschlossen, um die Gründung eines neuen Wettbewerbs, der Super League, die unter der Woche stattfindet, bekannt zu geben, der von den Gründungsvereinen geleitet wird.

    AC Mailand, FC Arsenal, Atlético Madrid, FC Chelsea, FC Barcelona, Inter Mailand, Juventus, FC Liverpool, Manchester City, Manchester United, Real Madrid und Tottenham Hotspur sind als Gründungsvereine beigetreten. Es wird erwartet, dass drei weitere Vereine noch vor der ersten Saison, die so bald wie möglich beginnen soll, beitreten werden (Ergebnisse und Spielplan der Champions League).

    Die Gründungsvereine freuen sich darauf, Gespräche mit der UEFA und der FIFA zu führen, um partnerschaftlich zusammenzuarbeiten und die besten Ergebnisse für die neue Liga und den Fußball insgesamt zu erzielen.

    Die Gründung der Super League kommt zu einer Zeit, in der die globale Pandemie die Instabilität des bestehenden europäischen Fußball-Wirtschaftsmodells beschleunigt hat. Darüber hinaus haben die Gründungsvereine seit einigen Jahren das Ziel, die Qualität und Intensität der bestehenden europäischen Wettbewerbe in jeder Saison zu verbessern und ein Format zu schaffen, in dem sich Spitzenvereine und -Spieler regelmäßig messen können.

    Die Pandemie hat gezeigt, dass eine strategische Vision und ein nachhaltiger kommerzieller Ansatz erforderlich sind, um den Wert und die Unterstützung zum Nutzen der gesamten europäischen Fußballpyramide zu steigern. In den letzten Monaten hat ein umfassender Dialog mit den Interessenvertretern des Fußballs über das zukünftige Format der europäischen Wettbewerbe stattgefunden. Die Gründungsvereine sind der Meinung, dass die im Anschluss an diese Gespräche vorgeschlagenen Lösungen grundlegende Probleme nicht lösen, einschließlich der Notwendigkeit, qualitativ hochwertigere Spiele und zusätzliche finanzielle Mittel für die gesamte Fußballpyramide bereitzustellen.

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    So bald wie möglich nach dem Start des Männerwettbewerbs wird auch eine entsprechende Frauenliga ins Leben gerufen, die zur Förderung und Entwicklung des Frauenfußballs beiträgt.

    Das neue, jährlich stattfindende Turnier wird durch eine langfristige Verpflichtung zu nicht gedeckelten Solidaritätszahlungen, die im Einklang mit den Ligaeinnahmen wachsen werden, für deutlich mehr wirtschaftliches Wachstum und Unterstützung für den europäischen Fußball sorgen. Diese Solidaritätszahlungen werden wesentlich höher sein als die, die durch den aktuellen europäischen Wettbewerb generiert werden, und dürften sich im Laufe der anfänglichen Verpflichtungsperiode der Vereine auf über zehn Milliarden Euro belaufen.

    Darüber hinaus wird der Wettbewerb auf einem nachhaltigen finanziellen Fundament aufgebaut, indem sich alle Gründungsvereine zu einem Ausgabenrahmen verpflichten. Im Gegenzug für ihr Engagement erhalten die Gründerklubs einen Betrag von 3,5 Milliarden Euro, der ausschließlich zur Unterstützung ihrer Investitionspläne in die Infrastruktur und zum Ausgleich der Auswirkungen der COVID-Pandemie verwendet wird."

    Real-Präsident wird Vorsitzender

    Dazu äußerten sich Florentino Pérez, Präsident von Real Madrid und der erste Vorsitzende der Super League, Andrea Agnelli, Präsident von Juventus und Vizepräsident der Super League, und Joel Glazer, Co-Vorsitzender von Manchester United und Vize-Vorsitzender der Super League.

    Pérez: "Wir werden dem Fußball auf allen Ebenen helfen und ihm seinen rechtmäßigen Platz in der Welt verschaffen. Fußball ist die einzige globale Sportart der Welt mit mehr als vier Milliarden Fans und unsere Verantwortung als große Klubs ist es, auf ihre Wünsche einzugehen."

