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letzte Aktualisierung: 16.02.2019 13:48
  • Favres Krisenplan: "Müssen weiter so spielen"

    Lucien Favre wird trotz vier Pflichtspielen in Folge ohne Sieg bei Bundesliga-Tabellenführer Borussia Dortmund nicht alles auf den Kopf stellen.

    "Wir müssen weiter so spielen, aber mit mehr Geduld. Wir kreieren Torchancen, das machen wir gut. Wir dürfen aber nicht mehr solche Tore kriegen. Wir müssen das korrigieren", sagte Favre vor dem Spiel am Montag bei Schlusslicht 1. FC Nürnberg (Bundesliga: Nürnberg - Dortmund, Mo., ab 20.30 Uhr im LIVETICKER).

    Der deutsche Rekordmeister Bayern München hat am Freitagabend mit dem 3:2-Erfolg beim FC Augsburg vorgelegt und den Rückstand auf den BVB auf zwei Punkte verkürzt. "Das spielt keine Rolle", sagte Sportdirektor Michael Zorc, der von blindem Aktionismus nichts hält: "Wir haben auch in der Vorrunde Fehler gemacht. Jetzt wird jeder Fehler bestraft. Wir haben aktuell kein Spielglück. Wir werden jetzt nicht alles ändern."

    Den Herbstmeister plagen allerdings weiterhin Verletzungssorgen. Kapitän Marco Reus fällt ebenso weiter aus wie Lukasz Piszczek. Auch Abwehrchef Manuel Akanji steht wohl nicht zur Verfügung. Hoffnung besteht bei Julian Weigl und Paco Alcacer. "Er hat wieder trainiert", sagte Favre über seinen spanischen Joker.

    Unterschätzen will der BVB die Nürnberger trotz der Tabellensituation und des 7:0-Erfolgs im Hinspiel nach der Trennung von Trainer Michael Köllner nicht. "Die Sinne sind geschärft. Wir werden alles dafür tun, wieder in die Erfolgsspur zurückzukommen", sagte Zorc.

    Die PK zum Nachlesen im Ticker:

    +++ Ende der PK +++

     Lucien Favre und Michael Zorc bedanken sich bei den Journalisten und verlassen den Presseraum.

    +++ Spielt Bayern-Sieg in Augsburg eine Rolle?

    "Wir haben überhaupt nicht darüber gesprochen. Es spielt keine Rolle, dass sie gewonnen haben", sind sich beide einig. 

    +++ Stärken der Nürnberger +++

    "Gegen Bremen hat Nürnberg in einem typischen 4-4-2 gespielt. Sie haben das gut gemacht, waren gut organisiert. Sie haben eine sehr athletische Mannschaft und haben gut verteidigt."

    +++ Nimmt BVB Club-Spiel auf die leichte Schulter? +++

    "Die Gefahr sehe ich nicht. Wir haben im Moment auch nicht unbedingt eine Erfolgssträhne, insofern sind unsere Sinne sehr geschärft und wir werden alles tun, damit wir wieder in die Erfolgsspur zurückkommen." An dieser Stelle ergreift auch Lucien Favre noch einmal das Wort und verweist auf das ausgezeichnete Spiel der Nürnberger gegen Bremen.

    +++ Favre zum Trainerwechsel bei Nürnberg +++

    "Wir müssen uns auf alle Fälle vorbereiten. Ich habe die letzten Spiele der Nürnberger gespielt. Gegen Bremen haben sie zum Beispiel hervorragend gespielt. Es ist immer speziell, wenn ein neuer Trainer kommt, auch für die Spieler. Über das System der Nürnberg wissen wir jetzt nicht viel, aber das können wir nicht ändern."

    +++ Zorc zur Rolle und Kritik von Sammer +++

    "Grundsätzlich darf sich Matthias Sammer äußern, das ist sein Job als Experte", stellt Zorc klar. Auch zur Kritik von Sammer, der BVB sei jetzt in der Realität angekommen nimmt er Stellung. "Wir waren immer in der Realität. Was er ausdrücken möchte ist, dass klar war, dass es auch einmal eine Phase gibt, wo man nicht jedes Spiel im Hurra-Spiel gewinnen kann. Einige unseren Fehler haben wir in der Vorrunde auch schon gemacht, nur momentan hat man das Gefühl, dass jeder Fehler bestraft wird. Wir haben im Moment kein Spielglück."

