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letzte Aktualisierung: 15.12.2018 18:30
  • Loch verfehlt Podest erneut - Ludwig Zweiter

    Der Olympia-Zweite ist beim vierten Rodel-Weltcup der Saison zum zweiten Mal auf das Podest gefahren. Der 32 Jahre alte Oberhofer landete beim letzten von drei Übersee-Wettbewerben in Lake Placid/USA hinter Sieger Roman Repilow (Russland) auf dem zweiten Platz.

    Der zweimalige Einzel-Olympiasieger Felix Loch verbesserte sich im zweiten Lauf zwar um eine Position, verfehlte das Podium aber und wurde Fünfter (+0,363).

    Ludwig, der den Saisonauftakt in Innsbruck-Igls vor drei Wochen gewonnen hatte, lag nach dem zweiten Durchgang 0,171 Sekunden hinter Repilow, der Österreicher Reinhard Egger (+0,227) wurde Dritter.

    Loch weiter ohne Podestplatz

    Loch bleibt derweil weiter hinter den Erwartungen zurück, nach seinem Olympia-Debakel in Pyeongchang wartet der Berchtesgadener noch auf seinen ersten Saisonsieg. Als bestes Einzel-Ergebnis steht für den 29-Jährigen der zweite Platz in Whistler/Kanada zu Buche.

    Chris Eißler verpasste ein Top-Ten-Ergebnis auf Position zwölf. Nachwuchsmann Sebastian Bley und Max Langenhan fuhren unmittelbar dahinter auf die Plätze 13 und 14.

  • Gala! Bärenstarker Hopp zieht in Runde 3 ein

    Max Hopp hat bei der PDC Darts-WM 2019 (täglich LIVE im TV auf SPORT1) nach einer bärenstarken Leistung die dritte Runde erreicht.

    Der "Maximiser" setzte sich im Ally Pally klar mit 3:0-Sätzen gegen den Niederländer Danny Noppert durch.

    Hopps Average lag bei guten 93,43 - wenngleich er seinem Kontrahenten hier leicht unterlegen war (97,35). Doch nicht umsonst gilt im Darts den Spruch "Triple Is funny, Double makes the money".

    Während bei Hopp im Schnitt jeder zweite Wurf auf eines der Doppel-Felder saß, hatte Noppert die unterirdische Bilanz von 13 Prozent. Von 22 Checkout-Chancen konnte er lediglich drei nutzen.

    Marijanovic mit starkem Beginn

    Robert Marijanovic hat zuvor dagegen die zweite Runde verpasst. Der "Robstar" verlor trotz 2:0-Führung gegen den Engländer Richard North mit 2:3-Sätzen.

    Marijanovic startete hervorragend in die Partie, dem Deutsch-Kroaten gelang zunächst die 1:0-Führung dank eines 107er-Finish (SERVICE: Der Spielplan der Darts-WM).

    Anschließend ließ Marijanovic ein Break zum 2:0 folgen. Der "Robstar" schien dem Satzgewinn ganz nahe, vergab dann aber fünf Satzdarts. North steigerte sich und glich zum 2:2 nach Legs aus.

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    Im Entscheidungsleg des ersten Satzes behielt Marijanovic die Nerven. Nachdem North 91 nicht ausmachen konnte, checkte Marijanovic seine 68 mit einer Triple-12 und einer Doppel-16 aus (SERVICE: Hier zum kompletten Spielplan der Darts-WM 2019).  

    In Satz zwei verpasste Marijanovic zunächst nur knapp das Break, ehe er in Gefahr lief, selbst seinen Anwurf abzugeben. Doch mit einem 147er Highfinish stellte er nach Legs auf 1:1. Anschließten brachten beide ihren Anwurf durch, ehe erneut Marijanovic im fünften Leg die Oberhand behielt, da North mehrere Satzdarts liegen ließ.

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    Marijanovic patzt

    Im dritten Satz zeigte sich North allerdings nervenstark. Marijanovic ging mit 2:1-Legs in Führung, doch North konterte, sicherte sich zwei Legs in Folge und verkürzte auf 1:2 nach Sätzen.

    Satz vier wurde zur Nervenpartie. Nachdem Marijanovic in starker Manier das erste Leg gewonnen hatte, vergaben beide Spieler unzählige Doppelchancen, ehe Marijanovic schlussendlich traf.