    Agnelli: "Unsere zwölf Gründervereine repräsentieren Milliarden von Fans auf der ganzen Welt und 99 europäische Trophäen. Wir haben uns in diesem kritischen Moment zusammengetan, um den europäischen Wettbewerb umzugestalten, das Spiel, das wir lieben, auf eine nachhaltige Basis für die langfristige Zukunft zu stellen, die Solidarität deutlich zu erhöhen und den Fans und Amateurspielern einen regelmäßigen Strom von Schlagzeilen zu bieten, der ihre Leidenschaft für das Spiel nährt und ihnen gleichzeitig ansprechende Vorbilder bietet."

    Glazer: "Indem die weltbesten Klubs und Spieler zusammengebracht werden, um während der Saison gegeneinander zu spielen, wird die Super League ein neues Kapitel für den europäischen Fußball aufschlagen, indem sie einen Weltklasse-Wettbewerb und -Einrichtungen sowie eine größere finanzielle Unterstützung für die breitere Fußballpyramide gewährleistet."

    20 Teams sollen teilnehmen

    Das Format des Wettbewerbs soll wie folgt aussehen:

    • 20 teilnehmende Klubs mit 15 Gründungsklubs und einem Qualifikationsmechanismus für weitere fünf Teams, die sich jährlich aufgrund ihrer Leistungen in der vorangegangenen Saison qualifizieren können
    • Spieltermine unter der Woche, wobei alle teilnehmenden Klubs weiterhin in ihren jeweiligen nationalen Ligen antreten, um den traditionellen nationalen Spielkalender zu erhalten, der weiterhin das Herzstück des Klubspiels ist
    • Ein Start im August, bei dem die Vereine in zwei Zehnergruppen antreten und Heim- und Auswärtsspiele austragen, wobei sich die drei Erstplatzierten jeder Gruppe automatisch für das Viertelfinale qualifizieren. Die viert- und fünftplatzierten Mannschaften spielen dann in einem Playoff mit zwei Spielen um die restlichen Viertelfinalplätze. Das Finale Ende Mai wird in einem K.o.-System mit zwei Spielen an einem neutralen Ort ausgetragen
  • Fußball-Beben: Super League offiziell beschlossen!

    Eine Revolution im europäischen Vereinsfußball steht bevor: Die Super League kommt! (Die Erklärung zur Super League im Wortlaut)

    Kurz vor der Durchsetzung der Reform der Champions League verkündete eine Gruppe der reichsten und einflussreichsten Vereine der Welt die Einigung über die Gründung eines eigenen externen Elitewettbewerbs. 

    Zwölf Top-Klubs brachten um kurz nach Mitternacht eine gemeinsame Erklärung heraus: Die sechs englischen Spitzenteams FC Liverpool, Manchester United, Manchester City, Tottenham Hotspur, FC Arsenal und FC Chelsea, die spanischen Topteams Real Madrid, FC Barcelona und Atlético Madrid sowie aus Italien Juventus Turin, Inter Mailand und der AC Mailand.

    Laut Mitteilung sollen drei weitere Vereine noch vor der ersten Saison, "die so bald wie möglich beginnen soll", dazustoßen.

    "Die Gründungsvereine freuen sich darauf, Gespräche mit der UEFA und der FIFA zu führen, um partnerschaftlich zusammenzuarbeiten und das Beste für die neue Liga und den Fußball als Ganzes zu erreichen", hieß es. Florentino Pérez, Präsident von Real Madrid, fungiert als erster Vorsitzender der Super League.

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    "Wir werden dem Fußball auf jeder Ebene helfen und ihn an seinen rechtmäßigen Platz in der Welt bringen", wurde Pérez zitiert: "Fußball ist die einzige globale Sportart der Welt mit mehr als vier Milliarden Fans und unsere Verantwortung als große Vereine ist es, auf ihre Wünsche einzugehen."

    Keine Beteiligung von deutschen Teams

    Deutsche Teams wie der FC Bayern und Borussia Dortmund sind ebenso wie der französische Primus Paris St. Germain bisher nicht beteiligt (Ergebnisse und Spielplan der Champions League)

    Der Zeitpunkt der Meldung ist durchaus brisant, denn am Montag will die UEFA ihr neues Champions-League-Format offiziell verkünden. Die Aufstockung der Königsklasse von 32 auf 36 Teilnehmer und die Einführung eines neuen Modus soll beschlossen werden. Dazu sollen zwei der vier neuen Plätze für die Champions League nicht mehr wie bislang üblich aufgrund von Leistungen aus der vorigen Saison vergeben werden.

