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letzte Aktualisierung: 26.04.2019 00:52
  • Video-Schiri nach Elfer-Ärger erneut bei Bremen im Einsatz

    Werder Bremens Trainer Florian Kohlfeldt und Dr. Robert Kampka könnten schon bald ausgiebig über den umstrittenen Strafstoß für den FC Bayern im Pokal-Halbfinale beim SV Werder Bremen sprechen. 

    Kampka war am Mittwochabend als Video-Assistent in Köln im Einsatz, am Samstag ist er als vierter Offizieller bei Werders Spiel bei Fortuna Düsseldorf (Fussball, Bundesliga: Fortuna Düsseldorf - Werder Bremen am Sa. ab 15.30 Uhr im LIVETICKER) angesetzt. In dieser Funktion ist er erster Ansprechpartner der Coaches am Spielfeldrand. 

    Dr. Jochen Drees, Projektleiter für den Bereich Video-Assistent beim DFB, hatte am Donnerstag den Austausch zwischen Schiedsrichter Daniel Siebert und dem Video-Assistenten in Köln - eben Dr. Robert Kampka - kritisiert

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    Die Kommunikation sei "nicht gut abgelaufen", erklärte Drees. Siebert hatte sich die Szene nicht selbst angeschaut, Drees hätte sich allerdings ein On-Field-Review gewünscht.

    Dabei soll es nach Bild-Informationen aus DFB-Kreisen zu einer fatalen Panne gekommen sein. Siebert habe ein vermeintliches Foul am Fuß von Coman gepfiffen (Kontakt am Fuß gab es allerdings nicht) und dies auch VAR Robert Kampka mitgeteilt.

    Dieser habe sich laut Bild jedoch auf den Kontakt am Oberkörper konzentriert, diesen bereits für ausreichend für einen Elfmeter erachtet und darum auch nicht veranlasst, dass Referee Siebert die Szene selbst noch einmal ansieht.

  • Streitfall Videobeweis: Das läuft schief - das sind die Lösungen

    Der Videobeweis, immer wieder der Videobeweis.

    Er sollte den Fußball gerechter machen – aber hat er es wirklich getan? Da gehen die Meinungen auseinander. Das Wirrwarr um den umstrittenen Foulelfmeter gegen Theodor Gebre Selassie vom SV Werder Bremen im DFB-Pokal gegen den FC Bayern München ist der aktuellste Aufhänger.

    Gebre Selassie hatte Bayern-Stürmer Kingsley Coman nach einem ersten Rempler einen kleinen Schubser verpasst, der Franzose fiel zu Boden. Schiedsrichter Daniel Siebert zeigte sofort auf den Punkt. Er schaute sich die Szene nicht noch einmal in der Review-Area an.

    Am Donnerstag bezeichnete Jochen Drees, VAR-Boss beim DFB ein, den Elfer als Fehlentscheidung: "Aus schiedsrichterfachlicher Sicht halten wir die Strafstoßentscheidung für nicht korrekt." Zudem kritisierte er, die Kommunikation zwischen Siebert und Videoassistent Robert Kampka sei "nicht gut abgelaufen".

    Die Umsetzung des Videobeweises im deutschen Fußball hat viele Fans desillusioniert, 60 Prozent befanden jüngst in einer SPORT1-Umfrage im CHECK24 Doppelpass, er hätte es nicht geschafft, den Fußball gerechter zu machen.

    Eine ausweglose Situation? Nicht ganz, es gibt viele gute Gedanken, wie die Situation verbessert werden kann. Top-Schiedsrichter Manuel Gräfe hat sie an gleicher Stelle diskutiert.

    SPORT1 skizziert, wie der Videobeweis besser werden kann.

    - Challenge statt Kompetenz-Wirrwarr

    Wann darf der Video-Assistent eingreifen, wann muss er? Wann darf der Schiri ihn fragen, wann muss er?

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    Grundsätzlich ist das alles geregelt, dennoch bleibt viel Raum für Irritationen und Interpretationen – wann genau ist eine Fehlentscheidung so "klar und offensichtlich", dass Köln laut DFB-Vorgabe intervenieren soll?

    Eine einfachere Alternative: die Challenge-Lösung. Jedes Team bekommt eine bestimmte Anzahl an Gelegenheiten, strittige Schiedsrichter-Pfiffe überprüfen zu lassen.