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    North holte sich das dritte Leg. Dann hatte der "Robstar" mit 80 Rest die große Chance zum Sieg. Doch er verrechnete sich offenbar und blieb bei 47 stehen. North nutzte den Patzer seines Gegners und glich zum 2:2 nach Legs aus. Und im fünften Leg brachte Marijanovic 161 nur auf 121 runter. North checkte 56 - der Entscheidungssatz musste her.

    North wirft zehn 180er

    North nahm Marijanovic direkt den Anwurf ab, der deutsche Starter antwortete mit einem Re-Break. Doch das brachte ihm kein zusätzliches Selbstvertrauen, Marijanovic geriet erneut in Rückstand - und verlor dann auch das vierte Leg. Das Aus war besiegelt.

    Am Ende sprachen auch die Statistiken klar für North. Sowohl der Average (92,75 zu 85,99) als auch die Doppelquote (35,29 Prozent zu 31,43) waren beim Engländer besser. Zudem gelangen North zehn 180er, während Marijanovic nur einmal das Maximum gelang.

    Mit Martin Schindler war der erste deutsche Darts-Profi am Donnerstag bereits gescheitert. Der deutsche Spitzenspieler Max Hopp ist als Nummer 32 der Weltrangliste gesetzt und greift nach einem Freilos zu Beginn am Samstagnachmittag in der zweiten Runde gegen den Niederländer Danny Noppert ins Geschehen ein. Gabriel Clemens bestreitet am Sonntag sein Erstrundenmatch gegen Aden Kirk (England).

    Long sorgt für Sensation

    Im zweiten Spiel des Nachmittags sorgte Jim Long für eine faustdicke Überraschung. Im Duell mit dem klaren Favorit Michael "Mickey" Mansell hielt der Underdog von Beginn an dagegen und setzte sich mit 3:1 durch.

    Auf dem Papier waren die Rollen vor dem Match klar verteilt. Jim Long ging als einer der großen Außenseiter in die WM. Als bester Kanadier auf dem Championship Dart Circuit sicherte er sich überraschend sein Ally-Pally-Debüt.

    Der Nordire Mansell war nach 2013 und 2015 zum dritten Mal bei einer PDC Darts-WM dabei, wartet nach seinem erneuten Erstrunden-K.o. aber weiterhin auf seinen ersten Sieg im Alexandra Palace.

    Underdog Long genoss sein Ally-Pally-Debüt sichtlich und belohnte sich letztlich mit dem Sieg. Nachdem Mansell den ersten Satz noch knapp mit 3:2 für sich entscheiden konnte, kaufte ihm Long den Schneid ab und gewann die drei folgenden Sätze.

    Bei "Mickey" haperte es letztlich am Average, weil dem Nordiren nur 15 Aufnahmen über 100 gelangen. Long zählte zum Vergleich 25 Aufnahmen über 100 - und so verließ der Kanadier am Ende als verdienter Sieger die Bühne.

    Insgesamt bewegte sich die Partie auf mäßigem Niveau. Mansell warf einen 3-Dart-Average von 74.45, Long kam auf einen Schnitt von 75.33.

    Payne stellt "The Silencer" ruhig

    Einen echten Krimi lieferten sich Josh „The Maximum“ Payne und Jeff „The Silencer“ Smith im dritten Spiel des Tages. Nachdem die Führung im Spielverlauf immer wieder gewechselt hatte, setzte sich Josh Payne im Entscheidungssatz mit 3:2 durch.

    Von Beginn an entwickelte sich ein temporeiches Match auf Augenhöhe. Nachdem Josh Payne im ersten Satz noch mit einer schwachen Doppelquote zu kämpfen hatte, kam das frischgebackene Geburtstagskind im Laufe der Begegnung immer mehr in Fahrt und beschenkte sich schließlich mit dem Sieg.

    Das gute Timing kippte die Begegnung zu Gunsten des Youngster. Denn mit 87,34% lag der finale Average von Josh Payne knapp unter dem von Jeff Smith (88,98%). Auch was die Doppelquote betraf, hatte "The Silencer" (35%) knapp die Nase vorn gegen "The Maximum" (32,34%).

    Josh Payne zeigte sich in den wichtigsten Phasen nervenstark und ließ seinem Kontrahenten im entscheidenden Satz keine Chance. Der Brite trifft in Runde zwei auf Dave Chisnall.