    Auch die Reform der Champions League ist alles andere als unumstritten. Insbesondere die Fans lehnen die Aufblähung ab.

    Die Klubs hatten mehr Mitspracherecht bei der Gestaltung der Wettbewerbe und der Aufteilung der Erlöse gefordert. Eigentlich sollte die Reform ein Gegenmittel gegen einen Ausbruch zahlreicher Vereine in eine Super League sein, doch selbst dieses Zugeständnis kam nach dem überfallartigen Vorgehen der Super-League-Initiatoren zu spät.

    So soll die Super League aussehen

    "Die Gründungsvereine haben seit einigen Jahren das Ziel, die Qualität und Intensität der bestehenden europäischen Wettbewerbe in jeder Saison zu verbessern und ein Format zu schaffen, in dem sich Spitzenvereine und -Spieler regelmäßig messen können", schrieben die Super-League-Gründer.

    20 Mannschaften, mit 15 ständigen Mitgliedern und fünf Qualifikanten, die sich jährlich durch ihre Leistungen in der vorangegangenen Saison qualifizieren können, sollen in zunächst zwei Zehnergruppen an der Eliteliga teilnehmen. Die drei Erstplatzierten jeder Gruppe qualifizieren sich automatisch für das Viertelfinale. Die viert- und fünftplatzierten Mannschaften spielen dann in einem Playoff mit zwei Spielen um die restlichen Viertelfinalplätze. Das Finale Ende Mai wird in einem K.o.-System mit zwei Spielen an einem neutralen Ort ausgetragen.

    Die Partien sollen unter der Woche stattfinden, alle teilnehmenden Mannschaften werden aber weiterhin in ihren nationalen Ligen mitmachen. Der Start ist für den August geplant.

    UEFA: "Zynisches Projekt"

    Die UEFA reagierte am Sonntag, als die Gerüchte aufkamen, prompt und veröffentlichte eine Mitteilung.

    Darin heißt es unter anderem: "Dieses zynische Projekt basiert auf dem Eigeninteresse einiger Klubs in einer Zeit, in der die Gesellschaft mehr denn je Solidarität braucht. Wir werden alle Maßnahmen prüfen, die uns auf allen Ebenen zur Verfügung stehen, sowohl in der Justiz als auch im Sport, um dies zu verhindern. Fußball basiert auf offenen Wettbewerben und sportlichen Verdiensten. Wir danken den Klubs in anderen Ländern, insbesondere den französischen und deutschen Klubs, die sich geweigert haben, sich dem anzuschließen. Genug ist genug!"

    DFL-Boss Christian Seifert schloss sich in seinem Statement am Sonntagabend Ceferin an. "Wirtschaftliche Interessen einiger weniger Topklubs in England, Italien und Spanien dürfen nicht die Abschaffung gewachsener Strukturen im gesamten europäischen Fußball zur Folge haben", sagte er. Es wäre "unverantwortlich, die nationalen Ligen als Basis des europäischen Profifußballs auf diese Weise irreparabel zu beschädigen."

    Am Sonntagabend traf sich zudem die European Club Association (ECA), die 246 führende Vereine in ganz Europa vertritt, zu einem Notfall-Meeting unter der Leitung von Ajax-Boss Edwin van der Sar. Anschließend gab sie ein Statement heraus: "Die ECA wiederholt angesichts der heutigen Berichte ihr Bekenntnis dazu, mit der UEFA an einem Modell ihrer Klubwettbewerbe ab 2024 zu arbeiten. Ein geschlossenes Super-League-Modell, wie es in den Medien beschrieben wird, würde auf starken Widerstand der ECA treffen."

    Kurios mutet an, dass die ECA eigentlich von Juventus Turins Präsidenten Andrea Agnelli geführt wird und nun offiziell Stellung gegen die Pläne bezieht. Denn Juve nimmt an der Super League teil, Agnelli wird sogar Vizepräsident.

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    mit Sport-Informations-Dienst (SID)

  • Wird Flick sogar entlassen?

    Tag 2 nach Hansi Flicks Ich-möchten-den-Verein-verlassen-Ansage!

    Der FC Bayern ist nach der überraschenden Verkündung des Bayern-Trainers in Schockstarre. Spontan erklärte Flick am Samstagabend live im TV, dass er bei den Bossen den Wunsch geäußert hat, die Münchner nach Saisonende zu verlassen. (KOMMENTAR: Flick hat keine andere Wahl!)

