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letzte Aktualisierung: 28.01.2021 06:42
  • Geldrangliste: Triple-Bayern klettern - Schalke in Top 20

    Die Corona-Krise bereitet den Fußball-Klubs große Probleme.

    Wie die neueste Ausgabe des "Football Money League"-Berichts der Finanzexperten der Deloitte Sports Business Gruppe für die Saison 2019/20 zeigt, sind die Umsätze der Top-20-Klubs im Vergleich zum Vorjahr um zwölf Prozent zurückgegangen.

    Zusammengerechnete Erlöse von 8,2 Milliarden Euro der Top 20 (im Schnitt 409 Mio. pro Team) bedeuten aber dennoch den dritthöchsten Wert in der Geschichte des Rankings (seit 2006).

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    FC Bayern durch Triple wieder auf Platz 3

    Der FC Bayern, der das Triple aus Champions League, Deutscher Meisterschaft und DFB-Pokal gewann, büßte zwar vier Prozent an Umsatz ein (insgesamt 634,1 Mio.), verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr aber um einen Platz und steht auf Rang drei.

    Erstmals seit der Saison 2012/13, in der Bayern ebenfalls das Triple gewann, steht der FCB wieder auf dem Podium. (SERVICE: Alle Spiele und Ergebnisse der Bundesliga)

    Schalke 04 verliert, Frankfurt neu dabei

    Borussia Dortmund (-2 Prozent, 365,7 Mio.) landet wie im Vorjahr auf dem 12. Platz, der stark abstiegsbedrohte FC Schalke 04 büßte satte 31 Prozent an Umsatz ein (222,8 Millionen in der vergangenen Saison) und fiel im Ranking einen Platz von 15 auf 16 zurück.

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    Als vierter Bundesligist schaffte es erstmals Eintracht Frankfurt in die Money League. Die Hessen erwirtschafteten ein Umsatz-Plus von sieben Prozent und belegen mit nun 174 Mio. den 20. Platz. (SERVICE: Die Tabelle der Bundesliga)

    Zum ersten Mal seit der Saison 2012/13 sind nun wieder vier Bundesliga-Teams im Ranking.

    Deloitte Football Money League - die Top 20:

    1. FC Barcelona - Umsatz: 715,1 Millionen Euro
    2. Real Madrid - 714,9
    3. FC Bayern München - 634,1
    4. Manchester United - 580,4
    5. FC Liverpool - 558,6
    6. Manchester City - 549,2
    7. Paris St.-Germain - 540,6
    8. FC Chelsea - 469,7
    9. Tottenham Hotspur - 445,7
    10. Juventus Turin - 397,9
    11. FC Arsenal - 388,0
    12. Borussia Dortmund - 365,7
    13. Atlético Madrid - 331,8
    14. Inter Mailand - 291,5
    15. Zenit St. Petersburg - 236,5
    16. Schalke 04 - 222,8
    17. FC Everton -  212,0
    18. Olympique Lyon - 180,7
    19. SSC Neapel - 176,3
    20. Eintracht Frankfurt - 174,0
  • Reset bei Meyer: Alles eine Nummer kleiner

    Vor dem Geißbockheim stieg Max Meyer am Mittwoch aus einem schlichten weißen SUV seines neuen Arbeitgebers.

    Zwar fällt in Zeiten der Corona-Pandemie ohnehin in der Regel das ganz große Tamtam weg, doch auch so wirkte bei Meyers Bundesliga-Rückkehr alles eine Nummer kleiner. Und das lag nicht allein am nasskalten Kölner Schmuddelwetter.

    Zweieinhalb Jahre nach seinem geräuschvollen Abschied vom FC Schalke 04 wagt Meyer nach einer insgesamt durchwachsenen Zeit bei Crystal Palace, die mit der Vertragsauflösung Mitte Januar offiziell endete, nun beim 1. FC Köln einen Neuanfang.

    Heldt: Meyer kommt Köln in finanzieller Hinsicht "extrem" entgegen

    "Der Wechsel zum FC wurde nur möglich, weil Max uns in finanzieller Hinsicht extrem entgegengekommen ist", sagte FC-Geschäftsführer Horst Heldt. Für sein zunächst bis Saisonende laufendes Engagement soll Meyer laut Bild lediglich 250.000 Euro Gehalt beziehen, bei Palace soll er pro Jahr bis zu zehn Millionen Euro verdient haben.

