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letzte Aktualisierung: 16.02.2019 13:46
  • Favres Krisenplan: "Müssen weiter so spielen"

    Lucien Favre wird trotz vier Pflichtspielen in Folge ohne Sieg bei Bundesliga-Tabellenführer Borussia Dortmund nicht alles auf den Kopf stellen.

    "Wir müssen weiter so spielen, aber mit mehr Geduld. Wir kreieren Torchancen, das machen wir gut. Wir dürfen aber nicht mehr solche Tore kriegen. Wir müssen das korrigieren", sagte Favre vor dem Spiel am Montag bei Schlusslicht 1. FC Nürnberg (Bundesliga: Nürnberg - Dortmund, Mo., ab 20.30 Uhr im LIVETICKER).

    Der deutsche Rekordmeister Bayern München hat am Freitagabend mit dem 3:2-Erfolg beim FC Augsburg vorgelegt und den Rückstand auf den BVB auf zwei Punkte verkürzt. "Das spielt keine Rolle", sagte Sportdirektor Michael Zorc, der von blindem Aktionismus nichts hält: "Wir haben auch in der Vorrunde Fehler gemacht. Jetzt wird jeder Fehler bestraft. Wir haben aktuell kein Spielglück. Wir werden jetzt nicht alles ändern."

    Den Herbstmeister plagen allerdings weiterhin Verletzungssorgen. Kapitän Marco Reus fällt ebenso weiter aus wie Lukasz Piszczek. Auch Abwehrchef Manuel Akanji steht wohl nicht zur Verfügung. Hoffnung besteht bei Julian Weigl und Paco Alcacer. "Er hat wieder trainiert", sagte Favre über seinen spanischen Joker.

    Unterschätzen will der BVB die Nürnberger trotz der Tabellensituation und des 7:0-Erfolgs im Hinspiel nach der Trennung von Trainer Michael Köllner nicht. "Die Sinne sind geschärft. Wir werden alles dafür tun, wieder in die Erfolgsspur zurückzukommen", sagte Zorc.

    Die PK zum Nachlesen im Ticker:

    +++ Ende der PK +++

     Lucien Favre und Michael Zorc bedanken sich bei den Journalisten und verlassen den Presseraum.

    +++ Spielt Bayern-Sieg in Augsburg eine Rolle?

    "Wir haben überhaupt nicht darüber gesprochen. Es spielt keine Rolle, dass sie gewonnen haben", sind sich beide einig. 

    +++ Stärken der Nürnberger +++

    "Gegen Bremen hat Nürnberg in einem typischen 4-4-2 gespielt. Sie haben das gut gemacht, waren gut organisiert. Sie haben eine sehr athletische Mannschaft und haben gut verteidigt."

    +++ Nimmt BVB Club-Spiel auf die leichte Schulter? +++

    "Die Gefahr sehe ich nicht. Wir haben im Moment auch nicht unbedingt eine Erfolgssträhne, insofern sind unsere Sinne sehr geschärft und wir werden alles tun, damit wir wieder in die Erfolgsspur zurückkommen." An dieser Stelle ergreift auch Lucien Favre noch einmal das Wort und verweist auf das ausgezeichnete Spiel der Nürnberger gegen Bremen.

    +++ Favre zum Trainerwechsel bei Nürnberg +++

    "Wir müssen uns auf alle Fälle vorbereiten. Ich habe die letzten Spiele der Nürnberger gespielt. Gegen Bremen haben sie zum Beispiel hervorragend gespielt. Es ist immer speziell, wenn ein neuer Trainer kommt, auch für die Spieler. Über das System der Nürnberg wissen wir jetzt nicht viel, aber das können wir nicht ändern."

    +++ Zorc zur Rolle und Kritik von Sammer +++

    "Grundsätzlich darf sich Matthias Sammer äußern, das ist sein Job als Experte", stellt Zorc klar. Auch zur Kritik von Sammer, der BVB sei jetzt in der Realität angekommen nimmt er Stellung. "Wir waren immer in der Realität. Was er ausdrücken möchte ist, dass klar war, dass es auch einmal eine Phase gibt, wo man nicht jedes Spiel im Hurra-Spiel gewinnen kann. Einige unseren Fehler haben wir in der Vorrunde auch schon gemacht, nur momentan hat man das Gefühl, dass jeder Fehler bestraft wird. Wir haben im Moment kein Spielglück."