    +++ Was erwartet Favre von der Mannschaft +++

    "Wir erwarten dass sie weiter so spielen aber mit mehr Geduld. Außerdem wollen wir nicht mehr solche Tore kriegen, das ist das Wichtigste. In der Hinrunde hatte unsere Gegner auch solche Torchancen, die haben wir aber nicht kassiert. Damals hat niemand etwas gesagt. Jetzt ist es passiert und wir müssen unser Bestes geben, diese Dinge zu verbessern", erklärt Favre. 

    +++ Zorc zur Kritik von Friedhelm Funkel +++

    "Ich kenne Friedhelm schon sehr lange und mag ihn sehr. Er macht einen super Job in Düsseldorf, trotzdem würde ich empfehlen, sich über die eigenen Spieler Gedanken zu machen und sich nicht über unsere Spieler öffentlich zu äußern. Zumal wir pikanterweise die Info haben, dass am letzten Samstag im Teamhotel der Düsseldorfer das gleiche passiert ist. Das hat bei unseren Spielern zu einem leichten Lächeln und zu Kopfschütteln geführt."

    +++ Favre und Zorc über Montagsspiele +++

    "Vor einiger Zeit habe ich gesagt, dass Spiele am Montag nicht optimal sind. Jetzt spielen wir aber am Montag und Schluss. Wir sind froh, dass wir seit dem Champions-League-Spiel vier Tage Pause hatten", erklärt der Trainer. Auch Michael Zorc ist einem Montagsspiel nach der Pleite gegen Tottenham nicht abgeneigt. "In diesem speziellen Fall ist es vorteilhaft, weil wir mehr Zeit haben. Zudem kann der ein oder andere Spieler, der vorher verletzungsbedingt ausgefallen war, wieder dazukommen."

    +++ Favre zu den Personalsorgen +++

    "Weigl, Akanji, Alcacer und Piszczek trainieren wieder. Piszczek kann aber auf keinen Fall gegen Nürnberg zurückkommen. "

    +++ Die PK beginnt +++

    Lucien Favre und Michael Zorc betreten den Presseraum und sind bereit für die Fragen der Journalisten.

    +++ Turbulente Tage für den BVB +++

    Erst das bittere Pokalaus gegen Werder, dann verspielten die Dortmunder am letzten Bundesliga-Spieltag eine 3:0-Führung gegen Hoffenheim, zuletzt gingen die Schwarzgelben in der Champions League gegen Tottenham mit 0:3 unter. Auch der Besuch eines Frisörs im Teamhotel kurz vor dem Spiel in London sorgte für Aufregung.

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    Gegen Bundesliga-Schlusslicht Nürnberg soll nach vier sieglosen Pflichtspielen in Folge endlich wieder ein Dreier her.

    +++ Herzlich willkommen +++

    Herzlich willkommen zur Pressekonferenz von Borussia Dortmund. Am Montag geht es in der Bundesliga gegen die krisengeplagten Nürnberger (Bundesliga: Nürnberg - Dortmund, Mo., ab 20.30 Uhr im LIVETICKER).

    Haben sich die Spieler von der Pleite in der Königsklasse erholt? Wie ist die Marschrichtung gegen den Club und wird Marco Reus rechtzeitig fit? Trainer Lucien Favre soll um 13 Uhr auf dem Podium Platz nehmen.

  • Pikanter Zorc-Konter auf Funkels BVB-Kritik

    BVB-Sportdirektor Michael Zorc hat die Kritik von Fortuna-Trainer Friedhelm Funkel an einigen BVB-Profis gekontert.

    "Ich mag Friedhelm Funke sehr, er macht einen gut Job. Doch ich würde ihm empfehlen, dass er sich um seine Spieler Gedanken machen soll. Wir haben pikanterweise die Info, dass es am vergangenen Samstag im Düsseldorfer Teamhotel eine ähnliche Aktion gab", sagte Zorc am Samstag auf der BVB-PK vor der Partie beim 1. FC Nürnberg (Bundesliga: Nürnberg - Dortmund, Mo., ab 20.30 Uhr im LIVETICKER) am Montag.