    Der 25-Jährige, der beim Mittelklasseklub aus dem Süden Londons zuletzt keine Rolle mehr gespielt hatte und zur U23 degradiert wurde, will bei den Kölnern vor allem wieder sportlich in Erscheinung treten.

    Meyer sieht 1. FC Köln als Chance

    "Für mich war die Perspektive entscheidend, spielen zu können. Ich will die Chance beim FC nutzen, um mich auf Top-Niveau zu präsentieren und dabei mithelfen, dass der Klub die Klasse hält", sagte Meyer. Am Mittwoch stand er bereits mit seinen neuen Teamkollegen auf dem Platz. Am Sonntag soll der Mittelfeldspieler im Kellerduell gegen Arminia Bielefeld (Bundesliga: 1. FC Köln - Arminia Bielefeld, Sonntag 15.30 Uhr im LIVETICKER) erstmals im Kader stehen.

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    Sollte Meyer, der in der Schalke Knappenschmiede ausgebildet wurde, auch zum Einsatz kommen, wäre es für ihn das erste Bundesligaspiel seit dem 7. April 2018, als seine Auswechslung zur Halbzeit bei Schalkes 2:3-Niederlage beim Hamburger SV sein unrühmliches Ende bei den Königsblauen einleitete.

    Nachdem Meyers Abschied nach geplatzten Vertragsverhandlungen schon länger feststand, entwickelte sich eine unschöne öffentliche Schlammschlacht, die in seiner Suspendierung mündete.

    Unschönes Aus beim FC Schalke 04

    Hängen blieb vor allem das Label "Weltklassespieler", das Meyers Berater Roger Wittmann laut des damaligen Schalke-Managers Christian Heidel im Zusammenhang mit seinem Klienten genannt haben soll. Auch wenn Wittmann die Äußerung später dementierte, wurde Meyer diese Bezeichnung nur schwer wieder los. Für seinen Wechsel zum englischen Durchschnittsklub Crystal Palace musste er entsprechend Häme einstecken.

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    "Es wurde viel Unsinn geschrieben nach dem unschönen Abschied von Schalke", sagte Meyer im SPORT1-Interview vor knapp einem Jahr. "Ich kann jetzt sagen, dass es damals nicht so dramatisch war, vieles wurde aufgebauscht."

    Auch wenn er zuletzt außen vor war, will er die zweieinhalb Jahre bei Crystal Palace nicht missen.

    "Ich bin auf jeden Fall reifer geworden durch den Druck in dieser starken Liga", zog Meyer damals Bilanz. "In einem komplett neuen Umfeld zu leben und etwas Neues zu sehen, hat mir gutgetan." In 56 Pflichtspielen gelangen dem Mittelfeld-Allrounder zwei Tore und drei Vorlagen.

    Heldt lobt Meyers Fähigkeiten

    Mit seinen sportlichen Fähigkeiten, die ihm immerhin vier A-Länderspiele beschert haben, kann er nun für den 1. FC Köln ein wichtiges Puzzleteil im Kampf um den Klassenerhalt werden. "Er kann im Mittelfeld auf mehreren Positionen zum Einsatz kommen, ist spielintelligent, sehr ballsicher und sucht selbst gerne den Abschluss", weiß auch Heldt. "Das will Max bis zum Saisonende bei uns einbringen und seine Qualitäten in der Bundesliga wieder unter Beweis stellen."

    Und vielleicht gibt es bei geglücktem Klassenerhalt im Sommer dann etwas mehr Tamtam in Köln.

  • "Dringende persönliche Gründe": Union-Präsident fehlt bei JHV

    Die Corona-Pandemie hat Union Berlin finanziell schwer zugesetzt.

    Den in der Saison 2019/20 erwirtschafteten Einnahmen von 70,40 Millionen Euro standen Ausgaben in Höhe von 77,84 Millionen Euro gegenüber.

    So steht am Ende der ersten Bundesliga-Spielzeit der Köpenicker ein Minus in Höhe von 7,44 Millionen Euro. Dies teilte Union auf der digitalen Mitgliederversammlung am Mittwoch mit.

    Zingler fehlt kurzfristig

    Union-Präsident Dirk Zingler konnte aus dringenden persönlichen Gründen kurzfristig nicht an der Mitgliederversammlung teilnehmen. Er wurde von Präsidiumsmitglied Oskar Kosche vertreten.

    Für die laufende Saison planen die Berliner mit Einnahmen in Höhe von voraussichtlich 77,79 Millionen Euro und Ausgaben von 77,75 Millionen Euro.

