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letzte Aktualisierung: 20.09.2019 08:40
  • Veh und Daum im CHECK24 Doppelpass

    Der 5. Spieltag der Bundesliga steht an und es wird wieder einiges zu besprechen geben, was heißt: Der CHECK24 Doppelpass fachsimpelt wieder! (Sonntag ab 11 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM auf SPORT1.de)

    Für das Erfolgsformat von SPORT1 ist es bereits die 25. Spielzeit. Am kommenden Sonntag analysiert die Runde unter anderem die Partien FC Bayern - 1. FC Köln und Werder Bremen - RB Leipzig. Auch die Diskussion über Manuel Neuer als Nummer eins des DFB wird ein großes Thema sein.

    Moderator Thomas Helmer begrüßt dazu Armin Veh, Geschäftsführer Sport des 1. FC Köln, sowie Trainer-Legende Christoph Daum, u.a. Deutscher Meister 1992 mit dem VfB Stuttgart.

    Auch SPORT1-Experte Marcel Reif, Alfred Draxler (Chefkolumnist Bild), Constantin Blaß (Chefredakteur Express) sowie Klaus Bergmann (dpa) sind im Hilton Munich Airport Hotel mit von der Partie.

    Als Co-Moderatorin ist Laura Papendick im Einsatz.

    Doppelpass im Free-TV und Livestream

    Der CHECK24 Doppelpass ist neben der Ausstrahlung im Free-TV auf SPORT1 auch im Livestream auf den digitalen SPORT1-Plattformen sowie komplett via Facebook Live zu sehen und steht kurz nach Sendungsende zudem als Video in der SPORT1-Mediathek sowie als Podcast zur Verfügung.

    Im Liveblog zum CHECK24 Doppelpass auf SPORT1.de werden die Zuschauer ab Sendungsbeginn aktuell und unterhaltsam über den Fußballtalk informiert und können über die Kommentarfunktion mitdiskutieren.

  • Das sagt Ulreich zum deutschen Torwart-Zoff

    Sven Ulreich gilt als die beste Nummer zwei der Bundesliga.

    Beim FC Bayern vertrat er Manuel Neuer, die derzeit wohl beste Nummer eins der Liga, in der Saison 2017/18 in 47 Pflichtspielen, weil Neuer verletzungsbedingt fehlte. In der Vorsaison stand Ulreich in zwölf Pflichtspielen im Bayern-Kasten.

    Der Lohn: Bundestrainer Joachim Löw berief den 31-Jährigen erstmals für die EM-Qualifikationsspiele im Juni gegen Weißrussland und Estland in den DFB-Kader.

    In der Debatte um Neuer und Marc-André ter Stegen hat Ulreich eine klare Meinung.

    Das SPORT1-Interview.

    SPORT1: Herr Ulreich, wie haben Sie zuletzt die Diskussion um Manuel Neuer und Marc-André ter Stegen wahrgenommen?

    Sven Ulreich: Ich weiß nicht, warum es überhaupt eine Diskussion gibt. Nicht nur, weil ich mit Manu zusammenspiele. Er ist nach seiner Verletzung ganz der Alte, genau so stark wie davor. In der Rückrunde der Vorsaison hat er sich zurückgemeldet und auch in der Champions League hat er starke Spiele gemacht, im DFB-Pokalfinale war er der große Rückhalt und auch in dieser Saison hält Manuel bislang hervorragend. Wie gesagt, für mich gibt es da keine Diskussion, weil Manu über Jahre super Leistungen gezeigt hat und viermal Welttorhüter war. Die Diskussion über ihn gibt es zu Unrecht, Manuel ist für mich die Nummer eins.

    SPORT1: Welchen Anteil haben Sie daran, dass Manuel Neuer derzeit in Topform zu sein scheint?

    Ulreich: Nicht so einen großen. Wenn ich gebraucht wurde, war ich da und habe versucht, meine Leistung zu bringen. Aber natürlich habe ich vor allem in der Phase geholfen, als es ihm nicht so gut ging. Wir haben auch über gewisse Dinge gesprochen, aber er war und ist erfahren und stark genug, um alleine wieder zu alter Form zu finden.