    Das wäre simpler und klarer und würde die Schiedsrichter von der vertrackten Aufgabe befreien, zu entscheiden, wann und unter welchen Umständen sie ihre eigenen Entscheidungen zurücknehmen sollten.

    Gräfe gehört zu den Befürwortern der Challenge, die sich in anderen Sportarten (Football, Tennis, Hockey) bewährt hat. Allerdings schließen die FIFA-Regularien sie bislang aus, um die Autorität der Schiedsrichter nicht zu untergraben. Dabei zeigt sich mehr und mehr: Es ist genau andersrum.

    - Entscheidungen via Mikrofon erklären

    Ein zuletzt immer häufiger geäußerter Wunsch: Schiedsrichter sollen den Fans im Stadion ihre Entscheidungen kurz erklären, zwecks Transparenz und um zu beruhigen, wenn Unklarheit die Stimmung aufheizt.

    Auch das wird beispielsweise in der NFL seit Jahren erfolgreich praktiziert. Dort ist der Hauptschiedsrichter mit einem Mikrofon ausgestattet und teilt die die Entscheidung samt Begründung selbst dem Stadion und somit auch den TV-Zuschauern direkt mit.

    Gräfe ist dafür und ist auch sicher, dass keiner seiner Kollegen ein Problem damit haben wird: "Wer vor 80.000 in Dortmund einläuft, hat auch kein Problem auf ein Mikro zu drücken und zwei Sätze zu sprechen."

    - Echte Profi-Bedingungen für Schiedsrichter

    Für Gräfe hängt das Thema "Verbesserung des Videobeweises" unmittelbar zusammen mit einer größeren Frage: die Verbesserung der Schiedsrichter-Situation im Allgemeinen.

    Aus seiner Sicht ist es Zeit, Profi-Schiedsrichter einzuführen: "Die meisten gehen immer noch arbeiten montags bis freitags und sollen dann am Samstag Top-Leistung bringen" – für Gräfe widersinnig.

    Eine entsprechend bessere Entlohnung wäre für Profi-Unparteiische die logische Konsequenz, aber nicht nur daran hakt es für Gräfe: "Struktur, Vorbereitung, Rahmenbedingungen: Da gibt es noch viele Sachen, die man verbessern kann." Beim Schiedsrichter-Trainingslager seien auf 80 Schiedsrichter zwei Trainer gekommen: "Der Schiedsrichter-Bereich muss sich weiterentwickeln, professionalisieren – auch wenn sich da schon viel getan und beim DFB eine neue Offenheit herrscht."

    Gräfe regt auch an, darüber nachzudenken, ob Regeln wie die Altersgrenze von 47 Jahren oder die Leistungstests ins eigene Fleisch schneiden: "Ist es für den Schiri wirklich wichtig, dass er die 40 Meter in 6,00 oder in 5,99 Sekunden schafft?"

    Er findet, dass der Videobeweis den Erwartungsdruck auf die jungen Schiedsrichter eher erhöht statt verringert hat – und dass erfahrenere Kollegen weniger streng ausgesiebt werden sollten.

    - Weniger ist mehr

    Der Videobeweis ist nicht die Antwort auf alles – und womöglich ist es die klügste Lösung, sich ehrlich einzugestehen, wo er es nicht ist und dort dann auch einen Schritt zurückzugehen und ihn wieder abzuschaffen.

    Gräfe hat in der Hinsicht eine klare Meinung: Der VAR sei eindeutig eine Hilfe bei "räumlichen Fragen" - Abseits oder nicht, Ball über der Torlinie oder nicht, Foul oder Handspiel innerhalb oder außerhalb des Strafraums.

    Das gelte jedoch nicht bei "Bewertungsfragen", die für Interpretation offen sind (Absichtliches Handspiel? Elfmeterwürdiger Kontakt?): Dort werde "die Diskussion vom Platz nach Köln nur verlagert". Hat das wirklich was gebracht? Fragwürdig.

    Durch mehrfache Ansicht der Bilder kann natürlich eine fundiertere Entscheidung getroffen werden, als wenn sich der Referee alleine auf die Wahrnehmung in Bruchteilen von Sekunden verlassen muss  - bei der Beurteilung der Bilder werden aber Meinungsverschiedenheiten nie ausgeräumt werden können. 

    Nicht ohne Grund beließen auch andere Sportarten mit Videobeweis die Entscheidungshoheit über solche Bewertungsfragen beim Unparteiischen auf dem Platz.