  • So schlagen sich Bayerns Leihspieler

    Der Sprung in die erste Mannschaft ist bei kaum einem Verein so schwer wie beim FC Bayern München.

    Daher verlassen den deutschen Rekordmeister Jahr für Jahr Talente auf der Suche nach Spielzeit auf Leihbasis.

    In der aktuellen Saison sind es vier Jungprofis, die sich über den Umweg Ausland beziehungsweise zweite Liga nachhaltig für die Profimannschaft des FC Bayern empfehlen wollen.

    SPORT1 zeigt, wie sich Lars Lukas Mai, Christian Früchtl, Adrian Fein und Michael Cuisance bislang schlagen:

    Lars Lukas Mai:

    Hat in dieser Saison den Durchbruch im Profibereich geschafft. Der 1,90 Meter große Innenverteidiger stand für den Zweitligisten SV Darmstadt 98 bislang in sechszehn Ligaspielen auf dem Platz.

    Dabei überzeugte der 20-Jährige so sehr, dass ihn Stefan Kuntz im Oktober erstmals in die U21-Nationalmannschaft einlud, "was für mich persönlich noch mal ein Riesenschritt war", so Mai gegenüber dem Lilienblog.

    Aufgrund seiner starken Leistungen liegen dem Abwehrhünen laut der Gazzetta dello Sport gleich mehrere Anfragen aus dem Ausland vor, darunter auch von Lazio Rom, was SPORT1 bestätigen kann.

    Ob der 20-Jährige am Saisonende überhaupt zum FC Bayern zurückkehrt, ist wohl auch deshalb "noch völlig offen".

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    Christian Früchtl:

    Hat sich seine Leihe beim 1. FC Nürnberg ganz anders vorgestellt. Der 20-Jährige hat das Torwart-Duell gegen Christian Mathenia verloren und schmort deshalb seit Saisonbeginn auf der Bank.

    Dabei wollte er in dieser Saison eigentlich den nächsten Schritt in Richtung Bundesliga machen, nachdem er im Vorjahr für die zweite Mannschaft von Bayern in der 3. Liga das Tor gehütet hatte.

    So sagte Früchtl vor der Saison noch dem Portal transfermarkt.de: "Ich will nun höherklassig Spielpraxis sammeln. Ich hoffe, dass ich das beim 1. FC Nürnberg kann." Bislang hofft er darauf vergebens.

    Statt Druck auf Neuer und Nübel zu machen muss Früchtl wohl eher aufpassen, dass er nicht von Ron-Torben Hoffmann in der Rangfolge der Münchener Torwart-Talente überholt wird. Dieser hütet derzeit das Tor der zweiten Mannschaft von Bayern.

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    Adrian Fein:

    Verbrachte als einziger des Quartetts bereits die vorherige Saison auf Leihbasis. Zeigte beim Hamburger SV zwischenzeitlich ansprechende Leistungen. Kehrte im Sommer nach München zurück, von wo aus er nach Eindhoven verliehen wurde.

    Kommt bei der PSV bislang nicht über die Rolle des Rotationsspielers hinaus. Stand zwar bereits vierzehn Mal auf dem Platz, jedoch nur zwei Mal über die vollen 90 Minuten.

    Trotzdem sollen die Bosse von PSV mit einer Verpflichtung des Sechser liebäugeln. Laut dem Eindhovens Dagblad besitzt der niederländische Erstligist eine Kaufoption in Höhe von sechs Millionen Euro.

    Dem niederländischen Reporter Robin Jongmans zufolge, ist die sportlich Führung "sehr zufrieden" mit der Entwicklung Feins. "Jeder hat in den kurzen Momenten, in denen er in Aktion war, gesehen, dass er Fußball spielen kann", führte Jongmans aus. 

    Tatsächlich ließ Fein mit einem Tor und drei Vorlagen bereits hier und da seine Offensivqualitäten aufblitzen.

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    Michael Cuisance:

    Ist der wohl prominenteste Leihspieler der Bayern. Kam im Sommer 2019 von Borussia Mönchengladbach auf der Suche nach mehr Spielzeit. Setzt diese nun bei Olympique Marseille fort.

    Spielt dort eine gute Rolle. Stand in allen Champions-League-Spielen der Gruppenphase sowie vierzehn Ligapartien auf dem Rasen. Durfte jedoch nur in gut der Hälfte aller Partie von Beginn an ran (elf).

    Agiert bei OM zumeist etwas offensiver als noch bei den Münchenern. Lässt jedoch (noch) die nötige Torgefahr vermissen. Ist wettbewerbsübergreifend noch ohne eigenen Treffer und steuerte bislang erst eine Torvorlage bei.