    Ulreich: "Für ter Stegen ist es bitter"

    SPORT1: Aus Sicht eines Torwarts: Können Sie nachvollziehen, dass sich ter Stegen öffentlich beklagt hat?

    Ulreich: Klar ist es für Marc-André ter Stegen auch bitter, dass er so einen Torhüter vor sich hat und er momentan nicht spielen darf. Er ist ein sehr guter Torhüter, keine Frage. In Deutschland hat er mit Manu aber einen anderen herausragenden Torwart vor sich, der sogar einen Tick besser ist. Ich verstehe, dass er angefressen ist, aber so ist es nun mal im Sportleben. Manchmal muss man sich hinten anstellen und warten, bis die eigene Chance kommt. Ich glaube aber, dass alle gut damit beraten sind, wenn nicht immer so viel in die in die Debatte hineininterpretiert wird. Für die DFB-Trainer wird es auch nicht zur Diskussion stehen, wer die Nummer eins ist.

    SPORT1: Zu Ihnen: Wann steigt Ihr Comeback in der Nationalmannschaft?

    Ulreich: Meine DFB-Zeit war ein kurzes Intermezzo, aber es hat Spaß gemacht. Ich freue mich, dass ich mich dort auch mal zeigen und die Leute dort kennenlernen durfte. Falls mal Not am Mann ist: Ich bin da und ich bin bereit. Sie haben ja jetzt meine Nummer (lacht).

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    SPORT1: Und wann stehen Sie mal wieder zwischen den Bayern-Pfosten?

    Ulreich: Ich hoffe, dass Manu verletzungsfrei bleibt und gut durch die Saison kommt, weil er dafür arbeitet, Gas gibt und es verdient hat. Falls aber das ein oder andere Spiel für mich abfällt, allerdings nicht aus Verletzungsgründen von ihm, dann würde ich mich natürlich freuen.

  • Fans der Eintracht protestieren gegen Möller-Verpflichtung

    Andreas Möller ist gebürtiger Frankfurter und verbrachte seine Jugend bei der Eintracht.

    Jetzt ist der 52-Jährige als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums der Frankfurter im Gespräch.

    Laut verschiedenen Medienberichten soll sich die Parteien über eine Verpflichtung Möllers weitestgehend einig sein. Jetzt stößt der ehemalige Nationalspieler aber auf mächtig Gegenwind.

    Die Fans der Eintracht haben offenbar große Vorbehalte gegen Möller und protestieren gegen eine Verpflichtung.

    Eintracht-Fans sagen "Nein zu Möller"

    Am Rande des Europa-League-Auftakts gegen den FC Arsenal (0:3) sprachen sich die Anhänger gegen eine Möller-Verpflichtung aus.

    Die organisierte Fanszene veröffentlichte vor dem Spiel ein Rundschreiben und ergriff damit Partei gegen eine mögliche Rückholaktion Möllers.

    Die Plakate zierten die Eingänge der Commerzbank-Arena und waren mit der Überschrift "Nein zu Möller!" versehen.

    "Für Andreas Möller ist bei Eintracht Frankfurt kein Platz"

    In einem Schreiben der "Ultras Frankfurt 1997" heißt es: "Ohne den Wahrheitsgehalt der Meldungen zu Möller prüfen zu können, müssen wir uns zu dieser Personalie äußern. Denn eine solche Verpflichtung darf noch nicht mal ein Gedankenspiel sein. Für Andreas Möller ist bei Eintracht Frankfurt kein Platz."

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    Den Fans ist vor allem das Verhalten des gebürtigen Frankfurters zu Spielerzeiten ein Dorn im Auge. "Möller habe zwar seine Jugend in Frankfurt verbracht, doch danach fiel er eigentlich nur noch durch Lügen, gebrochene Absprachen und distanzierende Aussagen auf", so die Ultras.