    "Das hat bei uns zu einem leichten Lächeln und Kopfschütteln geführt", führte der 56-Jährige weiter aus.

    In ungewöhnlich drastischen Worten hatte Funkel die Aktion von fünf Dortmunder Spielern, die sich am Abend vor dem Spiel gegen die Tottenham Hotspur (0:3) von Star-Coiffeur Sheldon Edwards die Haare schneiden ließen, kritisiert.

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    "Die haben doch so viel Zeit für einen Friseurbesuch, das kann man zu jeder anderen Zeit erledigen", schimpfte Funkel.

  • Alarm vor Liverpool! Nur ein Lichtblick in der Bayern-Abwehr

    Vor genau zwei Wochen rügte Niko Kovac seine Elf nach der 1:3-Pleite in Leverkusen und erinnerte sie daran, dass "Meisterschaften in der Defensive entschieden werden".

    Gemäß dieses fußballerischen Credos können die Bayern in dieser Saison eigentlich nicht Meister werden, denn beim 3:2-Erfolg in Augsburg offenbarten die Münchner erneut eklatante Abwehrschwächen. Bereits 26 Gegentore fing sich die Kovac-Elf in dieser Saison ein. Zum Vergleich: Nach 34 Spieltagen in der Vorsaison waren es 28, in der Spielzeit 2016/17 sogar nur 22 Gegentreffer.

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    Beim 1:0 nach 13 Sekunden (Eigentor durch Leon Goretzka und zugleich das schnellste Eigentor der Bundesliga-Geschichte) ließ Joshua Kimmich Augsburg Philipp Max im Rücken laufen und entscheidend flanken. Auch das 2:1 durch Dong-won Ji (23.) wurde über die rechte Seite eingeleitet. In der Mitte stand Niklas Süle zudem schlecht.

    Es war bereits das sechste Pflichtspiel in diesem Jahr mit Gegentoren - und am Dienstag wartet ausgerechnet die Super-Offensive des FC Liverpool im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League. (FC Liverpool - FC Bayern am Di. ab 21 Uhr im LIVETICKER)

    Salihamidzic prangert Fehler an 

    "Das war keine gute Leistung von uns. Klar, wenn man so Spiele vor der Brust hat wie wir in der Champions League, dann hat man das ein bisschen im Hinterkopf. Dann will sich auch keiner verletzen", sagte Hasan Salihamidzic. "Wir müssen uns gegen Liverpool um ein paar hundert Prozent steigern."

    Auch dem Sportdirektor ist nicht entgangen, dass der Tabellenzweite erneut ein mangelhaftes Defensiv-Verhalten zeigte. Salihamidzic räumte sogar ein, "ratlos" über die Darbietung gewesen zu sein - und dennoch ist er für die Partien an der Anfield Road optimistisch: "Es ist ein komplett anderes Spiel."

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    Das sei aber "keine Entschuldigung dafür, dass wir in vielen Situationen unkonzentriert und nicht richtig von Anfang an dabei waren. Das hat sich durch das ganze Spiel gezogen. Wenn ich ein Spieler wäre, würde ich das Spiel ganz schnell vergessen und mich auf das Spiel am Dienstag konzentrieren."

    Süle: "Müssen deutlich kompakter stehen" 

    Das ist auch das Motto von Niklas Süle. "Wir haben schon oft bewiesen, auch letztes Jahr gegen Real Madrid, wie gut wir gegen gute Mannschaften spielen und verteidigen können." Aber auch der 24-Jährige fordert, dass den Bayern die Fehler aus dem Augsburg-Spiel und den Vorwochen am Dienstag "gegen diese pfeilschnellen Spieler" nicht passieren dürfen: "Da müssen wir deutlich kompakter stehen. Das fängt vorne an."

    Damit allein wird es jedoch nicht getan sein.

    Die Defensiv-Sorgen bekommen die Bayern in dieser Saison einfach nicht konstant in den Griff. Gegen Liverpool muss der Rekordmeister vor allem im Umschaltspiel zulegen. Viel zu oft lassen sich die Bayern auskontern, selbst von vermeintlich schwächeren Gegnern. Zum einen, weil die Viererkette oft zu hoch steht, zum anderen lässt sich das Mittelfeld zu häufig und zu einfach überspielen.