    Gräfe ist deshalb dafür, "in ein, zwei Jahren zu evaluieren, was funktioniert und was nicht". Es gibt gute Argumente, die Bewertungsfragen beim Videobeweis auszuklammern oder sie nur noch innerhalb eines eingeschränkten Challenge-Systems zuzulassen.

  • Hecking nimmt Hazard in Schutz

    Trainer Dieter Hecking vom Bundesligisten Borussia Mönchengladbach hat Angreifer Thorgan Hazard gegen Kritik in Schutz genommen. "Wir brauchen mehr Torgefahr. Da ist nicht nur Hazard gefordert. Die ausbaufähige Torausbeute in der Rückrunde nur an ihm festzumachen, ist mir zu billig", sagte der scheidende Coach der Fohlen.

    Am Samstag tritt die Borussia beim abstiegsbedrohten Traditionsklub VfB Stuttgart an, der vom neuen Interimscoach Nico Willig betreut wird. Hecking: "Unsere Erkenntnisse, was die Spielweise des VfB angeht, sind auch noch nicht bei hundert Prozent. Der neue Trainer will sicher seine Spielidee einbringen und der Trainerwechsel wird bestimmt im mentalen Bereich was bewirken. Darauf müssen wir uns einstellen." (Bundesliga: VfB Stuttgart - Borussia Mönchengladbach, Samstag ab 18:30 Uhr im LIVETICKER)

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    Verzichten muss die Borussia unter anderem auf Raffael (Wadenzerrung), Lars Stindl (Schienbeinbruch) und Michael Lang (Hüftverletzung). Fraglich ist der Einsatz von Nico Elvedi (Prellung am Unterschenkel). 

    Hecking freut sich auf die letzten Saisonspiele  

    Den Rest-Spielplan bewertet Hecking positiv. "Es ist schön, dass wir an allen vier verbleibenden Spieltagen Spiele haben, bei denen es für beide Kontrahenten noch um etwas geht. Das werden spannende Spiele", betonte der Gladbacher Trainer. Aber keine Partie werde "ein Selbstläufer", so Hecking.

  • Preetz spricht über Umbruch im Sommer

    Manager Michael Preetz will im Sommer einen großen Umbruch im Kader von Hertha BSC vermeiden. "Es wird wieder unser Bestreben sein, den Kader im Kern zusammenzuhalten. Wir haben nicht vor, viele Spieler abzugeben", sagte Preetz vor dem Gastspiel bei Eintracht Frankfurt am Samstag. (Bundesliga: Eintracht Frankfurt - Hertha BSC, Samstag, ab 15:30 Uhr im LIVETICKER

    Zugleich wolle man schauen, "dass wir uns punktuell verstärken können. Wir haben einen langen Sommer vor uns", sagte Preetz. Schlüsselspieler wie der derzeit verletzte Niklas Stark oder Valentino Lazaro sollen sich in den Fokus mehrerer Top-Klubs gespielt haben. Die Zukunft von Liverpool-Leihgabe Marko Grujic ist ungewiss.

    Trainersuche läuft auf Hochtouren 

    Fest steht bereits, dass Pal Dardai sein Amt als Cheftrainer nach der laufenden Spielzeit aufgibt. Die Suche nach einem Nachfolger ist im vollen Gange. Die Personalplanungen liefen "auf allen Ebenen auf Hochtouren", sagte Preetz.

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    Den kommenden Gegner Frankfurt lobte der frühere Torjäger, die Eintracht spiele eine "außergewöhnliche Spielzeit".

  • Schalke ohne Quintett beim BVB

    Schalke 04 muss im Revierderby bei Borussia Dortmund am Samstag auf Sascha Riether, Steven Skrzybski, Jewgeni Konopljanka, Alessandro Schöpf und Mark Uth verzichten. Das teilte Trainer Huub Stevens auf der Pressekonferenz am Donnerstag mit. (Bundesliga: Borussia Dortmund - Schalke 04, Samstag, 15:30 Uhr im LIVETICKER)

    "Es sind genügend Spieler für das Derby einsatzfähig", sagte der Niederländer, der die angespannte Personalsituation beim abgestürzten Vizemeister nicht groß thematisieren wollte.