    +++ Was erwartet Favre von der Mannschaft +++

    "Wir erwarten dass sie weiter so spielen aber mit mehr Geduld. Außerdem wollen wir nicht mehr solche Tore kriegen, das ist das Wichtigste. In der Hinrunde hatte unsere Gegner auch solche Torchancen, die haben wir aber nicht kassiert. Damals hat niemand etwas gesagt. Jetzt ist es passiert und wir müssen unser Bestes geben, diese Dinge zu verbessern", erklärt Favre. 

    +++ Zorc zur Kritik von Friedhelm Funkel +++

    "Ich kenne Friedhelm schon sehr lange und mag ihn sehr. Er macht einen super Job in Düsseldorf, trotzdem würde ich empfehlen, sich über die eigenen Spieler Gedanken zu machen und sich nicht über unsere Spieler öffentlich zu äußern. Zumal wir pikanterweise die Info haben, dass am letzten Samstag im Teamhotel der Düsseldorfer das gleiche passiert ist. Das hat bei unseren Spielern zu einem leichten Lächeln und zu Kopfschütteln geführt."

    +++ Favre und Zorc über Montagsspiele +++

    "Vor einiger Zeit habe ich gesagt, dass Spiele am Montag nicht optimal sind. Jetzt spielen wir aber am Montag und Schluss. Wir sind froh, dass wir seit dem Champions-League-Spiel vier Tage Pause hatten", erklärt der Trainer. Auch Michael Zorc ist einem Montagsspiel nach der Pleite gegen Tottenham nicht abgeneigt. "In diesem speziellen Fall ist es vorteilhaft, weil wir mehr Zeit haben. Zudem kann der ein oder andere Spieler, der vorher verletzungsbedingt ausgefallen war, wieder dazukommen."

    +++ Favre zu den Personalsorgen +++

    "Einige Spieler trainieren wieder. Weigl, Akanji, Alcacer und Piszczek trainieren wieder. Piszczek kann aber auf keinen Fall zurückkommen. "

    +++ Die PK beginnt +++

    Lucien Favre und Michael Zorc betreten den Presseraum und sind bereit für die Fragen der Journalisten.

    +++ Turbulente Tage für den BVB +++

    Erst das bittere Pokalaus gegen Werder, dann verspielten die Dortmunder am letzten Bundesliga-Spieltag eine 3:0-Führung gegen Hoffenheim, zuletzt gingen die Schwarzgelben in der Champions League gegen Tottenham mit 0:3 unter. Auch der Besuch eines Frisörs im Teamhotel kurz vor dem Spiel in London sorgte für Aufregung.

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    Gegen Bundesliga-Schlusslicht Nürnberg soll nach vier sieglosen Pflichtspielen in Folge endlich wieder ein Dreier her.

    +++ Herzlich willkommen +++

    Herzlich willkommen zur Pressekonferenz von Borussia Dortmund. Am Montag geht es in der Bundesliga gegen die krisengeplagten Nürnberger (Bundesliga: Nürnberg - Dortmund, Mo., ab 20.30 Uhr im LIVETICKER).

    Haben sich die Spieler von der Pleite in der Königsklasse erholt? Wie ist die Marschrichtung gegen den Club und wird Marco Reus rechtzeitig fit? Trainer Lucien Favre soll um 13 Uhr auf dem Podium Platz nehmen.

  • Pikanter Zorc-Konter auf Funkels BVB-Kritik

    BVB-Sportdirektor Michael Zorc hat die Kritik von Fortuna-Trainer Friedhelm Funkel an einigen BVB-Profis gekontert.

    "Ich mag Friedhelm Funke sehr, er macht einen gut Job. Doch ich würde ihm empfehlen, dass er sich um seine Spieler Gedanken machen soll. Wir haben pikanterweise die Info, dass es am vergangenen Samstag im Düsseldorfer Teamhotel eine ähnliche Aktion gab", sagte Zorc am Samstag auf der BVB-PK vor der Partie beim 1. FC Nürnberg (Bundesliga: Nürnberg - Dortmund, Mo., ab 20.30 Uhr im LIVETICKER) am Montag.