    Gut möglich, dass die Bayern im Hinspiel an der Anfield Road daher deutlich tiefer stehen werden als in der Bundesliga. Zudem könnte Kovac auf Abräumer Javi Martinez im defensiven Mittelfeld setzen und damit seine zuletzt favorisierte Offensiv-Variante Thiago/Leon Goretzka sprengen. "Wir haben auch auf der Bank gute Leute. Das wird der Trainer entscheiden", sagte Salihamidzic im Hinblick auf mögliche Änderungen. "Wir müssen aber alle zusammen verteidigen. Da darf sich keiner rausnehmen."

    Hummels einer der Lichtblicke

    Und im Abwehrzentrum? Da ist Mats Hummels derzeit der einzig echte Lichtblick. Auch gegen Augsburg wirkte er sattelfester als Nebenmann Süle.

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    "Ich sage das schon immer: Ich lebe von meinem Rhythmus. Ich bin am besten, wenn ich viel spiele", erklärte Hummels auf SPORT1-Nachfrage. "Das haben auch meine Trainer mit der Zeit immer erkannt. Jupp Heynckes hat zu mir immer gesagt: 'Ich schone dich nicht mehr vor irgendwelchen wichtigen Spielen, weil es für dich wichtiger ist, auf dem Platz zu stehen. Auch wenn es drei Tage vorher ist.' Das tut dann einfach gut. Es ergeben sich Automatismen. Man hat eine größere Sicherheit", erklärte der 30-Jährige.

    Jerome Boateng scheint dagegen unter Niko Kovac derzeit keine Rolle zu spielen und schiebt Mega-Frust. In Augsburg lief er sich nicht eine Bahn lang warm, dehnte sich vorrangig im Stehen und Sitzen. 

    In Liverpool dürfte es also erneut auf das Duo Hummels/Süle ankommen. Aus Bayern-Sicht ist zu hoffen, dass die Sicherheit in der Defensive im entscheidenden Moment zurückkommt - sonst dürfte der Traum vom ersten Titel schnell ausgeträumt sein.

  • Weinzierl hofft gegen RB auf Hitzlsperger-Effekt

    Thomas Hitzlsperger stand mit dunkler Sonnenbrille am Rande des Trainingsplatzes. Der neue Sportvorstand des krisengeplagten VfB Stuttgart verfolgte das Geschehen ganz genau. (Bundesliga: VfB Stuttgart - RB Leipzig ab 15.30 Uhr im LIVETICKER)

    "Für mich ist das Wichtigste, nah beim Trainer zu sein, nachzufragen, wie ich helfen kann, damit wir schnell wieder die Kurve kriegen", sagte Hitzlsperger und fügte an: "Das ist kein hoffnungsloses Unterfangen."

    Die Hoffnungen ruhen bei den Schwaben im Abstiegskampf vor allem auf dem 36-Jährigen. Auch der schwer angeschlagene Trainer Markus Weinzierl, der im Heimspiel gegen RB Leipzig wohl nur noch auf Bewährung auf der Bank sitzt, erwartet durch den Wechsel an der VfB-Spitze einige Impulse.

    Er hofft auf den Hitzlsperger-Effekt. Ein Neustart habe "einen gewissen Charme: neue Ideen, neuer Schwung, eine positive Stimmung. Ich hoffe, dass das ansteckt und die Jungs mitnimmt", sagte der 44-Jährige.

    Hitzlsperger will Aufbruchsstimmung erzeugen

    Hitzlsperger, der Michael Reschke ablöste, hatte bereits am Mittwoch versucht, der Mannschaft ins Gewissen zu reden und nach sechs Spielen ohne Sieg Aufbruchstimmung zu erzeugen.

    Dies sei "eine gute Ansprache" gewesen, sagte Weinzierl, betonte aber auch: "Es zählt nur die Leistung auf dem Platz. Die Spieler müssen es regeln." Um den Trainer zu retten. Der Druck auf Weinzierl ist angesichts einer erschütternden Bilanz mit zehn Niederlagen aus 14 Spielen enorm.

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    Weinzierl weiß, dass er nach dem desolaten Auftritt seiner Mannschaft in Düsseldorf (0:3) Erfolge vorweisen muss. "Wir, und auch der Trainer, brauchen die Punkte. Wir wissen, dass wir ein anderes Gesicht zeigen müssen, wir müssen auch mal in der Außenseiterrolle überraschen", forderte er.