    Vor zwei Jahren zog der Weltmeister von 1990 letztmals den Zorn der Frankfurter Fans auf sich, als er vor dem Pokalfinale gegen Borussia Dortmund jegliche Verbindung zur Eintracht abwies.

    "Zur Eintracht habe ich keine Verbindung, mit Frankfurt habe ich nichts zu tun", so Möller damals. Geht es nach der Fanszene, soll das auch so bleiben.

  • Effenberg: Hummels muss zurück ins DFB-Team

    Liebe Fußball-Freunde,

    zur Torwartsituation in Deutschland: Marc-André ter Stegen hat nicht erst seit gestern den Anspruch, die Nummer 1 zu werden. Aber wenn beide sich auf diesem Niveau bewegen, sehe ich auch aufgrund der Erfahrung die Vorteile bei Neuer.

    Ich glaube, die Situation ist klar: Manuel Neuer ist die Nummer 1, wenn er sein Niveau hält und er seine Leistung bringt. Aber ter Stegen ist nicht weit weg, er ist absolut auf Augenhöhe. Von daher muss er einfach weiter auf seine Chance warten. Denn wenn es keine Verletzungen gibt, ist für mich Manuel Neuer gesetzt.

    "Löw muss jetzt ein klares Statement abgeben."

    Dass sich die Bayern-Verantwortlichen jetzt einmischen, ist ganz normal und finde ich auch legitim: Sie verteidigen ihren Torwart. Das schlägt logischerweise hohe Wellen.

    Und da geht es jetzt in erster Linie um eine Person und das ist Jogi Löw: Dass er ein klares Statement abgibt. Denn wenn er das tut, dann ist auch wieder Ruhe. Und wenn er es nicht tut, ist doch klar, dass weiter diskutiert wird. Was natürlich nicht gut ist. Denn man sollte das nicht auf dem Rücken der Torhüter austragen.

    "Sportlich wäre es unfair, Hummels in der Form nicht ins DFB-Team zurückzuholen."

    Ich habe ja schon den Wechsel von Mats Hummels nach Dortmund gefeiert. Das hat Dortmund definitiv stärker und stabiler gemacht. Das war das Puzzleteil, das noch gefehlt hat, für vielleicht eine ganz große Saison. Hummels zeigt immer wieder auf Topniveau, dass er ein außergewöhnlicher Spieler ist.

    Wenn es wirklich nur nach Leistung geht, müsste Hummels beim DFB dabei sein, da gibt es keine zwei Meinungen.

    Und manchmal kann man auch Entscheidungen revidieren und sagen, da habe ich mich zu früh oder falsch entschieden. Das ist nicht verkehrt, ich finde das eher menschlich. Und wenn Hummels weiter auf dem Niveau spielt, bin ich mir ziemlich sicher, dass kein Weg an ihm vorbeiführt. Dann muss er wieder zurückgeholt werden.

    "Nur einer wird spielen, Coutinho und Müller teilen sich den Job."

    Coutinho zeigt schon in Ansätzen, dass er ein außergewöhnlicher Spieler ist. Wenn er an seine Leistungsgrenze kommt, wird er den Bayern helfen, überhaupt keine Frage. Er ist die Schaltzentrale, der die Offensivspieler mit seinen außergewöhnlichen Pässen einsetzen muss. Daran wird er gemessen.

    Aber Kovac muss sich noch nicht festlegen. Es ist immer gut, Alternativen zu haben und hier und da am System zu schrauben. Zwischen Müller und Coutinho ist eine gesunde Rivalität.

    Sie wissen natürlich: Wenn der eine spielt, wird der andere wahrscheinlich nicht spielen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie beide spielen – und die drei Offensiven dazu.

    Der CHECK24 Doppelpass am Sonntag, 22.09.2019 ab 11 Uhr LIVE auf SPORT1 und im kostenlosen LIVESTREAM

    Kovac ist in der guten Situation, mit Coutinho einen Spieler zu haben, der sich hinter Lewandowski sauwohl fühlt – und mit Müller einen Instinktfußballer, der Laufwege hat, die man nicht so wirklich versteht, aber immer erfolgreich sind. Diese zwei Möglichkeiten zu haben – etwas Besseres gibt es für einen Trainer nicht. Unterm Strich muss er immer entscheiden: Wer hilft mir im jeweiligen Spiel, gegen diesen speziellen Gegner weiter.