    Marseille-Coach André Villas-Boas hält dennoch große Stücke auf den Franzosen. Bereits im November vergangenen Jahres sagte der portugiesische Trainer zur Personalie Cuisance: "Ein Spieler, bei dem ich hoffe, dass wir die Kaufoption ziehen können." Diese liegt laut der L’Equipe bei rund 18 Millionen Euro. 

    Ob Marseille diese Summe zahlen will, geschweige denn kann, dürfte stark vom Abschneiden in dieser Saison abhängen. Derzeit rangiert l'OM auf Platz sechs. (Ligue 1: Die Tabelle)

  • Schalke-Comeback von Huntelaar weiter offen

    Der kriselnde Traditionsklub Schalke 04 muss voraussichtlich noch länger auf das Comeback von Rückkehrer Klaas-Jan Huntelaar warten.

    Der Niederländer absolvierte am Mittwoch nur Teile des Mannschaftstrainings, im Anschluss trainierte er individuell. Ein Einsatz am Samstag bei Werder Bremen erscheint fraglich.(Werder vs Schalke am Samstag ab 15.30 Uhr im Liveticker)

    Wegen Wadenproblemen hatte Huntelaar bereits in den vergangenen beiden Partien gegen Bayern München (0:4) und den 1. FC Köln (1:2) gefehlt.

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    Kolasinac und William fit

    Besser sieht es bei Sead Kolasinac aus. Der vom FC Arsenal ausgeliehene Außenverteidiger trainierte nach einer Oberschenkelverletzung die komplette Einheit mit der Mannschaft.

    Der dritte Winter-Neuzugang, Rechtsverteidiger William, war ebenfalls auf dem Platz.

  • Leverkusen holt nächsten Verteidiger von der Insel

    Bayer 04 Leverkusen hat sich auf der Rechtsverteidigerposition mit Jeremie Frimpong verstärkt.

    Der 20 Jahre alte niederländische Junioren-Nationalspieler kommt vom schottischen Meister Celtic Glasgow und unterschrieb bei der Werkself einen langfristigen Vertrag bis 2025.

    Der CHECK24 Doppelpass mit Jochen Schneider und Volker Struth am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1

    "Mit Jeremie Frimpong haben wir einen höchst entwicklungsfähigen Spieler für uns gewinnen können und damit erneut einen zukunftsweisenden Transfer für Bayer 04 realisiert. Er ist technisch stark, außerordentlich schnell und verfügt über einen ausgeprägten Offensivdrang", sagte Bayer-Sportdirektor Simon Rolfes.

    Vor zwei Wochen hatte Bayer bereits Verteidiger Timothy Fosu-Mensah (23) vom englischen Rekordmeister Manchester United verpflichtet. Der niederländische Nationalspieler wurde am Samstag gegen den VfL Wolfsburg (0:1) in der Halbzeit eingewechselt und feierte sein Debüt.

  • Darum leuchtet die Allianz Arena am Wochenende bunt

    Die Allianz Arena wird an diesem Wochenende bunt aufleuchten!

    Anlässlich des "Erinnerungstags im deutschen Fußball" will der FC Bayern damit ein Zeichen gegen Diskriminierung setzen und für mehr Toleranz in unserer Gesellschaft sensibilisieren.

    Dafür wird unter anderem beim Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim am Samstag das Stadion in den Regenbogenfarben rot, orange, gelb, grün, blau und violett leuchten. (FC Bayern vs Hoffenheim am Samstag ab 15.30 Uhr im Liveticker)

    "Mia san bunt!"

    Auch der Innenraum der Arena wird entsprechend bunt gestaltet und Manuel Neuer wird eine Kapitänsbinde in den Farben tragen, die für Vielfalt stehen.

    "Der FC Bayern steht als weltoffener Verein für Toleranz und Vielfalt. In dieser Welt dürfen Homophobie, Hass und Ausgrenzung egal welcher Art keine Rolle spielen. Ich habe es schon oft gesagt und wiederhole es sehr gerne: Mia san bunt!", sagte FCB-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge zu dieser Aktion.

    Der "Erinnerungstag im deutschen Fußball" ist an den Internationalen Holocaust-Gedenktag am 27. Januar angelehnt. In diesem Jahr liegt der Themenschwerpunkt der Aktion "!NieWieder" auf der gleichgeschlechtlichen Liebe.