    Der Vorstand reagierte vehement.

    Der SPORT1 Podcast "Meine Bayern-Woche" auf podcast.sport1.de, in der SPORT1 App und den gängigen Streaming-Plattformen Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music, Deezer und Podigee

    Wie geht es jetzt weiter? SPORT1 klärt wichtige Fragen!

    Wie reagiert die Führungsetage?

    Mit einer Pressemitteilung am Sonntag um 14 Uhr hat der Vorstand der FC Bayern München AG in einer Stellungnahme verkündet: "Der FC Bayern missbilligt die nun erfolgte einseitige Kommunikation durch Hansi Flick und wird die Gespräche wie vereinbart nach dem Spiel in Mainz fortsetzen."

    Zuvor tagten die Bosse hinter den Kulissen. Unmittelbar nach Spielende hatten die Bosse ihre Handys ausgeschaltet. Von Flicks Aussagen im TV waren die Bosse überrascht, der Trainer fällte seine Entscheidung über die öffentliche Verkündung am Samstag spontan nach Spielende. Flick wollte endlich für Klarheit sorgen. 

    Kommt es jetzt zur Schlammschlacht?

    Nicht ausgeschlossen, aber sie soll vermieden werden. Zwar informierte Flick Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge und Vorstandsboss Oliver Kahn persönlich. Trotzdem reagierte der Vorstand am Sonntag, um Stärke zu demonstrieren. Nach SPORT1-Informationen steht der gesamte sechsköpfige Vorstand hinter der Pressemitteilung. Auch Rummenigge, der bislang als Flicks engster Vertrauter galt. Flick hat mit einer Reaktion gerechnet. 

    Wird Flick vorzeitig gekündigt?

    Stand Sonntagabend war dieses Szenario nach SPORT1-Informationen kein Thema im Vorstand. Auch Flick rechnet nicht mit einer vorzeitigen Entlassung. Entscheidende Gespräche über Flicks Zukunft sollen in der übernächsten Woche, nach dem Auswärtsspiel bei Mainz 05, stattfinden. Aber: Auszuschließen ist im Bayern-Kosmos derzeit gar nichts mehr.

    Wer entscheidet über Flicks Wunsch?

    Der Vorstand um Boss Rummenigge muss nun entscheiden, ob dem Auflösungswunsch von Flick entsprochen wird.

    Unmittelbar nach Spielende ruderte Flick am Samstagabend etwas zurück, sagte: "Ich habe nur den Wunsch geäußert, den Verein zu verlassen. Ich weiß auch, dass ich einen Vertrag habe." Dieser läuft bis 2023 und hat keine Ausstiegsklausel. Der Vorstand könnte Flicks Wunsch daher jederzeit abschmettern.

    Wie lief das Gespräch mit Oliver Kahn?

    Am Donnerstag hatte der Trainer einen Termin mit dem "Titan". Nach SPORT1-Informationen verlief das Gespräch zwischen Flick und Kahn sachlich und wenig emotional. Der designierte Vorstandsboss zeigte Flick einen Weg auf, wie es mit ihm und Salihamidzic weitergehen kann. Flick jedoch blieb bei seiner Entscheidung und teilte sie ihm mit. 

    Ist ein Weitermachen mit Flick denkbar?

    Unwahrscheinlich. Für Flick gibt es zu einer Trennung im Sommer, unter den aktuellen Verhältnissen im Verein, keine Alternative. Er rechnet auch nicht damit, dass ihm die Bosse Steine in den Weg legen werden. Ebenso unwahrscheinlich ist es, dass Salihamidzic entlassen wird, damit Flick zum Umdenken bewogen wird.

    Auch ein Grund: Über die Zukunft des Sportvorstands entscheidet der neunköpfige Aufsichtsrat. Präsident Hainer hat den Vorsitz, Uli Hoeneß sitzt als Ehrenpräsident des eV ebenfalls mit am Tisch. Er gilt nach wie vor als engster Verbündeter von Salihamidzic, eine Entlassung wird er nicht zulassen. Auch Hainer und Kahn (der nicht im Aufsichtsrat sitzt) unterstützen Salihamidzic. Aber dennoch: Mehrere Aufsichtsratsmitglieder, darunter etliche Wirtschaftsgrößen, sollen pro Flick sein. Die Mannschaft steht jedenfalls geschlossen hinter ihrem Trainer. Auch beim Reservistentraining am Sonntag herrschte gute Laune.