    "Kovac muss sich nicht festlegen. Kimmich hilft den Bayern überall."

    Kimmich hilft den Bayern auf der rechten Außenbahn, er hat unheimlich viele Vorlagen gegeben. Aber er hilft auch im Mittelfeld. Er ist unglaublich passsicher. Hat auch einen guten Rhythmus im Spiel, wenn er zentral spielt.

    Aber da hat Kovac eben viele Alternativen. Thiago ist wahrscheinlich gesetzt. Martinez und Tolisso sind robustere Spieler, die eher gefragt sind als Kimmich, wenn du das Mittelfeld im Zentrum dicht haben willst.

    Für einen Trainer ist es schön, wenn du einen Spieler hast, der flexibel ist. Ich war früher auch mal in der Situation, dass ich in der Nationalmannschaft nach rechts geschoben wurde, und ich habe mich da nie wohlgefühlt. Deswegen bewundere ich Kimmich, wie er diese Wechsel annimmt.

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    Und ich glaube, für ihn ist einfach nur wichtig, dass er spielt. Er beschwert sich auch nie. Das spricht für ihn und seinen Charakter - und ich glaube, das ist viel, viel wertvoller als die Frage nach der Position.

    Bis zum nächsten Mal

    Euer Stefan Effenberg

    Stefan Effenberg hat 2001 mit dem FC Bayern die Champions League gewonnen. Mit den Bayern und Borussia Mönchengladbach wurde er zudem mehrmals Deutscher Meister und Pokalsieger. Seit Sommer 2018 bildet der 50-Jährige mit Marcel Reif und Reinhold Beckmann das feste Experten-Team des CHECK24 Doppelpass.

  • FC Bayern verlängert mit Top-Talent

    Joshua Zirkzee bleibt dem FC Bayern erhalten. Der 18-Jährige, der in der aktuellen Saison den Sprung von der U19 zu den Profis in die 2. Mannschaft schaffte, verlängert seinen Vertrag an der Säbener Straße bis 2023. 

    Der Niederländer, der 2017 von Feyenoord Rotterdam den Weg zu den Bayern fand, absolvierte in dieser Spielzeit bislang acht Partien in der 3. Liga. 

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    "Joshua ist ein sehr großes Talent. Er bringt schon jetzt konstant gute Leistungen bei den Amateuren. Wir werden versuchen, ihn bestmöglich weiterzuentwickeln, um ihn hoffentlich irgendwann auch in unserer Profimannschaft zu sehen", schwärmt FCB-Sportdirektor Hasan Salihamidzic in den höchsten Tönen vom talentierten Angreifer. 

    Die Highlights der 3. Liga am Montag ab 23.30 Uhr in Bundesliga Pur im TV auf SPORT1

    FC Bayern: Youngster Zirkzee verlängert Vertrag langfristig

    Der Youngster hat beim FC Bayern in Zukunft große Ziele: "Ich freue mich riesig, meinen Vertrag bei einem der besten Vereine der Welt verlängert zu haben. Es gibt mir zusätzliche Motivation, weiterhin Vollgas zu geben. Ich möchte bei den Amateuren Spielpraxis sammeln und im Training der Profis weiter dazulernen. Mein großes Ziel ist es, irgendwann für die erste Mannschaft des FC Bayern zu spielen."

    Zirkzee ist aktueller U19 Nationalspieler der Niederlande und absolvierte bislang 70 Partien für den deutschen Rekordmeister. Dabei gelangen ihm 40 Treffer. Ein Bundesligaeinsatz aber steht beim Angreifer bislang noch nicht zu Buche. 

  • Teurer CL-Abend! Bailey fehlt Bayer wochenlang

    Der jamaikanische Nationalspieler Leon Bailey steht dem Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen voraussichtlich vier Wochen nicht zur Verfügung.