    Verzichten muss Weinzierl gegen RB auf Dennis Aogo (Wadenverletzung) und Timo Baumgartl, der an den Folgen einer Gehirnerschütterung leidet. Nicolas Gonzalez fehlt rotgesperrt. Für ihn sei im Angriff Mario Gomez "die erste Option", sagte Weinzierl. "Radikale Wechsel" schloss er trotz der jüngsten Enttäuschungen aus.

    Wölfe-Coach Labbadia warnt vor Mainz

    Trainer Bruno Labbadia (53) vom VfL Wolfsburg kann im Duell mit Mainz 05 aller Voraussicht nach wieder auf Admir Mehmedi setzen. "Er konnte die letzten beiden Einheiten komplett mittrainieren", sagte Labbadia vor der Partie am Samstag. (Bundesliga: VfL Wolfsburg - FSV Mainz 05 ab 15.30 Uhr im LIVETICKER)

    Der 27 Jahre alte Schweizer litt zuletzt unter Adduktorenproblemen und musste zwei Spiele aussetzen.

    Vor den Rheinhessen hat der VfL-Coach großen Respekt. "Es gibt Vereine, wie auch Mainz, in denen jeder Spieler die DNA verinnerlicht hat", sagte Labbadia: "Sie arbeiten und kämpfen, pressen stark, können es aber auch spielerisch." 

    Wolfsburg geht mit 32 Punkten und mit Tuchfühlung zu den Europapokal-Plätzen in die Partie, die Mainzer stehen als Elfter (27) vier Ränge hinter den Niedersachsen. 

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    Hannover mit frischem Schwung unter Doll

    Nach dem ersten Sieg unter Trainer Thomas Doll geht Hannover 96 derweil mit frischem Schwung ins schwere Auswärtsspiel am Samstag bei der TSG Hoffenheim. (Bundesliga: TSG 1899 Hoffenheim - Hannover 96 ab 15.30 Uhr im LIVETICKER)

    "Ich habe in der Woche gespürt, dass die Stimmung eine andere ist. Das ist auch total nachvollziehbar, wenn man so viel Nackenschläge bekommen hat", sagte Doll am Donnerstag. Gleichzeitig hätten seine Spielern "nicht den Eindruck erweckt, dass sie glauben, jetzt geht es von alleine".

    Mit dieser "guten Mischung aus Konzentration und Lockerheit" wolle man gegen Hoffenheim die miserable Auswärtsbilanz aufbessern, betonte der gebürtige Malchiner. Seit 22 Ligaspielen in der Fremde hat 96 nicht mehr gewonnen.

    Schalke-Personallage entspannt sich

    Gute Nachrichten für Fans von Schalke 04: Einige der vielen Personalprobleme bei Schalke 04 beginnen sich aufzulösen. (Bundesliga: Schalke 04 - SC Freiburg ab 15.30 Uhr im LIVETICKER)

    Angreifer Guido Burgstaller (Waden- und Achillessehnenverletzung) sei schmerzfrei und mache "einen guten Eindruck", wie Trainer Domenico Tedesco avor dem Ligaheimspiel gegen den SC Freiburg berichtete. Auch für Steven Skrzybski (nach Muskelfaserriss) könne es für einen Platz im Kader reichen.

    Tedesco fordert nach zuletzt zwei Niederlagen Ergebnisse. "Wir müssen nun punkten und einfach gewinnen", sagte er. Sportvorstand Christian Heidel betonte, es gebe "niemanden in irgendeinem Gremium bei Schalke 04, der derzeit zufrieden ist"

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  • Nach erstem Schock: Bayern macht Hoffnung bei Coman

    Die Kapuze ins Gesicht gezogen, den Kopf nach unten hängend - so verließ der tragische Held Kingsley Coman am späten Freitagabend das Augsburger Stadion.

    Eigentlich hätte der Matchwinner vor Freude strahlen können. Wäre da nicht diese Schrecksekunde kurz vor Schluss beim 3:2-Sieg gegen den FC Augsburg gewesen: Bei einem Foul von Kevin Danso verletzte sich der Flügelflitzer des FC Bayern erneut am linken Sprunggelenk.