    Stevens äußert sich zu Bentaleb 

    Auch zur Personalie Nabil Bentaleb, der erneut in die U23 strafversetzt wurde, wollte sich Stevens nicht konkret äußern. "Ich gehe nicht in Details. Aber wir mussten diese Maßnahme ergreifen, ich konnte nicht anders. Aber es ist ein Mannschaftssport, es geht nicht um einen Spieler", so der 65-Jährige. Verschiedene Medien hatten gemutmaßt, dass Bentaleb den verpflichtenden Deutsch-Kurs geschwänzt habe.

    Stevens sagte aber noch etwas zur ersten Verbannung des Algeriers Mitte März: "Ich habe gelesen, dass Nabil bei einem Spiel, bei dem er gefehlt hat, bei seiner schwangeren Frau im Krankenhaus gewesen sein soll. Das war am Samstag. Wir haben am Sonntag gefragt, was mit seiner Frau ist - und da war alles in Ordnung. Am Dienstag oder Mittwoch sind wir nach Sevilla gereist und dann sind seine Kinder am Donnerstag auf die Welt gekommen. Seine Frau ist am Mittwoch ins Krankenhaus gegangen. Ich habe ihm als einem der Ersten gratuliert."

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  • BVB mit Abwehrsorgen: Piszczek und Wolf fehlen wohl im Derby

    Titelaspirant Borussia Dortmund muss wohl auch im Derby gegen Schalke 04 am Samstag (15.30 Uhr) auf Lukasz Piszczek verzichten. "Für Lukasz wird es schwer, in den Kader zu kommen", sagte BVB-Trainer Lucien Favre über die Chancen des 33 Jahre alten Abwehrspielers, der an einer Fußverletzung laboriert. (Bundesliga: Borussia Dortmund - Schalke 04 am Samstag im LIVETICKER)

    Ähnlich wie bei Außenverteidiger Marius Wolf, den eine Sprunggelenksverletzung behindert, müsse man aber auch bei Piszczek den Freitag noch abwarten, ehe das Aufgebot für das Match gegen den Erzrivalen bekannt gegeben wird. Bei Wolf sieht es aber deutlich besser aus als bei Piszczek. In Dan-Axel Zagadou (Knieprobleme) fällt ein weiterer Abwehrspieler definitiv aus. "Wir werden eine Lösung finden", sagte Favre. (Die Pressekonferenz im LIVETICKER zum Nachlesen)

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    Der Schweizer, der mit seinem Team in der Tabelle vier Spieltage vor Schluss einen Zähler hinter Titelverteidiger Bayern München liegt, stellte aber unabhängig vom Personal klar: "Wir wollen dieses Derby natürlich gewinnen. Es ist ein wichtiges Spiel für uns."

  • Vielsagende Stevens-PK über Bentaleb und Schalkes Zustand

    Wird ausgerechnet der kriselnde Rivale für den BVB zum Stolperstein im Titelkampf?

    Das Revierderby zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 steht an, unter ungleichen Voraussetzungen: Dortmund will im Titelrennen mit dem FC Bayern München punkten, Schalke im Kampf gegen den Abstieg (Bundesliga: Borussia Dortmund - Schalke 04, Samstag ab 15.30 Uhr im LIVETICKER).

    Aus Schalker Sicht wird das Spiel überschattet von der erneuten Strafversetzung von Nabil Bentaleb in die U23, aus disziplinarischen Gründen.

    Nicht nur zum Fall Bentaleb, sondern auch zum generellen Zustand des Teams verlor Stevens in der PK vor dem Spieltag vielsagende Worte. Der Ticker zum Nachlesen.

    +++ Stevens' abschließender Appell +++

    "Die Jungs machen kleine Schritte, der eine schneller, der andere versteht es vielleicht noch immer nicht. Ich versuche, dass am Samstag alle wissen, was gefragt ist - und ich hoffe, dass es so kommt. Sicherheit habe ich nicht, aber ich hoffe es."

    +++ Stevens würde BVB den Titel gönnen +++

    "Am Ende wird der Bessere oben stehen. Ich habe das Spiel gestern auch gesehen, mit dem Elfmeter. Jetzt muss ich aufpassen, was ich sage. Ich habe Respekt für das, was in Dortmund aufgebaut wurde. Wenn der BVB Meister wird, werde ich gratulieren. Aber die Rivalität bleibt natürlich immer bestehen."

    +++ Wie ist die Stimmung? +++

    "Die Stimmung ist nicht locker, klar. Aber sie ist auch nicht extra angespannt."