    Wie geht es Flick?

    Vom Bayern-Trainer ist am Samstagabend eine Last abgefallen. Jetzt will er die Meisterschaft klarmachen. Am Sonntag, nach dem Reservistentraining um 12.27 Uhr, verließ er mit seinem Dienstwagen die Tiefgarage, winkte freundlich und rauschte davon. Am Sonntagnachmittag hat Flick Gespräche mit seinen engsten Vertrauten und seiner Familie geführt. Am Montagmittag spricht er um 13.30 Uhr auf der Pressekonferenz, vor dem Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen. Weitere Knaller-Aussagen zu seiner Zukunft sind nicht zu erwarten.

    Hat Flick schon mit dem DFB verhandelt?

    Nein. In regelmäßigen Abständen telefoniert er aber mit seinem Freund und Nationalmannschafts-Direktor Oliver Bierhoff. Der wartet ab, was sich beim FC Bayern tut. Kommt es zur Vertragsauflösung, wäre sein Wunschkandidat, Flick, frei verfügbar. Der DFB müsste in diesem Fall keine Ablöse zahlen. Aber: Flick hat auch Angebote von europäischen Topklubs erhalten. Der Job des Bundestrainers ist trotzdem die wahrscheinlichste Option nach dem FC Bayern. 

    Wer kommt als Flick-Nachfolger in Betracht?

    Julian Nagelsmann. Noch ist er bei RB Leipzig bis 2023 unter Vertrag und hat, wie Flick, keine Ausstiegsklausel.

    Nach SPORT1-Informationen ist RB auf einen Nagelsmann-Abgang vorbereitet, wird aber eine Ablösesumme von über 15 Millionen Euro fordern. Ein Nagelsmann-Nachfolger in Leipzig stünde jedenfalls bereit, da Geschäftsführer Oliver Mintzlaff und Sportdirektor Markus Krösche ihre Hausaufgaben erledigt haben.

    Am Sonntag reagierte Nagelsmann erneut, sagte auf einer Pressekonferenz: "Es gibt, so leid es mir tut, keinen neuen Stand zur letzten Pressekonferenz. Es gibt nichts Neues." Am Mittwoch betonte er: "Es gab und gibt keine Gespräche". Weder mit ihm, noch mit seinen Beratern. Das könnte sich aber bald ändern.

  • Rieders Sabres gelingt Revanche gegen Pittsburgh

    Den Buffalo Sabres um den deutschen Eishockey-Nationalspieler Tobias Rieder ist in der Profiliga NHL die Revanche gegen die Pittsburgh Penguins gelungen.

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    Die NHL LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM 

    Einen Tag nach dem 2:3 im ersten von drei aufeinanderfolgenden Heimspielen gegen das Team aus Pennsylvania setzte sich das Ligaschlusslicht mit 4:2 durch. Rieder spielte 10:02 Minuten und blieb erneut ohne Scorerpunkt.

    Am Dienstag (Ortszeit) treffen die Sabres noch einmal auf Pittsburgh. Der Play-off-Zug ist für Buffalo längst abgefahren.

  • HSV trauert um früheren Aufsichtsratsvorsitzenden Rieckhoff

    Der Hamburger SV trauert um Ernst-Otto Rieckhoff.

    Der frühere Aufsichtsratsvorsitzende des Zweitligisten starb am Samstag nach schwerer Krankheit im Alter von 69 Jahren. Das gab der HSV am Sonntag bekannt. (Service: Tabelle der 2. Bundesliga)

    Rieckhoff, seit 1966 im Verein, war von 1988 bis 1990 Schatzmeister. Ab 2005 gehörte er für fast acht Jahre dem HSV-Aufsichtsrat an, den er von Januar 2011 bis Mai 2012 als Vorsitzender anführte. Rieckhoff war treibende Kraft der Strukturreform HSVPlus, mit der 2014 die Ausgliederung der Profiabteilung in die HSV Fußball AG vollzogen wurde.

    Der HSV hat damit innerhalb kürzester Zeit vier große Persönlichkeiten verloren. Zuletzt waren der ehemalige Klub-Präsident Peter Krohn, Meisterspieler Erwin Piechowiak und der frühere Schlussmann Arkoc Özcan gestorben.