    Die Partien des Nachmittags im Überblick:

    Richard North - Robert Marijanovic 3:2
    Michael Mansell - Jim Long 1:3
    Josh Payne - Jeff Smith 3:2
    Max Hopp - Danny Noppert 3:0

  • Walther gewinnt bei deutschem Dreifach-Erfolg

    Angeführt von Nico Walther haben die deutschen Bob-Piloten beim ersten Viererbob-Rennen der Saison einen Dreifach-Erfolg eingefahren.

    Der Olympia-Zweite Walther lag beim Heimrennen in Winterberg nach zwei Läufen vor Doppel-Olympiasieger Francesco Friedrich und Weltmeister Johannes Lochner. 

    Sieben Hundertstel Vorsprung auf Friedrich verhalfen Walther bei Außentemperaturen von minus drei Grad Celsius zu seinem insgesamt neunten Weltcup-Erfolg, Lochner lag in seinem ersten Saisonrennen 0,22 Sekunden hinter dem deutschen Sieger. "Die Rennen hier sind immer eng, die Kleinigkeiten entscheiden", sagte Walther. "Wir waren im Endeffekt wohl diejenigen, die die wenigsten Fehler gemacht haben." 

    Deutsche Bobfahrer dominieren

    Damit scheinen die Männer von Bundestrainer Rene Spies beim zwei Weltcup-Wochenende weiter das Maß aller Dinge zu bleiben. Beim Auftakt im lettischen Sigulda am vorherigen Wochenende hatte Friedrich je zwei Erfolge im Zweierbob eingefahren, Vierer-Rennen wurden aufgrund der engen Streckenführung in Sigulda nicht ausgetragen. 

    Schon am Sonntag findet (11.30 Uhr) in Winterberg ein weiteres Weltcup-Rennen im Viererbob statt. 

  • Sane nicht zu bremsen: ManCity schlägt Everton

    Manchester City hat in der Premier League zumindest vorübergehend die Tabellenführung übernommen.

    Am 17. Spieltag siegte die Truppe von Pep Guardiola mit 3:1 gegen den FC Everton. (LIVETICKER zum Nachlesen)

    Damit liegen die Citizens zwei Punkte vor dem FC Liverpool, der erst am Sonntag im Klassiker gegen Manchester United ran muss. (Premier League, Sonntag ab 17.00 Uhr: FC Liverpool - Manchester United, im SPORT1-LIVETICKER

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    Leroy Sane, der unter der Woche beide Treffer in der Champions League beim 2:1-Sieg gegen die TSG Hoffenheim erzielt hatte, war einmal mehr einer der Protagonisten für City.

    Assist-Doppelpack von Sane

    Der deutsche Nationalspieler, wie Ilkay Gündogan in der Startelf, bereitete die ersten beiden Treffer durch den Brasilianer Gabriel Jesus (22., 50.) vor.

    Nach dem Anschlusstor durch Dominic Calvert-Lewin in der 65. Minute machte Raheem Sterling vier Minuten später alles klar.

    Eriksen beglückt Tottenham 

    Erster Verfolger des Spitzenduos bleibt Tottenham Hotspur nach einem Last-Minute-Sieg gegen den FC Burnley. (Tabelle der Premier League)

    Christian Eriksen erzielte den entscheidenden Treffer in der Nachspielzeit.

  • Geiger springt zu erstem Weltcupsieg

    Karl Geiger hat in Engelberg den ersten Weltcupsieg seiner Karriere gefeiert und damit die deutsche Durststrecke beendete.

    Der 25 Jahre alte Oberstdorfer setzte sich in der Schweiz dank eines grandiosen zweiten Durchgangs vor dem Polen Piotr Zyla und dem Österreicher Daniel Huber durch. Für die DSV-Adler war es der erste Erfolg im Kalenderjahr 2018 (DATENCENTER: Der Stand im Gesamt-Weltcup).

    Geiger, der zuvor im Februar 2016 als Zweiter in Lahti zum einzigen Mal auf dem Podium gestanden hatte, sprang zwei Wochen vor dem Auftakt der Vierschanzentournee im Finale die Tagesbestweite von 141,0 m und schob sich mit 302,0 Punkten noch von Platz fünf auf eins vor. In der Endabrechnung lag der Allgäuer noch recht deutlich vor Zyla (297,3).