    Doch am Samstagvormittag gab der FC Bayern leichte Entwarnung. Der Franzose sei "eine Option" für das Achtelfinal-Hinspiel gegen den FC Liverpool am Dienstag (Champions League: FC Liverpool - FC Bayern am Di. ab 21 Uhr im LIVETICKER). Eine genaue Diagnose nannte der Klub aber nicht.

    In Augsburg, wo Coman die ersten beiden Bayern-Tore erzielte, war der Franzose am Freitagabend an der Seitenlinie behandelt worden und nicht mehr aufs Spielfeld zurückgekehrt.

    Die Katakomben des Augsburger Stadions verließ er jedoch ohne Krücken, der linke Fuß war bandagiert und nicht in einem Schuh. 

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    Kovac zunächst in Sorge

    "Er hat Schmerzen, es ist eine Bändergeschichte. Wir müssen die Untersuchungen abwarten", hatte Bayern-Trainer Niko Kovac nach der Partie zunächst erklärt. "Mit ihm haben wir eine ganz andere Dynamik. Als er verletzt war, hat er uns sehr gefehlt. Deshalb hoffe ich, dass er uns zur Verfügung steht", ergänzte er.

    Immer wieder plagte sich der Franzose in der Vergangenheit mit Verletzungen herum. Gleich in der ersten Partie der Saison, dem 3:1-Sieg gegen die TSG Hoffenheim, riss Coman bei einem Foul von Nico Schulz das Syndesmoseband im linken Fuß. 

    Coman verpasst WM

    Es war die gleiche Verletzung, die Coman schon im vergangenen Februar erlitten hatte. Die ihn die WM mit Frankreich gekostet hatte, die vielleicht nie wiederkommende Chance, ein Teil des Weltmeister-Teams zu werden.

    Kein Wunder, dass der Frust da groß war. Und noch größer wurde, als die Verletzung dann quasi bei erster Gelegenheit wieder aufbrach. 

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    Auch im Herbst 2016 hatte Coman schon einen Kapselriss am linken Sprunggelenk erlitten.

    Comeback im Dezember

    Für große Aufregung sorgte der junge Franzose, der seit Anfang Dezember wieder im Einsatz ist, als er im Januar in einem Interview anklingen ließ, dass er bei einer weiteren Verletzung seine Karriere beenden könnte.

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    "Ich werde eine dritte Operation an meinem Fuß nicht akzeptieren. Genug ist genug. Vielleicht ist mein Fuß dafür nicht gemacht. Ich werde dann ein anderes Leben führen, ein anonymes Leben", hatte er in einer französischen TV-Sendung gesagt - und später dann relativiert. 

    Er habe damit nur gemeint, dass er hinwerfen würde, wenn ihm dieselbe Blessur im selben Jahr zum dritten Mal passieren würde.

    Das scheint nach dem ersten Schock von Augsburg allerdings nicht der Fall zu sein.

  • Rummenigge über Umbruch: "Bei uns hat keiner Geduld"

    Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern, hat über die Unterschiede des Umbruchs in München und Dortmund gesprochen.

    "Dortmund hat eine völlig andere Philosophie. Wir sehen wie Jadon Sancho auftrumpft. Bei uns ist der Anspruch anders. Bei uns hat keiner Geduld. Wir haben im Verein keine Geduld und die Öffentlichkeit hat dreimal keine Geduld. Dieser Verein will Erfolg haben. Der Erwartungsanspruch ist riesig und dem wollen wir gerecht werden", sagte er bei Eurosport.

    Die Münchner haben den ersten Schritt des Umbruchs vollzogen, "im Sommer wird sicher Schritt zwei folgen. Die Mannschaft, die da jetzt spielt: Der Mix gefällt mir sehr gut", sagte Rummenigge.

    "Salihamidzic hat alles richtig gemacht"

    Angesprochen auf die Abfuhr bei Chelsea-Talent Callum Hudson-Odoi im Januar, meinte der 63-Jährige: "Was den Spieler von Chelsea betrifft (Callum Hudson-Odoi, Anm. d. Red.), der hatte einen Vertrag. Da kannst du auf den Tisch legen, was du willst, die verkaufen ihn gerade nicht."