  • "Dieser Moment entscheidet vielleicht die WM"

    Lewis Hamilton hat dank einer starken Aufholjagd mit dem zweiten Platz noch Schadensbegrenzung beim Großen Preis der Emilia Romagna betreiben können.

    Der Weltmeister ärgerte sich anschließend dennoch über seinen Fehler und entschuldigt sich bei Mercedes. Sein Teamchef Toto Wolff sprach derweil über die mentale Verfassung von Valtteri Bottas nach dessen Crash mit George Russell.

    Sebastian Vettel haderte mit der Strafe gegen ihn. Der viermalige Weltmeister erwartet für die nächsten Rennen sowohl von Aston Martin als auch von sich noch eine Steigerung.

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    SPORT1 fasst die Stimmen zum Rennen in Imola von Sky, ORF, aus der Boxengasse und der Pressekonferenz zusammen.

    Max Verstappen (Red Bull), Platz 1:

    "Die Reifen haben im Nassen abgebaut und ich erwischte den richtigen Moment, um auf Slicks zu gehen. Beim Restart hatte ich eine Schrecksekunde, zum Glück habe ich mich nicht gedreht. Aber alles andere lief gut, ich bin happy."

    "Ich war sehr motiviert, denn gestern war natürlich scheiße. Letztes Jahr hatten wir im Regen immer Probleme. Dieses Jahr wurde viel geändert und es war heute viel besser. Da war ich sehr zufrieden damit. Bei Regen ist es immer schwierig, keine Fehler zu machen. Die Entscheidung auf die Slicks war in der richtigen Runde. Im Restart habe ich Übersteuern bekommen, aber danach war alles ok."

    Lewis Hamilton (Mercedes), Platz 2:

    "Es war nur ein Fehler. Aber ich bin auch nur ein Mensch. Wir machen alle Fehler. Es war ein Fehler, aus dem man lernen kann. Die schnellste Entscheidung, die ich getroffen hatte, war dann rückwärts aus dem Kies zu fahren. Es war ein hartes und schwieriges Rennen. Aber Gratulation an Max. Es war ein harter Kampf."

    ...ob ihm die Rote Flagge geholfen hat: "Natürlich, ich war eine Runde hinten dran. Aber so sehe ich das Rennen nicht. Ich war im Kies, in der Mauer. Ich versuche den Kopf oben zu halten und weiterzukämpfen."

    ... über seinen Patzer: "Ich muss mich bei meinem Team für den Fehler entschuldigen. Das hätte mich so viel kosten können, aber zum Glück konnte ich den Wagen wieder in Gang bringen. Das war komplett mein Fehler, es gab nur eine gute Linie, und ich wollte zu viel. Es dauerte eine ganze Weile, bis ich den Rückwärtsgang reinbrachte. Dann dauerte es eine gefühlte Ewigkeit, bis ich mich durchs Kiesbett gearbeitet hatte, um wieder auf die Strecke zu kommen. Das war ein Moment, der vielleicht für diese WM entscheidend sein wird. Es wäre schon sehr ärgerlich gewesen, auf einen Schlag 25 Punkte auf Max zu verlieren."

    Lando Norris (McLaren), Platz 3:

    "Ich bin überglücklich, vor allem nach meiner großen Enttäuschung vom Samstag. Am Anfang lief es nicht so gut, ich pendelte um Rang 9 herum und fand die Bahn schwierig. Dann aber begannen die Reifen besser zu haften. Dann merkte ich, dass ich besseren Speed hatte als Teamkollege Ricciardo vor mir. Also bat ich das Team um eine Anweisung an Daniel. Das Tempo war danach sehr gut."

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    Mick Schumacher (Haas), Platz 16:

    "Viel gesehen habe ich in der ersten Kurve nicht. Das war sehr komisch, so blind in eine Kurve reinzufahren und nicht zu wissen, wo die Kurve ist. Die Autos haben mehr Downforce als alles, was ich bisher gefahren bin. Deshalb ist auch mehr Wasser in der Luft. Aber es war eine gute Erfahrung und ich habe was daraus gelernt."