    Leyhe fällt aus Podestplätzen

    Stephan Leyhe, nach dem ersten Durchgang Dritter, fiel noch auf Platz sechs zurück und verpasste seine zweite Podestplatzierung. Olympiasieger Andreas Wellinger zeigte als 14. eine solide Leistung.

    Vier von sieben deutschen Startern schieden auf der Gross-Titlis-Schanze allerdings bereits im ersten Durchgang aus und sorgten damit für Sorgenfalten bei Bundestrainer Werner Schuster. Richard Freitag, der im Vorjahr in Engelberg den zuvor letzten deutschen Weltcup-Sieg gefeiert hatte, ging trotz einer im Probedurchgang zugezogenen leichten Verletzung von der Schanze, kam aber nur auf Platz 32.

    Freund verpasst zweiten Durchgang klar

    Markus Eisenbichler verpatzte seinen Sprung und belegte einen ganz schwachen 48. Platz.

    Severin Freund kam sogar nur auf Rang 50 und verpasste damit zum zweiten Mal seit seinem Comeback den zweiten Durchgang. Auch David Siegel (Baiersbronn) schied als 44. aus.

  • BVB setzt gegen Bremen auf Sancho und Alcacer

    Lucien Favre mag keine Fragen, die mit dem Wörtchen "Wenn" beginnen. "Wenn, wenn, wenn. Das ist nicht gut", sagte der Trainer von Borussia Dortmund in seiner unnachahmlichen Art, als er nach der schon am Samstag möglichen Herbstmeisterschaft gefragt wurde. Und damit war dann auch genug gesagt, befand der Schweizer. Nur eines noch: "Es bringt nicht viel, darüber zu sprechen."

    Statistik-Freunde mögen das anders sehen. Ein Sieg gegen Werder Bremen am Samstag (Bundesliga: Borussia Dortmund - SV Werder Bremen ab 18.30 Uhr im LIVETICKER), und der BVB überwintert zum vierten Mal in seiner Geschichte an der Tabellenspitze.

    In der Startelf gibt es keine großen Überraschungen. Nach der Rotation beim 2:0-Sieg in Monaco kehren die Stammspieler in die erste Elf zurück. Paco Alcacer steht ebenso auf dem Platz wie Jaden Sancho und Marco Reus. Mario Götze sitzt zunächst auf der Bank.

    Bei Werder setzt Trainer Florian Kohfeldt auf Nuri Sahin, der damit an die Stätte seiner größten Triumphe zurückkehrt.

    BVB erstmals seit 2010 vor Herbstmeisterschaft

    1994, 1995 und 2010 wurde Dortmund am Ende jeweils Meister. 2010, noch unter Jürgen Klopp, war die Herbstmeisterschaft schon an jenem 15. Spieltag fix, der nun wieder ansteht. Danach hieß der Herbstmeister siebenmal in Folge Bayern München. (SERVICE: Bundesliga-Tabelle)

    Marcel Schmelzer, Lukasz Piszczek, Shinji Kagawa und Mario Götze waren schon vor acht Jahren dabei, als der BVB Platz eins bis zum Saisonende nicht mehr abgab. Auch Sportdirektor Michael Zorc erlebte damals hautnah mit, wie die Westfalen monatelang auf einer Wolke schwebten. Am Donnerstag sprang Zorc dennoch Trainer Favre zur Seite. "Herbstmeister ist ein Titel, der keiner ist", sagte er: "Damit wollen wir uns gar nicht beschäftigen."

    Gegen Bremen könnte sogar eine Niederlage zur vorzeitigen Herbstmeisterschaft reichen, sollten die Verfolger Borussia Mönchengladbach und Bayern München ebenfalls patzen. Insgeheim hofft der BVB aber, den Vorsprung auf die Verfolger bis zur Winterpause sogar noch auszubauen. Immerhin kommt Gladbach zum Hinrundenfinale nach Dortmund, die Bayern haben noch Leipzig und Frankfurt vor der Brust.

    Favre warnt vor Bremen

    Doch zunächst soll ein Sieg gegen Werder her. Auch wenn Favre, natürlich, vor den Grün-Weißen warnte. "Bremen probiert immer, mit den Verteidigern eine Überzahl herzustellen. Aber sie sind auch im Mittelfeld und vorne sehr gefährlich", sagte der BVB-Coach. Die Statistik spricht indes klar für Dortmund. Zehn Heimspiele in Serie hatten die Schwarz-Gelben gegen Bremen gewonnen, bevor sie vor fast genau einem Jahr mit 1:2 verloren. Danach musste Trainer Peter Bosz gehen.