    Der 22-Jährige erlitt am Mittwoch beim 1:2 gegen Lokomotive Moskau in der Champions League einen Muskelfaserriss. Bailey war zur Halbzeit von Trainer Peter Bosz ausgewechselt worden.

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    Der Außenbahnspieler kam bislang in allen vier Bundesliga-Partien zum Einsatz und konnte dabei auch einen Treffer erzielen. 

  • Hoeneß legt nach und fordert: Ter Stegen "in die Ecke stellen"

    Uli Hoeneß setzte ein freundliches Lächeln auf - so als hätte es seinen Aufsehen erregenden Frontalangriff auf den Deutschen Fußball-Bund nie gegeben.

    Doch dann legte der Präsident des FC Bayern am Donnerstagnachmittag, 15 Stunden nach seiner ersten Tirade, die den erfolgreichen Auftakt der Münchner in der Champions League zu einer Randnotiz gemacht hatte, fast genüsslich noch einmal nach. 

    Er erwarte im Torwart-Zwist zwischen Manuel Neuer und Marc-Andre ter Stegen von "den handelnden Personen, dass man Herrn ter Stegen schon mal in die Ecke stellt und ihm klar sagt, dass es so nicht geht. Er beschädigt hier einen völlig untadeligen Sportsmann wie den Manuel Neuer", forderte Hoeneß am Rande einer Basketball-Pressekonferenz in der Allianz Arena Konsequenzen für den Keeper vom FC Barcelona. Dieser hatte seine DFB-Reservistenrolle beklagt.

    Hoeneß fordert Entschuldigung von ter Stegen

    Hoeneß sprach mit Bedacht und ruhiger Stimme, doch die Botschaft war auch diesmal eindeutig, sogar eine Entschuldigung von ter Stegen verlangte er. "Wenn man in der heutigen Medienwelt lebt, muss man aufpassen, was man sagt. Wir mussten uns für unsere Pressekonferenz auch hundert Mal entschuldigen. Ich habe von Herrn ter Stegen noch keine Entschuldigung gelesen", sagte Hoeneß.

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    Seiner Meinung nach hätte der DFB sich nicht klar genug zu Neuer als Nummer eins bekannt. "Wenn er das so klargemacht hätte, hätten wir seit Tagen keine Diskussion. Offensichtlich haben sie das nicht nachhaltig genug gesagt. Sonst hätten die Medien ja aufgehört zu spekulieren. Da wurde kein Machtwort gesprochen", kritisierte Hoeneß.

    Schon direkt nach dem glanzlosen 3:0 (1:0) der Münchner gegen Roter Stern Belgrad hatte Hoeneß den DFB, Bundestrainer Joachim Löw und sogar die Medien attackiert - auch einen Konter von Oliver Bierhoff ließ er an sich abprallen. "Ich fand das, was ich gesagt habe, total berechtigt", betonte Hoeneß am Donnerstag.

    Bierhoff hat kein Verständnis für Hoeneß-Attacken

    Er hätte sich für Neuer "vom DFB mehr Unterstützung erwartet", hatte Hoeneß am Mittwoch kurz vor Mitternacht gepoltert und in der Debatte für eine neue Eskalationsstufe gesorgt: "Wir kriegen ständig vom DFB Theater. Erst die unwürdige Ausbootung der drei Spieler, die schlecht behandelt wurden. Jetzt mit Manuel Neuer. Wir haben eine klare Meinung und werden uns das in Zukunft nicht mehr gefallen lassen, dass unsere Spieler ohne Grund beschädigt werden." Der FC Bayern werde "den Leuten schon mal ein bisschen Feuer geben. Das können wir", drohte er zudem.

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    Bierhoff war davon "überrascht", wie er dem SID sagte: "Und ich habe dafür auch kein Verständnis. Man muss sich da schon die Fakten anschauen." Gerade Löw bringe seinen Spielern "immer wieder höchste Wertschätzung entgegen". Die Hierarchie im Tor sei vom Bundestrainer klar festgelegt, ergänzte Bierhoff: "Er hat schon Ende letzten Jahres gesagt, dass er bis zur EM auf Manu baut, wenn nichts Außergewöhnliches passiert. Ich weiß nicht, ob man das ständig wiederholen muss." Neuers jüngste Leistungen sprächen "doch absolut für ihn", meinte Bierhoff.