    ... über seinen Fehler: "Das war sehr unnötig. Wir waren in einer guten Position. Wir hätten auch in den Top 11 oder 12 sein können und damit an den Punkten kratzen. Das wäre sehr schön gewesen. Solche Rennen sind wichtig dafür. Ich habe diese Chance nicht genutzt. Darüber ärgere ich mich."

    Sebastian Vettel (Aston Martin), ausgeschieden:

    "Heute war nicht viel Positives dabei. Wir hatten ein Problem auf den Runden, um das Auto in die Startaufstellung zu fahren. Da ist uns ein grober Fehler unterlaufen. Die Bremsen hinten wurden deutlich zu heiß. Es hat sogar Feuer gefangen. Die ganze Ummantelung wurde beschädigt. Die Jungs gaben alles, um es rechtzeitig hinzukriegen. Bei uns reichte es nicht ganz. Lance hatte ein ähnliches Problem. Wir aber mussten aus der Box starten."

    ... über die Strafe gegen ihn: "Leider hatten wir eine Strafe, die der Rennleitung sehr spät eingefallen ist. Dabei war die ja von vornherein klar - eigentlich schon vor dem Start. Vielleicht war der Filter in der Kaffeemaschine voll und es hat ein bisschen lang gedauert. Das hat uns jedenfalls nicht geholfen, weil die Reifen dann noch einmal kälter geworden sind."

    ... über den Speed von Aston Martin: "Das Gefühl ist ein bisschen schwer. Aber es sind sehr wenige Runden, die ohne Probleme für uns laufen. Wir können uns noch steigern. Uns passieren noch zu viele Fehler, auch mir. Das Mittelfeld ist sehr eng, da kommt es drauf an, wie man mit der Strecke klarkommt. Wir brauchen einen größeren Schritt, um einen Unterschied zu machen. Wir hoffen, einen Schritt nach vorne zu machen."

    Valtteri Bottas (Mercedes), ausgeschieden:

    "George hat es von außen versucht. Ich habe versucht, mich zu verteidigen. Ich habe ihm Platz gelassen, es war Platz für zwei Autos. Er hat aber dann sein Auto verloren und haute uns raus", erklärte der Finne: "Ich bewege mich nicht weg von jemandem, der überholen will. Ich verteidige meine Position."

    "Das sollte er sich selbst fragen. Er war doch derjenige, der uns beide umzubringen versuchte."

    George Russell (Williams), ausgeschieden:

    "Als ich überholen wollte, zog er leicht rüber. Dadurch kam ich etwas weit raus, wo es nass war und rauschte in ihn rein. Unter uns Fahrern haben wir das Gentlemen's Agreement, dass man nicht mit dem Lenkrad im letzten Moment rüberzuckt, wenn ein Fahrer sehr schnell hinter einem ankommt. Das kann nur einen Crash geben."

    ... über das, was er Bottas nach dem Unfall sagte: "Ich habe gefragt: 'Willst du uns umbringen?' Das ist eine gefährliche Strecke und ich kam mit 340 km/h an. Es ist noch feucht und wir sind auf Slicks unterwegs. 'Warum kämpfst du so hart an dieser Stelle um Platz neun?'"

    Toto Wolff (Mercedes-Teamchef):

    "Wie die zwei Runden passiert sind, dachten wir, das war es. Das Wochenende ist gelaufen, null Punkte. Am Ende des Tages endet er als Zweiter mit einer schnellsten Runde und der (Sergio, Anm. d. Red.) Pérez macht keine Punkte. Also eigentlich ein guter Ausgang. Ich bin happy, das Auto war auch in diesem Rennen schnell."

    ... über den Unfall zwischen Bottas und Russell: "Der Crash war leider unnötig. Erstens hätte Valtteri da nicht durch die Gegend fahren sollen und zweitens der George nicht dieses Risiko gehen müssen. Bei einer auftrocknenden Strecke brauchen wir uns nichts zu beweisen."

    ... über mentale Verfassung von Bottas: "Die ist nicht auf dem allerhöchsten Niveau aktuell. Wir müssen ihn einfach einbauen. Wir brauchen ihn, wir brauchen ihn im Fight um die Konstrukteursmeisterschaft. Der Pérez wird irgendwann in die Gänge kommen, davon bin ich überzeugt."