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    Nur zwölf Monate später dürfen die Fans wieder vom Titel träumen. "Natürlich war es nicht vorhersehbar und ist überraschend, dass wir da stehen, wo wir stehen. Das hätte im Juli niemand vorhergesagt", sagte Zorc, um dann gleich wieder auf die Bremse zu treten: "Aber wir sind mit kleinen Schritten dahin gekommen. Fragen zur Meisterschaft oder nach dem Herbstmeistertitel bringen uns nicht weiter."

    Fast scheint es, dass in Dortmund niemand so recht die Herbstmeisterschaft will. Wäre da nicht Hans-Joachim Watzke. "Für den Titel kriegt man nichts, ihn zu haben, ist psychologisch aber nicht schlecht. Das wäre eine schöne Momentaufnahme", sagte der Geschäftsführer: "Mehr aber auch nicht."

    So können Sie Borussia Dortmund - SV Werder Bremen LIVE verfolgen:

    TV: Sky
    Stream: Sky Go
    Liveticker: SPORT1

  • Doppelpack Ayhan: Fortuna gibt Rote Laterne ab

    Fortuna Düsseldorf hat nach einem Kraftakt und dank "Aushilfs-Torjäger" Kaan Ayhan den dringend benötigten Befreiungsschlag gelandet und den dritten Saisonsieg gefeiert.

    Der Aufsteiger erkämpfte sich am 15. Spieltag der Bundesliga ein 2:0 (0:0) gegen den SC Freiburg und verließ mit nun zwölf Punkten den letzten Platz. (Tabelle der Bundesliga)

    Abwehrchef Ayhan (55., 79.) schoss die Fortuna zum insgesamt verdienten Erfolg und belohnte Düsseldorf für eine vor allem im zweiten Durchgang ordentliche Leistung. (Der LIVETICKER zum Nachlesen)

    Freiburg dagegen enttäuschte auf ganzer Linie und kassierte seine vierte Auswärtsniederlage. Mit weiter 17 Punkten hat der SC aber noch immer ein schützendes Polster auf die Abstiegszone.

    Von der Form der Vorwoche, als die Breisgauer den Champions-League-Anwärter RB Leipzig mit 3:0 bezwungen hatten, war Freiburg jedoch weit entfernt. 

    Im ersten Duell der beiden erfahrenen Trainer Friedhelm Funkel und Christian Streich war Freiburg in der Anfangsphase das etwas zielstrebigere Team.

    Fortuna: Lukebakio nur auf der Bank

    Die Fortuna, bei der die beiden Stürmer Dodi Lukebakio und Rekord-Einkauf Marvin Ducksch zunächst auf der Bank saßen, benötigte dagegen einige Minuten, um ins Spiel zu kommen.

    Weil aber auf beiden Seiten Tempo, Ideen und Präzision fehlten, entwickelte sich eine Partie auf äußerst mäßigem Niveau.

    Der CHECK24 Doppelpass mit Christian Ziege, Jens Lehmann und Andreas Bornemann am Sonntag ab 11 Uhr LIVE im TV und STREAM auf SPORT1

    Der Fokus lag klar auf der Defensive - entsprechend dauerte es bis zur ersten nennenswerten Torchance mehr als 30 Minuten. Kenan Karaman, der anstelle von Lukebakio stürmte, schoss jedoch knapp übers Tor (31.).

    Die 39.301 Fans im Düsseldorfer Stadion verabschiedeten die Mannschaften mit Pfiffen in die Halbzeitpause.

    Die Reaktion der Zuschauer zeigte jedoch kaum Wirkung, das Spiel blieb zerfahren, auch wenn Rouwen Hennings mit einem Schuss aus knapp 20 Metern Freiburgs Torhüter Alexander Schwolow (49.) prüfte.

    Erste Saisontore von Ayhan

    Dies war der Startschuss für eine starke Phase der Fortuna, die Ayhan mit seinem ersten Saisontor krönte. (Spielplan und Ergebnisse der Bundesliga)

    Der 24-Jährige hatte von Trainer Funkel zuletzt eine Auszeit bekommen und war zudem verletzt - bei den vergangenen vier Ligaspielen hatte er also nur zusehen dürfen.