    "Das hat bei uns zu einem leichten Lächeln und Kopfschütteln geführt", führte der 56-Jährige weiter aus.

    In ungewöhnlich drastischen Worten hatte Funkel die Aktion von fünf Dortmunder Spielern, die sich am Abend vor dem Spiel gegen die Tottenham Hotspur (0:3) von Star-Coiffeur Sheldon Edwards die Haare schneiden ließen, kritisiert.

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    "Die haben doch so viel Zeit für einen Friseurbesuch, das kann man zu jeder anderen Zeit erledigen", schimpfte Funkel.

  • Alarm vor Liverpool! Nur ein Lichtblick in der Bayern-Abwehr

    Vor genau zwei Wochen rügte Niko Kovac seine Elf nach der 1:3-Pleite in Leverkusen und erinnerte sie daran, dass "Meisterschaften in der Defensive entschieden werden".

    Gemäß dieses fußballerischen Credos können die Bayern in dieser Saison eigentlich nicht Meister werden, denn beim 3:2-Erfolg in Augsburg offenbarten die Münchner erneut eklatante Abwehrschwächen. Bereits 26 Gegentore fing sich die Kovac-Elf in dieser Saison ein. Zum Vergleich: Nach 34 Spieltagen in der Vorsaison waren es 28, in der Spielzeit 2016/17 sogar nur 22 Gegentreffer.

    Bayern-Präsident Uli Hoeneß zu Gast im CHECK24 Doppelpass - am 24. Februar ab 11 Uhr LIVE im TV auf SPORT1

    Beim 1:0 nach 13 Sekunden (Eigentor durch Leon Goretzka und zugleich das schnellste Eigentor der Bundesliga-Geschichte) ließ Joshua Kimmich Augsburg Philipp Max im Rücken laufen und entscheidend flanken. Auch das 2:1 durch Dong-won Ji (23.) wurde über die rechte Seite eingeleitet. In der Mitte stand Niklas Süle zudem schlecht.

    Es war bereits das sechste Pflichtspiel in diesem Jahr mit Gegentoren - und am Dienstag wartet ausgerechnet die Super-Offensive des FC Liverpool im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League. (FC Liverpool - FC Bayern am Di. ab 21 Uhr im LIVETICKER)

    Salihamidzic prangert Fehler an 

    "Das war keine gute Leistung von uns. Klar, wenn man so Spiele vor der Brust hat wie wir in der Champions League, dann hat man das ein bisschen im Hinterkopf. Dann will sich auch keiner verletzen", sagte Hasan Salihamidzic. "Wir müssen uns gegen Liverpool um ein paar hundert Prozent steigern."

    Auch dem Sportdirektor ist nicht entgangen, dass der Tabellenzweite erneut ein mangelhaftes Defensiv-Verhalten zeigte. Salihamidzic räumte sogar ein, "ratlos" über die Darbietung gewesen zu sein - und dennoch ist er für die Partien an der Anfield Road optimistisch: "Es ist ein komplett anderes Spiel."

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    Das sei aber "keine Entschuldigung dafür, dass wir in vielen Situationen unkonzentriert und nicht richtig von Anfang an dabei waren. Das hat sich durch das ganze Spiel gezogen. Wenn ich ein Spieler wäre, würde ich das Spiel ganz schnell vergessen und mich auf das Spiel am Dienstag konzentrieren."

    Süle: "Müssen deutlich kompakter stehen" 

    Das ist auch das Motto von Niklas Süle. "Wir haben schon oft bewiesen, auch letztes Jahr gegen Real Madrid, wie gut wir gegen gute Mannschaften spielen und verteidigen können." Aber auch der 24-Jährige fordert, dass den Bayern die Fehler aus dem Augsburg-Spiel und den Vorwochen am Dienstag "gegen diese pfeilschnellen Spieler" nicht passieren dürfen: "Da müssen wir deutlich kompakter stehen. Das fängt vorne an."

    Damit allein wird es jedoch nicht getan sein.

    Die Defensiv-Sorgen bekommen die Bayern in dieser Saison einfach nicht konstant in den Griff. Gegen Liverpool muss der Rekordmeister vor allem im Umschaltspiel zulegen. Viel zu oft lassen sich die Bayern auskontern, selbst von vermeintlich schwächeren Gegnern. Zum einen, weil die Viererkette oft zu hoch steht, zum anderen lässt sich das Mittelfeld zu häufig und zu einfach überspielen.