    +++ Lob für Extra-Einsatz von Youngster Kutucu +++

    "Ahmed kam zu uns und fragte, ob er bei der U-Mannschaft spielen könnte. Das sind solche Schritte, die ich als positiv empfinde. Ahmed hat ja auch vor kurzem erst sein Abitur absolviert und hat sich dafür wochenlang angestrengt, danach kam er direkt zu uns zum Training. Das war für so einen jungen Burschen sehr viel, da müssen wir im Umgang mit ihm vorsichtig sein."

    +++ War Stevens über die Probleme der Mannschaft überrascht? +++

    "Ja und nein. Wenn du als erfahrener Trainer auf der Tribüne sitzt, merkst du schon etwas", meint Stevens vielsagend. Über die konkreten Probleme sei er dann aber schon überrascht gewesen: "Wenn du nicht in der Kabine oder auf dem Platz bist, siehst und hörst du nicht alles."

    +++ Nur Kampf im Derby? +++

    "Ich hoffe, dass wir bestimmte fußballerische Qualitäten zeigen können. Wir haben bislang immer ordentliche Momente gehabt, aber nicht konstant. Man darf nicht nur defensiv stehen, sondern müssen auch versuchen, offensive Impulse zu setzen."

    +++ Vielsagende Worte über den Zustand der Mannschaft +++

    "Ich kann und darf nicht alles ehrlich sagen. Vielleicht wird es noch einmal kommen, vielleicht intern, vielleicht in der Öffentlichkeit."

    +++ Über die Bedeutung des Derbys +++

    "Das Derby ist immer wichtig und das muss deutlich werden für unsere Fans. Sie spielen um den Titel, wir um etwas anderes. Aber das Derby bleibt wichtig."

    +++ Stevens mit Klarstellung zur ersten Bentaleb-Suspendierung +++

    Stevens kommt auf die erste Suspendierung im März wegen Bentalebs Fehlen beim Spiel gegen RB Leipzig zurück: "Ich habe irgendwo gelesen, dass Nabil nach eigener Aussage damals bei seiner Frau im Krankenhaus war, als wir das Spiel hatten. Das Spiel war am Samstag. Wir haben Nabil am Sonntag gefragt, was mit seiner Frau ist und da war alles in Ordnung. Dann sind wir unter der Woche nach Sevilla gereist und die Zwillinge sind am Donnerstag zur Welt gekommen. Ich war einer der ersten Gratulanten. Ich musste mich rechtfertigen für Sachen, die nicht so sind, wie sie geschrieben wurden. Das ist schade. Ich habe mich damals bei mehreren Leuten erkundigt, bevor ich diese Maßnahme getroffen habe. Aber es ist ein Mannschaftssport, es geht nicht um einen Spieler."

    Bentaleb hatte am 21. März sein Fehlen beim Leipzig-Spiel via Twitter so begründet: "Nach drei Monaten mit meiner Frau im Krankenhaus haben sie mich verrückt gemacht und es wurde vergessen, eine SMS zu schicken."

    +++ Suspendierung von Bentaleb "nicht ohne Grund" +++

    "Ich gehe nicht in die Details, aber es ist nicht ohne Grund passiert. Ich konnte nicht anders. Und das ist schade." Medienberichten zufolge hat Bentaleb nicht alle verpflichtenden Deutschkurse wahrgenommen. Stevens bestätigt das nicht.

    +++ Sarkastische Reaktion auf Frage nach Bentaleb +++

    "Die Frage hatte ich nicht erwartet", antwortet er, als zuerst nach der Suspendierung von Nabil Bentaleb gefragt wird. Und dann, als der Reporter eine zweite Frage ankündigt: "Oh, hast du noch eine zweite?" Er zieht dann die Antwort auf Frage 2 (nach dem Personal) vor und antwortet: "Es sind genügend Spieler fit fürs Derby. Nur Riether, Konoplyanka, Uth und Skrzybski werden uns fehlen." Später ergänzt er: auch Alessandro Schöpf.

    +++ Die PK hat begonnen +++

    Stevens hat das Wort.

    +++ Huub Stevens verspätet sich +++

    Es dauert noch ein bisschen.

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  • BVB-Lazarett? Favre verrät den Stand vor dem Derby

    Hält der BVB den Meisterkampf offen - oder verpasst ausgerechnet der große Rivale ihm einen bitteren Rückschlag?