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    Rummenigge betonte: "Hasan Salihamidzic hat da alles richtig gemacht. Wir haben auch nicht immer jeden Spieler bekommen, den wir im Kopf hatten. Wir leben in einer Zeit, in der die englischen Klubs große Konkurrenten sind um die Topspieler. Ich finde aber nicht, dass wir uns Sorgen um die Zukunft machen müssen. Wir haben eine gute Mannschaft, die sich im Sommer noch ein wenig verjüngen wird mit ein paar neuen Gesichtern."

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    Am Freitagabend gewann der FC Bayern beim FC Augsburg mit 3:2 und konnte den Rückstand auf Spitzenreiter Dortmund zumindest bis Montag (Bundesliga: 1. FC Nürnberg - Borussia Dortmund am Mo. ab 20.30 Uhr im LIVETICKER) auf zwei Zähler verkürzen.

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  • Heidel vergleicht Tedesco mit Klopp und Tuchel

    Schalkes Sportvorstand Christian Heidel hat in den höchsten Tönen von Trainer Domenico Tedesco gesprochen und ihn auf eine Stufe mit Jürgen Klopp und Thomas Tuchel gestellt.

    "Intelligenz, Fachwissen, Ausstrahlung, Fleiß und Überzeugungskraft schon im jungen Alter. Mein Problem ist: Nachdem ich mit den Besten zusammengearbeitet habe, liegt meine Messlatte ziemlich hoch. Bei Domenico muss ich sagen: Der passt in diese Reihe", sagte Heidel der Süddeutschen Zeitung.

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    Heidel erläuterte weiter: "Ich habe von Anfang an genau das Gleiche gesehen wie bei Jürgen und Thomas: Der Junge muss sich entwickeln."

    Heidel über Tedesco: "Dellen gehören dazu"

    Tedeso werde Fehler machen, aber das Wichtigste sei: "Er ist intelligent und versteht, genau wie Klopp und Tuchel. Domenico Tedesco ist jetzt schon ein guter Trainer, aber auch er wird über Jahre ein noch besserer Trainer werden, davon bin ich felsenfest überzeugt, auch wenn er eine schwierige Phase durchläuft. Dellen gehören dazu, die hatte Klopp in Mainz auch."

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    Bei seinem Ex-Klub Mainz hatte Heidel einst mit Klopp und Tuchel zusammengearbeitet. Sein Vertrag bei Schalke läuft noch bis 2020. Auf die Frage, ob er diesen erfüllen wolle, sagte der Sportvorstand: "Natürlich - wenn die Gesamtgemengelage stimmt. Es kommt natürlich auf die Aufgabenstellung an, welche Erwartungen bestehen. Anspruch und Möglichkeiten müssen im Einklang stehen."

    Die Schalker rangieren vor dem Duell mit dem SC Freiburg (Bundesliga: FC Schalke 04 - SC Freiburg ab 15.30 Uhr im LIVETICKER) aktuell in der Bundesliga-Tabelle auf Platz 14 und treffen im Achtelfinale der Champions League am Mittwoch auf Manchester City.

  • Kovac schlägt vor Liverpool Alarm: Alles muss besser werden!

    Nur bedingt bereit für Anfield: Vier Tage vor dem Champions-League-Kracher beim FC Liverpool hat der FC Bayern in der Bundesliga zwar Spitzenreiter Borussia Dortmund mit einem hart umkämpften, aber verdienten 3:2 (2:2) beim FC Augsburg unter Druck gesetzt. (SERVICE: Ergebnisse der Bundesliga)

    In einem hitzigen bayerischen Derby offenbarten die Münchner aber einmal mehr erhebliche Defensivprobleme. (das Spiel im LIVETICKER zum Nachlesen)

    "Wir müssen uns gegen Liverpool um ein paar hundert Prozent steigern", warnte daher auch Sportdirektor Hasan Salihamidzic.

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    Immerhin verringerte der deutsche Rekordmeister dank Kingsley Coman, der sich kurz vor Schluss noch verletzte, den Rückstand auf den BVB zunächst auf nur noch zwei Zähler. Die Westfalen treten erst am Montag beim 1. FC Nürnberg an. (SERVICE: Die Tabelle der Bundesliga)

    Die erneut äußerst anfällige Bayern-Mannschaft von Trainer Niko Kovac muss sich im mit Spannung erwarteten Achtelfinal-Hinspiel der Königsklasse am Dienstag bei den Reds jedoch im Abwehrverhalten erheblich steigern, um an der berühmten Anfield Road gegen Mo Salah und Co. nicht ein böses Erwachen zu erleben.