    Gut möglich, dass die Bayern im Hinspiel an der Anfield Road daher deutlich tiefer stehen werden als in der Bundesliga. Zudem könnte Kovac auf Abräumer Javi Martinez im defensiven Mittelfeld setzen und damit seine zuletzt favorisierte Offensiv-Variante Thiago/Leon Goretzka sprengen. "Wir haben auch auf der Bank gute Leute. Das wird der Trainer entscheiden", sagte Salihamidzic im Hinblick auf mögliche Änderungen. "Wir müssen aber alle zusammen verteidigen. Da darf sich keiner rausnehmen."

    Hummels einer der Lichtblicke

    Und im Abwehrzentrum? Da ist Mats Hummels derzeit der einzig echte Lichtblick. Auch gegen Augsburg wirkte er sattelfester als Nebenmann Süle.

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    "Ich sage das schon immer: Ich lebe von meinem Rhythmus. Ich bin am besten, wenn ich viel spiele", erklärte Hummels auf SPORT1-Nachfrage. "Das haben auch meine Trainer mit der Zeit immer erkannt. Jupp Heynckes hat zu mir immer gesagt: 'Ich schone dich nicht mehr vor irgendwelchen wichtigen Spielen, weil es für dich wichtiger ist, auf dem Platz zu stehen. Auch wenn es drei Tage vorher ist.' Das tut dann einfach gut. Es ergeben sich Automatismen. Man hat eine größere Sicherheit", erklärte der 30-Jährige.

    Jerome Boateng scheint dagegen unter Niko Kovac derzeit keine Rolle zu spielen und schiebt Mega-Frust. In Augsburg lief er sich nicht eine Bahn lang warm, dehnte sich vorrangig im Stehen und Sitzen. 

    In Liverpool dürfte es also erneut auf das Duo Hummels/Süle ankommen. Aus Bayern-Sicht ist zu hoffen, dass die Sicherheit in der Defensive im entscheidenden Moment zurückkommt - sonst dürfte der Traum vom ersten Titel schnell ausgeträumt sein.

  • Sala in Heimatort beigesetzt worden

    Fast vier Wochen nach dem Absturz einer Privatmaschine über dem Ärmelkanal ist der argentinische Fußball-Profi Emiliano Sala am Samstag in seiner Heimatgemeinde Progreso beigesetzt worden.

    Am Sarg mit den sterblichen Überresten des 28-Jährigen legten viele Menschen im Rahmen der öffentlichen Trauerfeier Blumen, Briefe und Bilder nieder.

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    "Emi war einer von uns, er hat uns viel bedeutet", sagte Daniel Ribero, der Präsident von Salas Heimatverein San Martin de Progreso: "Wir sind nur eine kleine Gemeinde, und Emi war eine echte Berühmtheit. Wir waren alle sehr stolz auf ihn."

    Über 3.000 Menschen nehmen Abschied von Sala

    Mehr als 3000 Trauergäste nahmen Abschied von Sala, Bürgermeister Julio Müller würdigte den Verstorbenen in einer bewegenden Ansprache: "Wir alle tragen Emi in unseren Herzen."

    Zu den Trauergästen gehörten auch Vertreter von Salas letzten beiden Vereinen FC Nantes und Cardiff City. Der Stürmer war in der Winterpause aus Nantes zum Premier-League-Klub nach Cardiff gewechselt.

    Zwei Tage vor dem Unglück am 21. Februar hatte er den Vertrag in Wales unterschrieben und war nur noch einmal nach Nantes zurückgekehrt, um sich dort zu verabschieden. Auf dem Rückflug nach Cardiff geschah die Tragödie. Salas Leichnam war erst am 4. Februar geborgen und einen Tag vor der Trauerfeier nach Argentinien überführt worden.

  • Bayerns legendäres Finaldrama wird wiederholt

    Das Champions-League-Finale 1999 war für den FC Bayern die Mutter aller Niederlagen.