    Aus Sicht der Bayern müssten das Löw und der DFB wohl häufiger öffentlich betonen. Stattdessen werde Neuer widerspruchslos "als altes Eisen dargestellt, der nach der Europameisterschaft aufzuhören hat", sagte Hoeneß und ergänzte fast triumphierend: "Da werden sich manche noch wundern. Wenn das so weitergeht, spielt der in fünf Jahren noch - und dann hat der ter Stegen wahrscheinlich schon einen grauen Bart."

    Neuer freut sich über Unterstützung

    Vor Hoeneß hatte sich schon Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge von der angeblich abwartenden Haltung des DFB "irritiert" gezeigt: "Da wird nie so richtig Klartext gesprochen." Das Thema werde "zum Teil schon auf dem Rücken von Manuel ausgetragen, und das finde ich nicht fair". Zumal ter Stegen doch "überhaupt keinen Anspruch" habe, in der Nationalmannschaft zu spielen, wie Hoeneß befand. Da gebe es doch "gar keine Diskussion für irgendjemanden auf der Welt, dass Manuel Neuer in Deutschland im Tor steht. Er wird immer der Beste sein", betonte der scheidende Bayern-Präsident.

    Neuer selbst freute sich über die lautstarke Unterstützung der Bayern-Bosse: "Das ist immer gut." Ansonsten habe er aber keine Lust mehr, "Debatten zu führen. Ich will meinen Job erledigen und meinen Mannschaften als Kapitän helfen."

    Dass die Bayern zuvor glanzlos, aber erfolgreich in die Königsklasse gestartet waren, ging bei so viel DFB-Löw-Neuer-ter-Stegen nahezu unter. "Wir können sehr zufrieden sein", sagte Trainer Niko Kovac trotz einer wenig überzeugenden Vorstellung. Kurz darauf sprach Hoeneß - und das Spiel rückte völlig in den Hintergrund.

  • Werder-Duo meldet sich fit für Duell mit RB

    Die personelle Not bei Werder Bremen entspannt sich vor dem Duell mit RB Leipzig zumindest etwas. Trainer Florian Kohfeldt kann bei der Partie gegen den Champions-League-Teilnehmer am Samstag auf Milot Rashica und Philipp Bargfrede setzen.

    Beide rücken nach Verletzungen wieder in den Kader. Maximilian Eggestein (Rückenprobleme) wird noch auf seine Einsatzfähigkeit getestet. (Bundesliga: Werder Bremen - RB Leipzig, Samstag ab 18:30 Uhr im LIVETICKER)

    Osaka fällt wochenlang aus  

    Unterdessen ist nun klar, dass Offensivspieler Yuya Osako voraussichtlich sechs Wochen fehlen wird, dies sagte Kohfeldt bei der Pressekonferenz am Donnerstag. Osako hatte im Training eine Oberschenkelverletzung erlitten und die Sorgen und das Unverständnis über das anhaltende Pech noch einmal vergrößert.

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    "Wir haben alles auf den Kopf gestellt. Wir haben jede einzelne Verletzung grundsätzlich besprochen", sagte Kohfeldt zu den anhaltenden Verletzungssorgen: "Wir haben auch externe Experten hinzugezogen, um gewisse Parameter auszuschließen."

    Dies habe Analysen zur Beschaffenheit der Trainingsplätze sowie weitere medizinische Einschätzungen umfasst, die aber auch keine wiederkehrenden Muster aufgezeigt hätten.

    Sahin fehlt wegen einer Sperre 

    Werder muss fast eine komplette Elf aufgrund von Verletzungen ersetzen. Zudem fällt Mittelfeldspieler Nuri Sahin gegen die starken Leipziger wegen seiner Gelb-Rot-Sperre aus.

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