    Die Highlights der Partie in Bundesliga Pur am Sonntag ab 9.30 Uhr im TV und STREAM auf SPORT1

    Der Treffer gab Düsseldorf merklich Sicherheit, der Aufsteiger erspielte sich weitere Chancen. Die beste vergab Benito Raman (67.), der bei einem Konter nach einem Querpass von Hennings an Schwolow scheiterte.

    Freiburg ohne zwingende Torchancen

    Freiburg erhöhte nun das Risiko, Coach Streich brachte mit Florian Niederlechner einen weiteren Stürmer. Doch in der zunehmend hektisch werdenden Partie fehlte dem SC die nötige Ruhe, um zwingende Torchancen zu erspielen.

    Stattdessen luden die Breisgauer den Aufsteiger mit schlechten Pässen immer wieder zu gefährlichen Kontern ein. In der Schlussphase ließ Ayhan die Fortuna-Fans erneut jubeln.

  • Doppelpack! Gomez schießt VfB zum Sieg

    Angeführt von "Doppelpacker" Mario Gomez hat der VfB Stuttgart einen wichtigen Dreier im Kampf gegen den Abstieg aus der Bundesliga geholt. Die Schwaben drehten die Partie gegen Hertha BSC und setzten sich 2:1 (0:1) durch. Die Berliner verpassten den dritten Sieg in Folge. (Der LIVETICKER zum Nachlesen)

    Der Ex-Nationalstürmer war mit seinen ersten Toren seit über zwei Monaten (64. und 76.) für den VfB erfolgreich. Tor-Debütant Maximilian Mittelstädt (38.) traf für die Berliner.( Spielplan und Ergebnisse der Bundesliga)

    Die Highlights der Partie in Bundesliga Pur am Sonntag ab 9.30 Uhr im TV und STREAM auf SPORT1

    Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt sahen die 45.000 Zuschauer in der Stuttgarter Arena zunächst nicht viel Erwärmendes. Beide Mannschaften leisteten sich zahlreiche Fehler, in den Strafräumen passierte so gut wie nichts. Dass Mittelstädt bei seinem Schussversuch in aussichtsreicher Position wegrutschte, war bezeichnend (9.). (Spielplan und Ergebnisse der Bundesliga)

    Hertha nimmt das Heft in die Hand

    Nach einer Viertelstunde nahm die Hertha das Heft für einige Minuten in die Hand. Die ersatzgeschwächten Gastgeber, die ohne Weltmeister Benjamin Pavard, Pablo Maffeo, Dennis Aogo, Holger Badstuber, Berkay Özcan sowie den gesperrten Erik Thommy auskommen mussten, reagierten zumeist nur. (Tabelle der Bundesliga)

    Der CHECK24 Doppelpass mit Christian Ziege, Jens Lehmann und Andreas Bornemann am Sonntag ab 11 Uhr LIVE im TV und STREAM auf SPORT1

    Für spielerische Höhepunkte konnten die Hauptstädter, bei denen Salomon Kalou, Derrick Luckassen, Karim Rekik, Niklas Stark, Javairo Dilrosun, Marko Grujic und Arne Maier fehlten, aber auch nicht sorgen. Das Spiel war ein Langweiler, der nach 25 Minuten immer noch keine Torchance zu bieten hatte.

    Ibisevic mit seinem 100. Bundesligaspiel

    Erst in der 29. Minute sorgte der Ex-Stuttgarter Vedad Ibisevic in seinem 100. Bundesligaspiel im Dress der Berliner   für einen Hauch von Gefahr. Knapp zehn Minuten später machte es Mittelstädt besser und erzielte sein erstes Bundesligator.

    Nach dem Seitenwechsel gingen die Stuttgarter immerhin etwas mutiger zu Werke. Die erste Möglichkeit im zweiten Durchgang hatte aber Ibisevic (58.). Auch nach einer Stunde stand nicht eine Chance für den VfB zu Buche. Der Ausgleich durch Gomez nach Vorarbeit von Nicolas Gonzalez fiel aus dem Nichts.

    Im Anschluss drängten die Schwaben auf die Führung. Chadrac Akolo konnte die große Möglichkeit per Kopf aber nicht nutzen (74.). Gomez war kurz darauf nach einer Flanke von Kapitän Christian Gentner deutlich erfolgreicher.

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