    Gegen Manchester United gaben die Münchner in der Nachspielzeit noch eine 1:0-Führung her. Die Nachspielzeit war gerade angebrochen, als Teddy Sheringham nach einem Eckball den Ausgleich erzielte. Kurz darauf stellte der jetzige United-Trainer Ole Gunnar Solskjaer die Partie völlig auf den Kopf und schoss die Engländer zum 2:1-Triumph.

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    Neuauflage von Finale 1999 im Old Trafford

    Nun haben die Münchner die Chance zur Revanche. Genau 20 Jahre später, am 26. Mai 2019, kommt es zur Neuauflage des legendären Endspiels im Old Trafford. Im Rahmen eines Benfizspiels messen sich die FC Bayern Legends und die Manchester United Legends. Der Erlös der Partie wird an die Manchester United Foundation gespendet. Das gaben die Klubs am Samstag bekannt.

    "Das ist ein wirklich tolles Ereignis, auf das wir uns schon sehr freuen", sagte FC Bayern Legends-Kapitän Lothar Matthäus, der ebenso wie der damals verletzte Torjäger Giovane Elber schon fest für das Spiel zugesagt hat. "Ich konnte im Finale 1999 wegen eines Kreuzbandrisses leider nicht mitspielen. Umso mehr freue ich mich, dass ich dieses Mal aktiv dabei sein kann in diesem tollen Stadion", erklärte Elber.

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    Auf Seiten von United wird Trainer-Legende Sir Alex Ferguson das Team betreuen. "Ich freue mich schon sehr auf diesen besonderen Tag in Old Trafford", sagte der Sir Alex, der mit United sagenhafte 38 Titel einheimste. Das Spiel sei eine "großartige Gelegenheit, viele alte Freunde zu treffen."

    Auch Siegtorschütze Solskjaer soll bei der Partie - allerdings auf dem Feld - mitwirken.

  • Ulli Wegners Weltmeister-Hoffnungen greifen an

    Heute auf der Box-Gala in Koblenz - und bald auf dem Weltmeister-Thron?

    Es ist das erklärte Ziel des Sauerland-Boxstalls, bald wieder einen deutschen Champion zu stellen, womöglich schon im Jahr 2019. Und an diesem Abend sind zwei Hoffnungsträger im Einsatz, die das Zeug dazu haben, diesem Anspruch gerecht zu werden.

    (Boxen: Die Gala in Koblenz mit Abass Baraou und Leon Bunn ab 21 Uhr LIVE im TV und im LIVESTREAM auf SPORT1)

    Da ist das 24 Jahre alte Top-Talent Abass Baraou (vier Kämpfe, vier Siege, zwei Knockouts), das gegen den früheren Halbmittelgewichts-Weltmeister Carlos Molina den nächsten Schritt gehen will - der WBC-International Titel steht als Zusatzanreiz auf dem Spiel. Und da ist das in zwölf Fights ebenfalls unbesiegte Halbschwergewicht Leon Bunn, 26, der es mit dem Ukrainer Viktor Polyakov zu tun bekommt.

    Trainer-Legende Ulli Wegner ist sicher, beide zu Titelträgern formen zu können - so wie es ihm schon mit Sven Ottke, Markus Beyer, Arthur Abraham, Yoan Pablo Hernandez und Marco Huck gelungen ist.

    Ulli Wegner fordert "Ausrufezeichen" von Leon Bunn

    "Ich hatte selten einen so talentierten Boxer wie Abass unter meinen Fittichen", sagte der 76 Jahre alte Kult-Coach im Vorfeld der Kampfnacht. Baraou habe "alle Möglichkeiten, der nächste Weltmeister im Team Sauerland zu werden".

    Auch Bunn lobte Wegner als "unglaublich zuverlässig und fleißig", er werde "seinen Weg gehen", forderte zugleich aber auch, er müsse "gegen Polyakov ein klares Ausrufezeichen setzen". Es muss auch Bunns Anspruch sein gegen den 37 Jahre alten Routinier (19 Kämpfe, 13 Siege).

    Im Gespräch mit SPORT1 zeigt Bunn sich motiviert, diesem Anspruch gerecht zu werden - und seinem großen Ziel näher zu kommen.