    Kovac: Gegen Liverpool muss alles besser werden

    Das sah auch Kovac so. Auf die Frage, was gegen das Team von Jürgen Klopp besser werden muss, antwortete er bei Eurosport: "Alles". Allerdings gab der Kroate auch zu bedenken, dass seine Spieler im Hinterkopf schon ein wenig an Liverpool gedacht hätten und sich daher auch nicht verletzen wollten. 

    "Ich muss sagen, dass die ersten Minuten wirklich schlecht waren", sagte Kovac zur Anfangsphase, in der die Bayern durch ein Eigentor von Leon Goretzka nach nur 13(!) Sekunden in Rückstand gerieten. Kovac sprach von einem verdienten Arbeitssieg und ergänzte: "Wir müssen in Liverpool deutlich besser spielen."

    Leidtragender der unterdurchschnittlichen Defensivleistung war Torwart Manuel Neuer, der nach seiner Daumenverletzung zurückkehrte und so gleich hinter sich greifen musste. "Mit dem Spielaufbau war alles super. Die Gegentore waren natürlich der Wahnsinn. Wir wollten gut verteidigen, das haben wir nicht geschafft", sagte der Kapitän bei Eurosport und fügte an: "Liverpool ist eine offensivstarke Mannschaft. Da müssen wir besser stehen."

    Bayern: Blitz-Eigentor durch Goretzka

    Nach einer Schlafmützigkeit von Joshua Kimmich flankte Philipp Max, der Ball prallte von Leon Goretzka ins eigene Tor. Neuer war machtlos. Es war das schnellste Eigentor der Bundesliga-Geschichte.

    Die Bayern erholten sich vor 30.660 Zuschauern schnell vom frühen Schock und kamen durch den überragenden Coman (17.) zum Ausgleich.

    Doch der stark ersatzgeschwächte FCA nutzte durch Dong Won Ji eine weitere Unsicherheit der Münchner eiskalt aus (23.). Diesmal sah Niklas Süle schlecht aus.

    Siegtreffer durch Alaba

    Es sind Fehler, die Kovac seit Wochen kritisiert und die sich wie ein roter Faden durch die Saison ziehen. Immerhin zeigten die Münchner Moral. Coman gelang der erneute Ausgleich (45.+3). David Alaba brachte die überlegenen Münchner in der 53. Minute dann auf Siegkurs.

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    Für die Bayern war es der neunte Sieg aus den letzten zehn Ligaspielen. Der FCA, der nur magere sechs Punkte aus den letzten 13 Spielen mit neun Niederlagen holte, bleibt weiter in akuter Abstiegsgefahr. 

    Kovac nahm personell keine Rücksicht auf Liverpool und vertraute der Elf, die wohl auch am Dienstag bestehen soll. Jerome Boateng, Franck Ribery, Javi Martinez und der für die Champions League gesperrte Thomas Müller saßen erst einmal auf der Bank.

    Augsburg personell geschwächt

    Der FCA, der auf seine Leistungsträger Daniel Baier, Jeffrey Gouweleeuw, Alfred Finnbogason und Andre Hahn verzichten musste, zeigte trotz personeller Probleme wenig Respekt.

    Bayern-Präsident Uli Hoeneß zu Gast im CHECK24 Doppelpass  - am 24. Februar ab 11 Uhr LIVE im TV auf SPORT1

    Nach dem Blitzstart gerieten die Gastgeber aber schnell unter Druck. Bereits in der dritten Minute hätte James ausgleichen können, ehe dies Coman nach Flanke von Kimmich gelang. Die Freude währte jedoch nicht lange.

    Die Bayern antworteten auf den erneuten Rückstand mit wütenden Angriffen. Robert Lewandowski hatte bei einem Kopfball an die Latte (34.) zunächst Pech, dann "tunnelte" der freistehende Coman FCA-Torwart Gregor Kobel.

    Nach der Pause entwickelte sich eine meist einseitige Begegnung mit einigen sehr guten Chancen für die Bayern. Der FCA steckte aber nie auf - und deckte die Schwächen der Münchner für Liverpool schonungslos auf.

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