    Helmut Marko (Red-Bull-Motorsportkonsulent):

    "Unser Speed stimmt. Wir haben auf einer einzelne Runde sicher das schnellere Auto. Auf den Intermediates war unsere Reifenabnutzung stärker. Zum Glück hatte sich die Strecke so verändert, dass wir auf Slicks gehen konnten. Dann sind wir das Rennen souverän nach Hause gefahren."

    ... über die Strategie von Red Bull: "Es war genau richtig. Eine Runde später hätte er uns mit einem Undercut gehabt. Aber so war das richtig. Aber bitte - Hamilton war dann wieder für uns schon aus dem Rennen. Dann kommt die Rote Flagge. Also das Glück war da."

  • Negativrekord: Werder im freien Fall

    Die Fans von Werder Bremen erinnern sich ungern an die Bilder aus der vergangenen Saison: Hängende Köpfe, grübelnde Gesichter, unschlüssige Schritte über den Platz. Und am Ende immer wieder die Frage: Wie konnte es so weit kommen?

    Ebenjene Frage müssen sich die Grün-Weißen nach einer der kompliziertesten Spielzeiten der Vereinsgeschichte, die in der glücklichen Relegations-Rettung endete, aber vielleicht nun wieder stellen.

    Denn ganz einfach ausgedrückt: Werder befindet sich im freien Fall. Abermals. Das 1:4 bei Borussia Dortmund war die fünfte Ligapleite in Folge, die zugleich die Einstellung des vereinsinternen Negativrekords bedeutet. Den Ernst der Lage hat indes jeder erkannt. (Tabelle der Bundesliga)

    Entscheidungsspiel gegen Mainz?

    "Wir wissen, was die Stunde geschlagen hat. Wir müssen unbedingt punkten", sagte Werders Marco Friedl nach der Partie bei Sky.

    Gemeint ist natürlich die nächste Partie am Mittwoch. Eine Partie, die nicht irgendeine ist. Denn dort geht es gegen Mainz 05, den direkten Tabellennachbarn, der im Gegensatz zu Werder schon seit Monaten weiß, dass es in dieser Saison einzig und allein um den Klassenerhalt geht (Bundesliga: Werder Bremen - Mainz 05, Mittwoch ab 20.30 Uhr im LIVETICKER).

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    Ein Blick auf die Tabelle vereinfacht das Verständnis. Dort rangiert Werder mit 30 Zählern auf Platz 13, zwei Punkte mehr aufweisend als die Mainzer, die jedoch eine Partie weniger absolviert haben.

    Doch das ist nicht alles: auch Arminia Bielefeld (27 Punkte) und Hertha BSC (26) lauern dahinter, die Alte Dame ebenfalls mit einer Partie weniger und auf dem Relegationsplatz stehend. Genau dieser Relegationsplatz ist es, den Werder unbedingt vermeiden will, um einem Nervenspiel wie im Vorjahr zu entgehen.

    Kohfeldt: "Wir haben den Kopf verloren"

    Denn für Nervenspiele braucht es - wie es das Wort schon sagt - gute Nerven. Etwas, das dem Team von Trainer Florian Kohfeldt neben wichtigen verletzten Akteuren wie Abwehrchef Ömer Toprak und Stürmer Niclas Füllkrug aktuell eher abgeht.

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    "Bis zum 1:1 war es ein sehr gutes Spiel von uns", fasste Kohfeldt die BVB-Pleite zusammen. "Dann haben wir vor der Halbzeit aber den Kopf verloren".

    Den Kopf verloren - vielleicht steckt genau darin der Schlüssel zu der derzeitigen Misere. Denn nach dem 2:0-Sieg bei Arminia Bielefeld im Bundesliga-Nachholspiel am 10. März sah vieles nach einer Saison ohne Abstiegsgedanken aus.

    Werder noch in einer guten Situation?

    Elf Punkte betrug damals der Vorsprung auf den Relegationsplatz - inzwischen ist er auf vier Punkte geschrumpft, mit Gegnern, die sogar weniger Partien absolviert haben. Hat Werder also den Kopf verloren, sich zu sicher gefühlt? Und was ist in einer solchen Situation zu tun?

    "Wir sind noch immer in einer guten Situation", erklärte Kohfeldt, der ebenso ruhig bleibt wie in der vergangenen Spielzeit, um dennoch vielsagend hinterherzuschieben: "Aber am Mittwoch zählt's."

    Mehr braucht es nicht, um den Ernst der Lage auszudrücken.

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