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    Leon Bunn fühlt sich gerüstet für baldigen WM-Fight

    "Ich möchte Weltmeister werden und alle Leute schlagen, die es zu schlagen gibt in meiner Gewichtsklasse", sagt Bunn. Der gebürtige Frankfurter hofft, "dass jetzt bald ein Titelkampf kommt, was Größeres kommt und es langsam immer ernster wird."

    Auf einen Zeitplan oder einen Wunschgegner möchte Bunn sich dabei nicht festlegen. Er denke "von Kampf zu Kampf" und vertraue seinem Management. Im Fall des Falls fühlt er sich aber auch für einen baldigen WM-Fight gerüstet: Sollte der Sauerland-Stall schon in diesem Jahr "einen Weltmeisterschaftskampf klarmachen, würde ich mich natürlich sehr freuen".

    "Klarer Plan"

    Bunn, 2015 Deutscher Meister, ist seit Ende 2016 Profi und wird seitdem konsequent an die Weltspitze herangeführt. Sein Weg führte auch über diverse Kämpfe im Ausland, in Dänemark, Bulgarien, Kroatien und Norwegen, er sollte sich frühzeitig daran gewöhnen, auch außerhalb des gewohnten Umfelds seine Leistungen zu bringen. "Um diese Erfahrung bin ich froh", sagt Bunn.

    Generell sieht er sich bei den Sauerlands und Wegner in besten Händen. Sie hätten einen "klaren Plan", ihn in Richtung WM-Titel zu führen.

    Bunn muss ihn nun nur noch umsetzen.

  • Schweizerin führt: Shiffrin braucht Aufholjagd für Gold

    Die Schweizer Skirennläuferin Wendy Holdener greift bei der WM im schwedischen Are nach ihrer dritten Goldmedaille.

    Die Kombinations- und Teamweltmeisterin geht mit einem Vorsprung von 0,11 Sekunden auf Lokalmatadorin Anna Swenn-Larsson ins Finale (Ski-WM: Slalom der Damen ab 14.30 Uhr im LIVETICKER). Dritte ist die kränkelnde Topfavoritin Mikaela Shiffrin (USA/+0,15), die ihren vierten Slalom-Titel hintereinander anpeilt. Riesenslalom-Weltmeisterin Petra Vlhova (Slowakei/0,46) ist nur Fünfte.

    Christina Geiger bot mit der ungünstigen Startnummer 15 bei widrigen Verhältnissen mit Nieselregen und Wind eine couragierte Vorstellung und belegt Zwischenrang sieben. Das Podium ist für die Allgäuerin mit einem Rückstand von 1,51 Sekunden aber wohl außer Reichweite.

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    "Dadurch, dass es ausgefahren war, war es schon etwas härter für mich als für andere", sagte Geiger im ZDF. "Das Gefühl ist nicht gut, aber ich habe probiert, Vollgas zu geben. Alles ist drin, vorne kann noch jemand ausscheiden."

    Lena Dürr (+2,75) kam nach gutem Beginn immer schlechter mit den schwierigen Verhältnissen zurecht und belegt Zwischenrang 15. "Ich werde versuchen, nach vorne zu attackieren. Es ist bestimmt noch was drin", sagte sie. WM-Debütantin Marlene Schmotz schied aus.

  • Löwen Frankfurt bewerben sich erneut um DEL-Lizenz

    Die Löwen Frankfurt haben sich abermals um eine Lizenz in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) beworben.

    Das teilte der Verein aus der DEL2 am Samstag mit. "Wir wollen zurück in die DEL. Dafür werden wir sämtliche uns zur Verfügung stehenden Mittel und Möglichkeiten nutzen", sagte Geschäftsführer Stefan Krämer. Bis 2010 hatte der Klub unter dem Namen Frankfurt Lions in der DEL gespielt.

    "Sollte der Gang in die DEL vor der Wiedereinführung des sportlichen Auf- und Abstiegs 2020/21 möglich sein, werden wir diese Chance gern wahrnehmen", fügte Krämer hinzu.

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    Die Löwen sind der einzige Klub aus der DEL2, der eine Lizenz für die Top-Liga im deutschen Eishockey beantragt hat. Ein Wechsel ist für die Löwen aber nur möglich, sollte einer der 14 aktuellen DEL-Klubs aus lizenztechnischen Gründen aus der Liga ausscheiden.

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