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  • Nächste Runde im VfB-Zoff: "Größte interne Krise"

    Der Führungsstreit beim VfB Stuttgart geht in die nächste Runde - und der Machtkampf zwischen Präsident Claus Vogt und Sportvorstand Thomas Hitzlsperger spitzt sich dabei immer weiter zu!

    Nun weigert sich Vogt "gegen den erklärten Willen meiner beiden weiteren Präsidiumsmitglieder", der für den 18. März geplanten Mitgliederversammlung seine Zustimmung zu geben. Er will die Veranstaltung verschieben und auch nicht im angedachten Rahmen abhalten.

    Das teilte er am Mittwoch in einem Schreiben auf der Klubhomepage mit - und erhob erneut schwere Vorwürfe. (SERVICE: Die Tabelle der Bundesliga)

    Vogt will Mitgliederversammlung bei VfB Stuttgart verschieben

    Eigentlich sollte die Versammlung, auf der der Präsident für die kommenden vier Jahre gewählt wird, am 18. März stattfinden, wegen Corona als rein digitale Veranstaltung.

    Neben Vogt hatte auch Sportvorstand Hitzlsperger seine Kandidatur angekündigt. (SERVICE: Alle Spiele und Ergebnisse der Bundesliga)

    Vogt erklärte jetzt: "Es bestehen berechtigte Interessen der Mitglieder, dass die Versammlung weder in der beabsichtigten Form als rein digitale Veranstaltung, noch zu dem beabsichtigten Termin bereits am 18.03.2021 stattfindet."

    Er sehe "eine offene, transparente, direkte und ehrliche Kommunikation" bei der Veranstaltung nicht gegeben, so der Präsident, der laut Satzung formal einladen muss. Das digitale Format betrachte er "grundsätzlich als Risiko", zumal sich schon die Wahlabstimmung 2019 über WLAN "zum PR-Debakel" ausgeweitet habe.

    VfB Stuttgart "in der größten internen Krise" der Geschichte

    Der VfB-Präsident richtete in seinem offenen Brief außerdem warnende Worte an die Mitglieder. "Ich befürchte, wir befinden uns in der größten internen Krise, die dieser Verein in seiner auch in der Vergangenheit lebhaften Geschichte erlebt hat", erklärte Vogt.

    Der Umgang mit seinen Anregungen (Verlegung auf September, kein reines Online-Format) und den weitergeleiteten Argumenten "aus dem Mitgliederkreis, aus Fan-Clubs, Fan-Kreisen und dem Vereinsbeirat selbst" durch die Vereinsgremien ("meine beiden Präsidiumskollegen unter Einbeziehung des Vereinsbeirates") habe sein "Vertrauen darin, dass die vorgenannten und die noch nachfolgenden Aspekte in unserem Verein ausreichend Berücksichtigung finden, stark erschüttert", betonte Vogt.

    Er wolle nicht ins Detail gehen, erklärte der Präsident, "ich musste jedoch feststellen, dass es ein sehr weitgehendes Desinteresse gab, überhaupt eine Diskussion der sehr guten Argumente gegen eine digitale Ausrichtung der Mitgliederversammlung aufzunehmen."

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    Datenskandal und Hitzlsperger vs. Vogt

    Neben dem Datenskandal und die angebliche Weitergabe von Mitgliederdaten, mit der sich sogar der baden-württembergische Landesdatenschutzbeauftragte befasst, beschäftigte vor allem der Zoff zwischen Vogt und Hitzlsperger die Schwaben in letzter Zeit.

    Hitzlsperger, der sich am Sonntag auf einer Pressekonferenz einmal mehr verteidigte, hatte den Klub-Präsident Vogt in einem offenen Brief kurz vor dem Jahreswechsel scharf attackiert und seine Kandidatur für dessen Amt verkündet. Vogt hatte seinerseits mit einem offenen Brief gekontert und dabei die Fans hinter sich gebracht.

    Hitzlsperger entschuldigte sich intern wie öffentlich bei Vogt, die Wogen konnte er damit aber nur bedingt glätten. Der offene Brief sei "sicher nicht meine größte Sternstunde" gewesen, räumte er auch am Sonntag noch einmal ein.

    Unterstützung erhielt Hitzlsperger zuletzt von Sportdirektor Sven Mislintat im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1: "Für mich hat Thomas die Glaubwürdigkeit, dass es ihm nicht um Macht geht. Es gibt Probleme und die müssen sie intern lösen. Thomas hat sich für die Wortwahl im Brief entschuldigt und das darf man ihm auch abnehmen."

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