    Das Revierderby zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 steht an, und es steht bei den beiden Ruhrgebiets-Nachbarn unter einem sehr unterschiedlichen Stern: Während Dortmund im Titelrennen mit dem FC Bayern München punkten will, kämpft Schalke gegen den Abstieg (Bundesliga: Borussia Dortmund - Schalke 04, Samstag ab 15.30 Uhr im LIVETICKER).

    Schalke-Coach Huub Stevens hat schon vorgelegt und über das "Spiel der Spiele" im Ruhrgebiet gesprochen.

    Wie geht Dortmunds Trainer Lucien Favre die psychologisch knifflige Aufgabe an? Der Ticker zur Pressekonferenz zum Nachlesen.

    >>> BVB-PK mit Lucien Favre im LIVETICKER - hier aktualisieren <<<

    +++ Das war's schon +++

    Kurz und schmerzlos - wie die Pressekonferenzen mit Lucien Favre meistens sind - geht die Fragerunde zu Ende.

    +++ Frage über Elfmeter +++

    Favre: "Wenn wir in den Strafraum gehen und einen RICHTIGEN Elfmeter provozieren können, dann müssen wir es machen. Aber das muss korrekt sein. Ich habe lieber kein Tor als durch einen unkorrekten Elfmeter."

    Zorc (lacht): "Elfmeter ist dann, wenn der Schiedsrichter pfeift."

    +++ Welches Spiel erwarten Sie? +++

    Favre: "Sie sind aggressiv und athletisch. Sie sind sehr gefährlich nach Balleroberung. Und bei Standards sind sie sehr gut. Es wird ein schwieriges Spiel, wir wollen es gewinnen."

    +++ Brisanz des Derbys +++

    Zorc: "Die Spieler haben es erlebt, was es bedeutet. Aber ich muss nichts einbremsen und nichts beschleunigen. Es liegt alles auf dem Tisch."

    +++ Wünschen Sie Schalke den Klassenerhalt? +++

    Favre: "Klassenerhalt? Warum nicht? Ich weiß, dass es ein sehr spezielles Derby ist. Im November war es verrückt. Als wir zurückgekommen sind, waren 2000 Fans da, das war verrückt. Aber es ist ein Fußballspiel."

    Zorc: "Grundsätzlich finden wir es gut, wenn die Rivalität weiter in der ersten Liga gelebt werden kann."

    +++ Nochmal Schalke +++

    Favre: "Schalke ist bei Standards und Kontern gefährlich. Die Qualität ist da." 

    +++ Frage nach dem Derby 2007 +++

    Zorc: "Kann mich noch gut an dieses Spiel erinnern, es war unser letztes Heimspiel. Wir hatten keine gute Saison, konnten damit zumindest noch einen ordentlichen Saisonabschluss feiern. Dass es uns dieses Mal so ergehen könnte wie Schalke? Die Vorzeichen sind ja komplett anders, weil wir wieder in Dortmund spielen."

    Am 12. Mai 2007 gewann der BVB gegen Schalke durch Tore von Frei und Smolarek - und verdarb den Knappen die Meisterschaft, d.R.

    +++ Einfaches Spiel für den BVB? +++

    Favre: "Es ist ein wichtiges Spiel für uns, vor allem weil es ein Derby ist. Der Druck bleibt für beide, er ist immer da. Wir müssen uns auf unsere Leistung konzentrieren."

    +++ Frage über Schalke +++

    Favre: "Die letzten Spiele von Schalke waren eng. Gegen Leipzig ging es 0:1 aus, gegen Frankfurt bekommen sie einen Elfmeter in der Nachspielzeit. Manchmal liegt es nicht an viel. In den Spielen, die ich gesehen habe, war Schalke gefährlich. Wir haben auf Schalke 2:1 gewonnen. Gegen City hat Schalke nach 70 Minuten 2:1 geführt. Das ist die Wahrheit."

    +++ Frage nach dem Personal +++

    Favre: "Zagadou wird nicht dabei sein. Mit Lukas Piszczek und Marius Wolf warten wir bis morgen. Für Lukas wird es aber schwer. Wolf ist heute wieder ein wenig gelaufen, wir sehen morgen, ob es realistisch ist." 

    +++ Favre und Zorc sind da +++

    Lucien Favre und Michael Zorc haben auf dem Podest Platz genommen. Die Fragerunde kann beginnen.

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